Bundestagswahl 2013

  • Felsen2000:


    Zitat

    Die Linke will die "Systemüberwindung" und sagt das auch ganz offen. Das Wahlprogramm der Linken ist voll von Planwirtschaft, Enteignung, Entmündigung und Intoleranz.


    Das ist Quatsch. Sorry.


    Zitat

    Sie glauben, Sie könnten für "die Bürger" sprechen? Und das versuchen Sie wenn Sie unterstellen, dass Sie wüssten, das "der mündige Bürger eine linke Politik mit Grünen und Linke machen will".


    In Foren duzt man sich überleicherweise. Ist Standard. Alles andere ist unhöflich.


    Der mündige Bürger, der "links" wählt, weiß das und will das, sonst hätte er CDU gewählt. Ganz einfach. Sagen auch die Zahlen. Nicht mehr habe ich gesagt. Das theoretische Konstrukt der Linken, Grünen und der SPD ist die Sozialdemokratie. Scheinbar verstehen das die User hier teilweise nicht.


    Zitat

    Was glauben Sie, bekämen wir für eine Antwort, wenn wir einen typischen SPD-Wähler oder SPD-Mitglied fragen würden, ob er sich als "Links-Demokrat" oder "Sozial-Demokrat" betrachtet?


    Was glaubst du, was du für eine Antwort bekommst, wenn du die normalen Wähler der CDU fragst?


    Zitat

    Sie postulieren ständig, es gäbe ein gemeinsames Verständis von "linker Politik", einen gemeinsamen Grundkatalog und die Parteien SPD, Gründe und Linke hätten sich einfach nur darauf spezialisiert, jeweils Teile dieses gemeinsamen Wertekanons in der Wahl zu vermitteln.


    Hurra, endlich hat es jemand verstanden!



    Nun, das stimmt nur dann, wenn alle im Parlament wären. Hatte ich ja schon weit, weit vorne gesagt, dass rund 16% der Wähler + die Nichtwähler nicht abgebildet werden.


    Deshalb bezog ich mich immer auf die Zahlen, welche im Parlament abgebildet sind. Und da sind es nun mal mehr wie 50%, die linkslastig gewählt haben.


    Daran gibt es nichts zu rütteln.

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  • es ist ein unterschied ob 50% linkslastig (sei mal dahingestellt, ob das stimmt) gewählt haben oder ob 50% RRG wollen, wie von dir behauptet. :D


  • Na klar gibt es was daran zu rütteln. Du kannst nicht einerseits sagen "das Land hat Links gewählt", andererseits aber dann nur die Zahlen nehmen, die Dir passen., wenn doch "de facto" eben mehr Stimmen der wählenden Bevölkerung zu nicht linken Parteien gewandert sind ;)


    Die Nichtwähler sind sowieso eine Größe, die vernachlässigt werden muss, weil die genauso gut rechts hätten wählen können, wenn sie denn gewählt hätten.


    Deine ganze Argumentation zu sagen, dass das Land "links gewählt" hat, stützt sich auf ganze 0,5 Prozent der Wählerstimmen. Nämlich der prozentuale Anteil, der AfD und FDP zum Einzug in das Parlament fehlt. Das fällt unter "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast", aber sicherlich nicht unter saubere Argumentation.


    Vor allem dann nicht, wenn man überlegt, dass 2009 auf RRG insgesamt 45,6 Prozent der Stimmen gefallen sind, nun insgesamt nur noch 42,7. Den von Dir beschriebenen "Linksruck", der durch's Land geht, den seh ich einfach nicht.

  • Timba - die Grünen waren diesmal nicht erfolgreich, eben weil sie zu wenig Rücksicht genommen haben auf ihre bürgerliche Wählerschaft. Sie waren bisher immer dann erfolgreich, wenn sie sich als Partei definiert haben, die in die Mitte ausstrahlt. Ebenso wie übrigens die SPD.


    Weimarer Verhältnisse? Natürlich haben wir die nicht - aber wir haben sie auch deshalb nicht, weil unsere Verfassung dankenswerterweise großen Hürden errichtet, bis eine Neuwahl möglich ist, und unser Wahlgesetz verhindert es zum Glück, dass Kleinstparteien (und damit Klientelparteien) ihren Weg ins Parlament finden.

