Vodafone Abzocke? Kopplungsvertrag DSL 6000 u. UMTS mobile connect sofort

  • Gleiches Problem bei mir. Bin sauer und habe alles bei Vodafone gekündigt. Bin inzwischen ziemlich enttäuscht von dem Laden. Übrigens hieß es ich zahle 20 € für den "Nebenvetrag". Stattdessen sind es 30€. Habe leider nicht die Zeit und den Atem gegen Vodafone vorzugehen. Bin einfach froh, wenn ich weg von dem Laden bin, was leider noch lange dauert.

  • Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Frank, bei Kopplungsverträgen langt es doch den Hauptvertrag zu kündigen. Imho ist das was in den AGB steht nichtig.

    Woher nimmst du das? Was soll in diesem Zusammenhang ein "Koppelungsvertrag" sein?


    Meines Erachtens ist es entweder nur ein Vertrag, dann langt auch eine Kündigung. Oder es sind zwei getrennte Verträge, mit getrennten Leistungsgegenständen und unabhängigen Laufzeiten. Dann muss jeder Vertrag für sich gekündigt werden. Die Umstände und die Formulierung in den AGB sprechen sehr dafür, dass es hier zwei Verträge sind, lediglich der UMTS-Vertrag für die Dauer der Laufzeit des DSL-Vertrag rabattiert wird. Dann ist nur noch die Frage, ob die Kündigung des TE so auszulegen ist, dass er beide Verträge kündigen wollte. Vom Wortlaut her wollte er eindeutig nur den DSL-Vertrag kündigen. Es ist auch nicht fernliegend, dass Kunden den UMTS-Vertrag weiter nutzen wollen, daher kann man auch nicht sagen, dass eine Kündigung des DSL-Anschlusses immer zwingend den UMTS-Vertrag mit umfassen soll.


    Dass diese ganze Konstruktion alles andere als kundenfreundlich ist, sondern offensichtlich (auch) darauf angelegt ist, dass jemand versehentlich nicht beide Verträg kündigt, steht auf einem anderen Blatt.


    Unwirksam könnte die Klausel nur dann sein, wenn es für den Kunden überraschend wäre, dass der Mobilfunkvertrag nicht automatisch mit dem DSL-Vertrag endet. Dies würde ich gerade nicht so sehen, da es ja durchaus einen Bedarf dafür geben kann, den Mobilfunkvertrag weiter zu nutzen, gerade auch im Fall eines Umzugs, d.h. eines Wegfalls des DSL-Anschlusses.

    Zitat

    Original geschrieben von petersen67
    Ist der Mobilfunkanschluß kein Telefonanschluß und/oder Internetanschluß?

    Selbstverständlich ist er das. Du hast aber geschrieben: "möchte ich den Telefon- und Internetanschluß a. o. g. Adresse [...] kündigen. [...] Eine Mitnahme des Vertrages ist lt. Auskunft einer Ihrer Mitarbeiter nicht möglich, da am neuen Wohnort kein VF DSL zur Verfügung steht."


    "den Telefon- und Interanschluß" --> ein Anschluss, nicht zwei
    "a. o. g. Adresse" --> Anschluss an einer Adresse ist ein Festnetzanschluss
    "am neuen Wohnort kein VF DSL" --> Wiederum eindeutig nur Bezug zum DSL-Anschluss. Du kündigst DSL, weil du es am neuen Wohnort nicht nutzen kannst. UMTS kannst du am neuen Wohnort nutzen.

  • Zitat

    Original geschrieben von petersen67
    Ist der Mobilfunkanschluß kein Telefonanschluß und/oder Internetanschluß?


    Das ist wohl Ansichtssache. Mobilfunkanschlüsse sind vom Gesetzgeber jedenfalls klar ggü. Festnetzanschlüssen abgegrenzt. Es geht auch nicht hauptsächlich um diese feine Differenzierung sondern vielmehr darum, dass du in deinem Kündigungsschreiben nicht die Telefon- und Internetanschlüsse sondern lediglich den Telefon- und Internetanschluss gekündigt hast. Klar ist das ganze Haarspalterei, doch es handelt sich bei dem Vodafone DSL Anschluss mit Surf-Sofort-Paket sowohl um zwei sowohl technisch als auch nutzungsbezogen völlig unterschiedliche Anschlüsse als auch um zwei separate, wenn auch miteinander verknüpfte Verträge. Somit sind auch beide Anschlüsse respektive beide Verträge zu kündigen.


    Es kann ja theoretisch auch so sein, dass der Kunde den Mobilfunkanschluss weiternutzen möchte und nur den Festnetzanschluss kündigen will. Wie sollte er das in einer Kündigung kundtun? "Ich kündige den Festnetzanschluss, nicht aber den damals gleichzeitig mit abgeschlossenen Mobilfunkanschluss"?
    Ein solcher Bedarf ist ja durchaus möglich. Als Beispiel nehme ich deinen Fall. Du ziehst um, hast an deinem zukünftigen Wohnort kein DSL mehr von Vodafone und möchtest aber dennoch an deiner neuen Adresse ins Internet gehen. Dazu dient dann beispielsweise der Mobilfunkanschluss.


    Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    "a. o. g. Adresse" --> Anschluss an einer Adresse ist ein Festnetzanschluss


    Aus einer lokalen Zuordnung auf einen realen Festnetzanschluss zu schließen, soweit würde ich nicht gehen. Denn bei Vodafone gibt es auch virtuelle, über Mobilfunkanschlüsse realisierte Festnetzanschlüsse (mit oder ohne Internet-Zugang), die auch wirklich nur an der entsprechend eingerichteten Adresse nutzbar sind.

    frankofone Telekommunikation - Frank Peetz
    Georg-Masel-Str. 24 ~ 95463 Bindlach
    Tel.:09208 - 4199999 (Verbindungskosten zu dt. Festnetznummern)
    www.frankofone.de | info@frankofone.de (aktuell KEIN Email-Support)

  • Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Aus einer lokalen Zuordnung auf einen realen Festnetzanschluss zu schließen, soweit würde ich nicht gehen. Denn bei Vodafone gibt es auch virtuelle, über Mobilfunkanschlüsse realisierte Festnetzanschlüsse (mit oder ohne Internet-Zugang), die auch wirklich nur an der entsprechend eingerichteten Adresse nutzbar sind.

    Meinetwegen. Einen solchen Vertrag haben wir hier aber nicht. Niemand käme doch auf die Idee, einen Mobilfunkanschluss, den er tatsächlich mobil nutzt, mit der Formulierung "Kündige ich meinen Anschluss an der oben genannten Adresse" zu kündigen. Von daher ist das hier durchaus ein weiterer (wenn auch nicht zwingender) Anhaltspunkt dafür, dass die Kündigung lediglich den DSL-Anschluss umfassen sollte.

  • Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Meinetwegen. Einen solchen Vertrag haben wir hier aber nicht.


    Wirklich? Ist ein Surf-Sofort-Mobilfunkanschluss, der vom Prinzip her eigentlich nur der Überbrückung der Zeit dient, bis der reale DSL-Festnetzanschluss eingerichtet wurde, dazu gedacht, diesen nicht nur an der vorgesehenen Adresse zu nutzen sondern auch woanders? Und ist dies im Falle des Surf-Sofort-Tarifs überhaupt möglich? Denn es gibt ja auch einen mobilen Internetanschluss von Vodafone, der nur in einem engen Bereich um den angemeldeten Nutzungsort verwendbar ist, der Vodafone Zuhause Web Anschluss. ;)

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  • Zitat

    Original geschrieben von vodafrank
    Und ist dies im Falle des Surf-Sofort-Tarifs überhaupt möglich? Denn es gibt ja auch einen mobilen Internetanschluss von Vodafone, der nur in einem engen Bereich um den angemeldeten Nutzungsort verwendbar ist, der Vodafone Zuhause Web Anschluss. ;)

    Keine Ahnung, in das VF-Tarif-Dickicht muss jemand anders rein. ;) Wenn es tatsächlich so wäre, dass der Mobile Anschluss an der neuen Adresse des TE schon technisch nicht nutzbar wäre, sähe es natürlich anders aus. Dann könnte man wiederum überlegen, ob die Kündigung nicht so auszulegen ist, dass dieser Vertrag mit gekündigt werden sollte. Dagegen spricht allerdings, dass der TE in der Kündigung offenbar die neue Adresse nicht mitgeteilt hat.

  • Interessanterweise ist es ja so, dass der Stick IN die DSL Box gesteckt werden muss. So stand es zumindest in der Anleitung, wenn man die Anschaltzeit überbrücken wollte.
    Da ich den Stick NIE verwendet habe, kann ich aber genaueres nicht dazu sagen.


    Die neue Adresse konnte ich VF zum Zeitpunkt der Kündigung ( 07/2011) noch nicht nenne, da die noch unbekannt war. Wurde selbstredend schnellstmöglich nachgereicht.


    Bayern nach Hamburg :-)

  • Zitat


    Oder lass Dich zur Buchhaltung durchstellen und schildere den Fall, da sitzen meist kompetente Mitarbeiter :)


    Also wenn mich ein Kunde bitten würde, ihn zur Buchhaltung durchzustellen, wüßte ich ehrlich gesagt nicht, wohin. :D Eine "Buchhaltung", mit der der Kunde sprechen kann, gibt es nicht.


    An den Threaderöffner: Schick mir Deine Daten per PN, ich schalte den Surfstick ab, alles easy.

  • Zitat

    Original geschrieben von petersen67
    Interessanterweise ist es ja so, dass der Stick IN die DSL Box gesteckt werden muss. So stand es zumindest in der Anleitung, wenn man die Anschaltzeit überbrücken wollte.

    Auch das wäre ein gutes Argument. Wenn in der Anleitung lediglich diese Anwendungsweise beschrieben wird, aber keine Nutzung am Laptop und für die Laptop-Nutzung vielleicht sogar die Software nicht mitgeliefert wird, spricht das natürlich für eine rein lokale Nutzung und damit eine faktische Bindung an den DSL-Vertrag.

  • Zitat

    Original geschrieben von phonefux
    Meinetwegen. Einen solchen Vertrag haben wir hier aber nicht. Niemand käme doch auf die Idee, einen Mobilfunkanschluss, den er tatsächlich mobil nutzt, mit der Formulierung "Kündige ich meinen Anschluss an der oben genannten Adresse" zu kündigen. Von daher ist das hier durchaus ein weiterer (wenn auch nicht zwingender) Anhaltspunkt dafür, dass die Kündigung lediglich den DSL-Anschluss umfassen sollte.



    Mal vereinfacht: Wenn du an deine Bank schreibst: Hiermit kündige ich mein Konto.


    Was machen die dann?


    a) den Brief wegwerfen
    b) Denken: Was ist das für ein Idiot?
    c) Nix
    d) Denken: Was ist das für ein Idiot? Und einen Brief mit der Rückfrage aufsetzen: Welches Konto wollen Sie zu welchem Zeitpunkt kündigen?

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