Und was ist mit den schwarzen Schafen? Von denen die den Mindestlohn umgehen gibt es reichlich, sogar auf staatlichen Baustellen (gab ja genug Medienberichte darüber, die können ja nicht alle gelogen sein).
Streiks - veraltetes Modell?
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Illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit wird man leider nie zu hundert Prozent verhindern können. Oft geschieht das sogar im gegenseitigenen Einvernehmen. Da wird z.B. ein Minijob angemeldet damit man bei Kontrollen abgesichert ist, dann werden aber noch etliche Stunden schwarz und illegal draufgepackt. Profitieren tun dann davon beide Parteien.. Die meiste Schwarzarbeit findet
garnicht im Baugwerbe sondern bei Haushalts- und Putzhilfen in privaten Haushalten statt. Da sind die allermeisten nach Schätzungen überhaupt nicht angemeldet. Zu kontrolieren ist das im privaten Bereich fast überhaupt nicht. -
Auch bei legalen Beschäftigungen werden Mindestlöhne umgangen, wie ich bereits schrieb.
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Sicher gibt es das. Gegen jedes Gesetz und jede Vorschrift wird nun mal verstoßen, man darf sich halt nicht erwischen lassen.
Darum gibt es auch zu Recht entsprechende Strafen. Mehr kann man da nicht machen. -
Wenn Du das Strafen nennst...

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Zitat
Original geschrieben von mumpel
2. Weil die "Berufskollegen" bei der Konkurrenz mehr verdienenGenau, das hat eine Mitarbeiterin in ihrem letzten MA Gespräch so gesagt (zumal sie eine sogenannte "Low Performerin" ist).
Die Frage ob sie sich denn schon bei der Konkurrenz beworben habe kam keine Antwort sondern nur ein roter Kopft. -
Zitat
Original geschrieben von mumpel
Marktüblich? Wer entscheidet denn was dem Arbeitnehmer "marktüblich zusteht"?.Der Markt. Angebot und Nachfrage.
Je mehr qualifizierte Bewerber es auf eine Stelle gibt, desto niedriger das Gehalt und umgekehrt. Ist doch eigentlich ganz einfach.
Durch die staatliche Sozialhilfe und das ALG2 wird die Untergrenze markiert.
ZitatDoch wohl nur Arbeitgeber und Aktionäre. Wenn jemand auf dem Bau mehr buckelt als ein im Büro rumsitzender Studierter und dafür weniger als 5,- Euro bekommt soll das gerecht sein?
Sofern das Angebot an Arbeitskräften für den Job auf dem Bau im Verhältnis zu den Arbeitsstellen größer ist als das für den Bürojob, dann ja.
Angenommen, keine Sau will auf dem Bau buckeln, aber tausende Studierte stehen auf den Straßen und wollen den Bürojob. Dann würden die Arbeitgeber auf dem Bau höhere Löhne zahlen müssen.
So funktioniert die Marktwirtschaft.
Natürlich spielt dort noch ein anderer Faktor mit rein. Denn wenn eine Arbeit zu teuer wird, dann wird der Arbeitgeber andere Wege suchen, wie z.B. durch Automatisierung.
ZitatUnd hier mit "nicht intelligent" zu argumentieren ist nicht fein. Man kann auch mit seiner Hände Arbeit viel leisten, körperlich mehr als jemand der den ganzen Tag nur im Büro sitzt. Und nur weil jemand studiert hat soll er mehr wert sein? Ist es nicht eher so dass schon viele Studierte tausende von Euro in den Sand gesetzt haben?
Was hat das alles mit Intelligenz, usw. zu tun?
In einem idealen Markt bestimmt einzig Angebot und Nachfrage den Preis. Mehr nicht. Im außertariflichen Bereich funktioniert das seit Jahrzehnten übrigens bestens.
Mit Intelligenz hat das nichts zu tun, sondern einzig mit der Verfügbarkeit der entsprechend qualifizierten Arbeitskräfte gegenüber der zu besetzenden Stellen.
