Ärgerlich! :mad:
Aber sobald Gewalt im Spiel ist, gewinnt die eine Eigendynamik, entfesselt von Kriminellen, die nur auf eine Gelegenheit warten Terror auszuüben. Dieser Funke springt auf bloße Mitläufer über und die Gewaltspirale dreht sich ... und dreht sich ...
Hat sie genug Zeit, beschleunigt sie sich und führt zu Massenentgleisungen, wie sie in Jugoslawien oder auch in Deutschland zur Zeit des Faschismus beobachten zu waren.
Das "Taktieren" beider Großmächte führt letztlich dazu, das erst einmal gar nichts passiert. Ich war davon ausgegangen, dass der Jugoslawien-Konflikt zumindest als schlechtes Beispiel hätte dienen können, welches besagt, dass bürgerkriegsähnlich Konflikte im Keim erstickt werden müssen, bevor sie eine von keiner Seite mehr beherrschbare Dimension erreichen.
Gelingt es nicht bald, beide Parteien durch Friedenstruppen (gleich woher sie kommen) weitgehend voneinander zu isolieren, kann es richtig "schmutzig" werden in einem Kampf, der durch Hass geprägt ist und damit keinen Regeln unterliegt (wie etwa dem internationalen Kriegsrecht).
Nur:
Die NATO will nicht, die UN wollen (noch) nicht und Russland darf nicht.
Der ukrainischen Staatsgewalt allein traue ich eine Lösung im Osten des Landes jedenfalls nicht zu - auch nicht nach kleineren anfänglichen Erfolgen.