Nun ja ... nachdem der Horst aus dem Hochgebirge für bundeseigene Straßen eine Maut durchgesetzt hat, sehe ich nun Länder und Kommunen berufen, ihrerseits Abgaben für die Instandhaltung der eigenen Straßennetze einzuführen. Möglicherweise als Kulturabgabe für die Kultivierung des kommunalen Straßennetzes. Bei der Wortschöpfung werden die Kämmerer auf Erfahrungen aus der jüngeren Vergangenheit zurückgreifen können.
Schließlich führt Frankreich ab 2015 solche Abgaben ein - da dürfen wir nach den Grundsätzen des Alten Testaments (der mit den Augen und Zähnen) natürlich nicht nachstehen, so dass ich (im Gegensatz zum zentral regierten Frankreich) hier die lokalen Gesetz- und Verordnungsgeber in der Pflicht sehe.
Abgesehen von Köln, wo das Stadtarchiv abgesoffen ist, lassen sich bestimmt Fassungen der noch vor knapp 500 Jahren geltenden Dekrete finden, die man wieder in Kraft setzen kann. :p
Zur Umsetzung böten sich Ein-Euro-Jobber an, die an jeder Stadt- und Gemeindgrenze entsprechende Durchfahrtabgaben vereinnahmen könnten ... ![]()