ZitatIch kenne Studierte die in ihren Büros weniger leisten als die Arbeitnehmer draußen an der Arbeitsfront. Intelligenz sollte kein Kriterium für Lohnverhandlungen sein. Und genau für solche Ungerechtigkeiten sollte eine Gewerkschaft kämpfen, so wie es unsere Großeltern und Urgroßeltern getan haben.
Die Gewerkschaften kämpfen heute gegen den Markt und machen viele Arbeitsplätze schlicht unwirtschaftlich, so dass sie in letzter Konsequenz abgeschafft werden. Und dann ist das Gejammer noch größer, wenn Konzern XY automatisiert oder ins Ausland abwandert.
Die Gewerkschaften unserer Urgroßeltern haben für menschenwürdige Arbeitsbedingungen gekämpft. Die haben wir nun seit Jahrzehnten. Jetzt geht es nur noch ums Geld.
Und da übersehen die Gewerkschaften schlicht, dass die deutschen Unternehmen in einem globalen Wettbewerb stehen.
ZitatAuch die Argumentation, Gewerkschaften seien "überflüssig", ist nicht gut.
Das will ich auch gar nicht sagen. Nur missbrauchen die Gewerkschaften zunehmend ihre Position um Forderungen durchzusetzen, die ungerechtfertigt sind.
Denn nur aufgrund des Streikrechts haben sie diese Position, ein Unternehmen beliebig erpressen zu können.
Übertreiben wir es doch mal: Was wäre, wenn die Pilotengewerkschaft Cockpit vier Wochen lang streiken würde? Wenn die Lufthansa nicht nachgibt, ist sie in der Zeit pleite und tausende Angestellte -- nicht nur die Piloten -- sind arbeitslos.
Der Gedanke, dass die Gewerkschaften eine solche Macht haben, finde ich unerträglich.
Denn überleg mal: Wenn die Lufthansa-Piloten meinen, dass ihre Forderungen berechtigt seien, dann sollte es doch leicht für sie sein, einen Job bei einer anderen Airline zu finden, die ihnen das bereitwillig zahlt.
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Zitat
Original geschrieben von murmelchen
[...] zumal sie eine sogenannte "Low Performerin" ist [...]
Und was ist der Grund für diese Low-Performance? Unterforderung? Überforderung? Faulheit? Unzufriedenheit? Wie gut identifiziert sie sich mit dem Unternehmen? Ist sie nur des Geldes wegen in der Firma (weil sie arbeiten muss und nicht will)? Oder, oder, oder...? Bevor man hier Gesetz und Gewerkschaft ins Spiel bringt sollte man mal nachforschen weshalb die Arbeitnehmerin ineffektiv ist. Allerdings wäre es m.E. falsch, "Low-Performer" durch Tarifverträge schützen oder schädigen zu wollen. -
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt
[...] Die Gewerkschaften unserer Urgroßeltern haben für menschenwürdige Arbeitsbedingungen gekämpft. [...]
Sag ich doch. Darauf sollten sich alle Verantwortlichen in den Gewerkschaften wieder besinnen. Das ist auch der Grund weshalb ich den Kollegen Weselsky so verachte. Was der gemacht hat hat mit "Sozialkampf" nichts mehr zu tun.ZitatOriginal geschrieben von Gag Halfrunt
[...] Jetzt geht es nur noch ums Geld [...]
Schließt Du den Kampf um angemessene Lohnerhöhungen ein? -
Zitat
Original geschrieben von mumpel
Faulheit?Wenn es darum geht ein Schwätzchen zu halten ist sie immer ganz vorne dabei.
ZitatOriginal geschrieben von mumpel
Ist sie nur des Geldes wegen in der Firma (weil sie arbeiten muss und nicht will).leider ist dem so.
Wir haben ihr auch schon versucht Verantwortungsvolle Aufgabe zugeben, welche aber einfach zu erledigen waren, selbst da hat sie Permanent Fehler gemacht. Als Bürokraft sollte ich schon in der Lage sein Daten korrekt in Excel einzutippen. (zumindest nach 7 Jahren)
Bei der Kollegin liegen die Prioritäten leider anderswo. (hatte schon sexuelle Beziehungen zu 3 unterschiedlichen Kollegen im Lager
)Bei der vorherigen Niederspannungsleitung ging es leider eher nach aussehen als nach Leistung.
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