Ukraine / Krimkrise

  • Als ob ein Spekulatiusblog irgendwas wüsste, was nicht alle anderen sowieso schon wissen. Außer bei DPA und Reuters wird da höchstens von anderen "unabhängigen" Medien abgeschrieben und zusammengestückelt. Das gilt ja für das ganze "Nachrichten"-Konsortium des tollen Großherausgebers Dr. Michael Maier. Es wird schon nicht nur Verfolgungswahn sein, warum weit und breit kein einziger Mitarbeitername auftaucht und selbst im Impressum der Maier nur ganz, ganz klein, ganz, ganz unten und ausschließlich hinter einem Formalienabkürzungsungetüm. DWN ist die ältere, kleinere Schwester von RTD, sonst nichts. Da könnte man genauso aus dem offiziellen Verblödungsorgan zitieren und hätte wenigstens fette Schlagzeile, illegale Fotoveröffentlichung und einen Resonanzkörper aus Schreibstube und Volkesbauch.

    Je suis Charlie

  • Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Als ob ein Spekulatiusblog irgendwas wüsste, was nicht alle anderen sowieso schon wissen. Außer bei DPA und Reuters wird da höchstens von anderen "unabhängigen" Medien abgeschrieben und zusammengestückelt. ...


    Machen das nicht alle Medien?
    Auch STRATFOR (George Friedman) ist offensichtlich ein "Spekulatiusblog", will erklären, was passieren wird, und setzt sich oft in die Nesseln. Den Hackerangriff auf seine "Firma" konnte er auch nicht verhindern.
    Seine Ansichten heben sich von dem Mainstream amerikanischer "Publikationen" ab.
    Von seinem Besuch in Moskau brachte er folgende Erkenntnisse ( in englisch) mit:
    Quelle: http://www.stratfor.com/weekly/viewing-russia-inside
    ---
    Edit:
    Putin erklärt NATO als Feind.
    http://www.bild.de/politik/aus…-feind-39110582.bild.html

  • In der SPD mehren sich die Stimmen, die von den Russland-Sanktionen abrücken wollen (vgl. NZZ v. 27.12.2014).


    Selbst Außenminister Steinmeier wiederholt sich in seiner Einschätzung, dass die Sanktionen kontraproduktiv sein können.


    Die Zahl derer, die vom gegenwärtigen Merkel-Kurs abweichen wollen steigt zusehends (wie es zu erwarten war) und auch die Zahl derjenigen, die sich trauen, das öffentlich auszusprechen.


    Gäbe es mehr Prominente, die dem Beispiel Lindenberg folgen würden, könnte endlich eine sachliche Diskussion beginnen, in der logisch denkende Zeitgenossen nicht als "Putinversteher" diffamiert werden. :p



    Mal was anderes:
    Wenn in der Ukraine-Krise wirtschaftliche Schwierigkeiten in Form eines Währungsverfalls und Abschmelzens von Devisenreserven benannt werden, geht es stets nur um Russland und darum, wie schlecht es der russischen Wirtschaft geht. Geht es der Ukraine so gut, dass man sich zunächst um Russland sorgen muss?


    Die öffentliche Diskussion erweckt jedenfalls diesen Anschein. :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wenn in der Ukraine-Krise wirtschaftliche Schwierigkeiten in Form eines Währungsverfalls und Abschmelzens von Devisenreserven benannt werden, geht es stets nur um Russland und darum, wie schlecht es der russischen Wirtschaft geht. Geht es der Ukraine so gut, dass man sich zunächst um Russland sorgen muss?


    Die öffentliche Diskussion erweckt jedenfalls diesen Anschein. :rolleyes:

    Dass es einem Land, welches in einigen seiner ehemaligen Industriezentren mit Krieg überzogen wird, nicht gut gehen kann, sollte doch nicht so verwunderlich sein...


    Dahingegen ist die russische Einmischung eben nicht so folgenlos für Russland, wie Putin es gerne darstellt...

  • Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Dahingegen ist die russische Einmischung eben nicht so folgenlos für Russland, wie Putin es gerne darstellt...

    ...und für uns auch nicht,
    und nicht nur ein paar 'kleine Ostbetriebe', wie es unsere Ex-Leitmedien uns gern verkünden wollen :rolleyes:
    Schon mal drüber nachgedacht, wer bisher davon profitierte?
    ...kleiner Tipp: Einfach mal schauen, wie sich die Handelsbilanz USA-Russland seither verändert hat :mad:
    ...und noch'n Tipp: einfach mal schauen, wer über Wirtschaft und Finanzen der Ukraine seit Kurzem entscheidet :flop:

  • Die Salzgitter AG wackelt wohl schon ein wenig ... durch das "Aus" für Southstream, welches ich (zumindest mittelbar) auf die Sanktionen zurückführe.


    Es waren wohl etliche wegbrechende Umsätze/Gewinne fest einkalkuliert,aber nicht durch Kreditversicherungen o.ä. abgesichert mit der Folge, dass der Vorstand bereits in Sorge ist. Bei Salzgitter hatte man wohl bis zuletzt auf eine lediglich temporäre Krise von Southstream gesetzt. Inzwischen sieht man das dort deutlich pessimistischer.


    Die Spätfolgen des Sanktionismus für die deutsche Wirtschaft werden letztendlich wohl erst mit deutlicher Verzögerung erkennbar.



    Edit:
    Dass in der Ukraine mehrmals täglich der Strom abgestellt wird (für alle, also auch für das produzierende Gewerbe) ist im Übrigen nichts neues. Schon als ich erstmals vor etwa 20 Jahren in der (West-)Ukraine war, entsprach dies gängiger Praxis. Neu für mich ist nur, dass nun auch (Vororte von) Kiew betroffen sein soll(en). In der Vergangenheit wurde stets darauf geachtet, dass dieses Problem für Besucher von Kiew nicht sichtbar ist.

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