  • Warum sollten sie sonst linkslastig (SPD/Grüne/Linke) wählen? Alle die, die links wählen wollen, tun das, siehe Felsens2000 Negativ-Zusammenfassung:


    Zitat

    Sie postulieren ständig, es gäbe ein gemeinsames Verständis von "linker Politik", einen gemeinsamen Grundkatalog und die Parteien SPD, Gründe und Linke hätten sich einfach nur darauf spezialisiert, jeweils Teile dieses gemeinsamen Wertekanons in der Wahl zu vermitteln.


    die aber tatsächlich stimmt.



    Alle anderen ehemaligen Wähler z.b. der Grünen, die kein Öko wollen, oder keine Steuer, oder der Linken, sind teilweise zur AFD gewandert, teilweise zurück zur SPD und ein Teil zur CDU, weil sie eben keine linke Politik wollte, aber dafür Öko.


    Deshalb ist es nicht einfach damit getan zu sagen, RRG will keiner.

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  • Ich wähle aber auf meinem Wahlzettel nicht zwischen links und rechts. So unterkomplex gehen die wenigsten an ihre Wahlentscheidung heran, und das zu recht, denn diese Blockbildung ist ein brüchiges und unzutreffendes Konstrukt. Auch die Wählermilieus sind so nicht strukturiert. Zwischen links = SPD, norddeutscher Protestantismus und links = 'Die Linken' und links = alte Grünenwählerschaft und links = bürgerliches, ökologisches Milieu liegen Welten.


    Frag' mal einen traditionellen SPD-Wähler aus Ostfriesland, was er von den Grünen hält, geschweige denn von den Linken...


  • Könntest Du mal bitte aufhören, Rot-Grün zwangsweise mit den Linken zu verbinden. Es gibt genügend Linke-Wähler*, die sich mit den linken BEWUSST GEGEN CDU/CSU, FDP, SPD und Grün stellen. Richtig, eben auch gegen SPD und Grün, einfach weil die mit stellvertretend für "Regierung" stehen, "es aber auch nicht besser machen würden".


    Hieraus dann automatisch den Bevölkerungswillen zu RRG zu ziehen ist lächerlich.



    * eigentlich ist genau dies das Wahlverhalten bzw. der Grundstein für Überlegungen so ziemlich aller mir bekannten Personen, die in Betracht gezogen haben die Linke zu wählen oder es sogar getan haben.

  • Nun, auch die Linke-Wähler haben begriffen, dass sie nur eine Option für Regierung über die SPD/Grüne haben und dort dann ihre Ziele durchsetzten können. Das wurde weder von Gsysi, noch sonstwem verheimlicht, im Gegenteil.


    Warum behauptest du dann für die Wähler dann hier selbiges (Gegenteil)? Linke als Protestpartei? -> Warum? Weil sie so schon lila ist? Wenn man Protest wählen wollte, dann hätte man die AFD nehmen können. So wählt man linken Protest, das weiß jeder, der sich die Linke, ihre Aussagen und ihr Programm durchliest. Wenn es dann noch mit der Regierung klappt, "who cares?".


    Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, die Leute wählen die Linkspartei aus Protest, damit sie EBEN nicht Verantwortung übernimmt, EBEN nicht in die Regierung kommt und EBEN nicht linke Poltik mit den anderen macht, sondern wartet, bis sie selbst 50,1% haben?


    Ach bitte.....


    robert:


    Ändert nichts, dass sie letztlich alle linke Postionen wählen, die CDU/CSU-FDP nicht abbilden können.
    Stellt doch die Leute nicht dümmer da, als sie sind.

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  • Ich stelle die Leute überhaupt nicht dumm dar. Eigentlich gehe ich genau von dem Gegenteil aus.

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, die Leute wählen die Linkspartei aus Protest, damit sie EBEN nicht Verantwortung übernimmt, EBEN nicht in die Regierung kommt und EBEN nicht linke Poltik mit den anderen macht, sondern wartet, bis sie selbst 50,1% haben?


    Ob der Durchschnittswähler so taktisch/berechnend wählt, dass er sich über mögliche Regierungskoalitionen Gedanken macht oder doch einfach nur "Protest" gegen die üblichen Verdächtigen die Wahl bestimmt - da sag ich einfach mal anders als Du und mit genauso wenig Argumenten untermauert: Ja, ist Protest.


    Abgesehen davon reagiere doch bitte auf dies noch einmal:


    Zitat


    Vor allem dann nicht, wenn man überlegt, dass 2009 auf RRG insgesamt 45,6 Prozent der Stimmen gefallen sind, nun insgesamt nur noch 42,7. Den von Dir beschriebenen "Linksruck", der durch's Land geht, den seh ich einfach nicht.

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