ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Die Spätfolgen des Sanktionismus für die deutsche Wirtschaft werden letztendlich wohl erst mit deutlicher Verzögerung erkennbar.
Wer die Augen nicht krampfhaft zu kneift, um ungestört von der heilen Welt zu träumen, kann die Schäden überall sehen. ...und da ist die einsetzende Rezession in DE seit Beginn der Sanktionitis nur das äußere Zeichen.
Das ist schon lachhaft, wie unsere Schönfärber-Medien das herunterspielen oder totschweigen wollen. Da werden irgendwelche kleinen 'Klitschen' im Osten gezeigt, deren Aufträge wegbrechen. Dabei wird aber beflissentlich verschwiegen, dass dies meist nur Zulieferer für die deutsche Großindustrie sind :eek:
Ich weiß ja nicht, wo bspw rmol oder unser Doppeldrücker arbeiten aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in ihrem Job nicht davon betroffen sein werden, dass gerade ein ganzer Kontinent wirtschaftlich geteilt wird - auf unsere Kosten
(divide et impera) :mad:
...aber vllt nehmen sie in einem Jahr an, dass das nur an schlechtem Karma oder der ungünstigen Stellung von Alpha Centauri und Beteigeuze lag... :gpaul:
ZitatDass in der Ukraine mehrmals täglich der Strom abgestellt wird (für alle, also auch für das produzierende Gewerbe) ist im Übrigen nichts neues. Schon als ich erstmals vor etwa 20 Jahren in der (West-)Ukraine war, entsprach dies gängiger Praxis.
Nicht nur in der Ukraine sondern in der gesamten zerfallenden UdSSR war das nach dem wirtschaftlichen Desaster von Jelzin eines der äußeren Zeichen des wirtschaftlichen Niedergangs. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Mehrzahl der Russen heute hinter Putin steht. Er hat, aus ihrer Sicht, das Land wieder aus dem Dreck geholt und zahlreiche Oligarchen entmachtet/enteignet.