Ukraine / Krimkrise

  • ... und wenn ein Volk zu einem anderen Volk eine friedliche Verbindung haben wollen, finde ich das Prima (deutsch-russische Freundschaften, die vom Bürger ausgehen).
    Ich kenne auch eine handvoll sympathischer Russen und die sind nicht Putin oder Rechte aus Ukraine / Russland. Die wollen gut mit mir zusammenleben.


    Die die die Kriege schüren oder beginnen, stehen nicht an der Front.


    Im 'besten' Fall sind sie in einem fernen Land, drücken auf einen Knopf über Internetverbindung und die in Ramstein losfliegende Drohne (http://de.wikipedia.org/wiki/R…ampfdrohnen-Eins.C3.A4tze) tötet 'unangenehme' Personen in Europa / Afrika / Asien.


    Ich will keine US-Basen und Drohnen in D.

  • 'Wahrheitsförderlich' - bei aller Liebe, aber da bekommt man ja Kopfschmerzen.

  • Trotz aller (teilweise sicher berechtigten) Einwände zur Berichterstattung in den großen Medien habe ich das Gefühl, dass sie aus zahlosen "Fakemeldungen" betreffend vergangene Krisenherde gelernt haben.


    Selbst hochseriöse Medien setzten das Wort Beweise inzwischen in "Anführungszeichen", wenn die von prizipiell erst einmal glaubwürdigen Quellen (wie etwa auch US-Behörden) präsentiert werden, die in der Vergangenheit aber bereits durch gezielte Falschmeldungen aufgefallen waren. Das ist ein Fortschritt.


    Auch die hier kritisierten Attribute "offensichtlich", "voraussichtlich", "angeblich" halte ich eher für förderlich denn als bedenklich. Schießlich lege ich auch Wert auf nicht gesicherte Informationen, sofern sie als solche gekennzeichnet sind. Zu einer persönlichen (eigenen) Einschätzung der Gesamtsituation halte ich sie sogar für wesentlich, wenn man richtig damit umgeht.


    Alles in Allem sehe ich die Qualität der Berichterstattung im Falle der Ukraine durch von mir bereits beispielhaft aufgezählte Qualitätsmedien für ganz passabel, wenn man sie zur Gewinnung von Fakten nutzt, um sich aus ihnen eine eigene Meinung zu bilden.


    Das die dann sogar gegenläufig zu den seitens der Medien gezogenen Schlüssen sein kann, zeigen mancher meiner Beiträge. Von daher halte ich es für enorm wichtig, dass Medien Meldung und Meinung (möglichst) strikt trennen und das auch kenntlich machen.


    Bei der ARD läuft das dann oft nach der Meldung unter der Bezeichnung "Hier ein Kommentar von ...". Wenn mir dann die Haare zu Berge stehen, halte ich das nicht für weiter schlimm, denn Meinungen sind immer etwas Höchstpersönliches, das günstigstenfalls sogar nicht einmal übereinstimmen sollte.


    Dass weitestgehend übereinstimende Meinungen rein gar nichts besagen, zeigte beispielhaft das faschistische Regime im Deutschland des letzten Jahrhunderts. Hier waren sich zwar fast alle einig ... hilfreich war das aber keinesfalls.


    Bis denne ... wenn es vielleicht mal was Positives zum Thema in den Medien gibt (die Hoffnung stribt bekanntlich zuletzt).

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Alles in Allem sehe ich die Qualität der Berichterstattung im Falle der Ukraine durch von mir bereits beispielhaft aufgezählte Qualitätsmedien für ganz passabel, wenn man sie zur Gewinnung von Fakten nutzt, um sich aus ihnen eine eigene Meinung zu bilden.
    ...
    Bei der ARD läuft das dann oft nach der Meldung unter der Bezeichnung "Hier ein Kommentar von ...". Wenn mir dann die Haare zu Berge stehen, halte ich das nicht für weiter schlimm, denn Meinungen sind immer etwas Höchstpersönliches, das günstigstenfalls sogar nicht einmal übereinstimmen sollte.

    Gerade die ARD hat gerade wieder mit den vermeintlichen OSZE-Beobachtern gezeigt, dass sie immer noch auf Tricksereien hereinfällt. Erst seit heute, als die Separatisten die Gefangenen präsentierten, schreibt man von 'Militärbeobachtern', was mittlerweile auch von Kiew zugegeben werden musste.
    Die ganze Zeit vorher durfte man sich auf ARD-Seiten über die 'Ungeheuerlichkeit' entrüsten, dass die bösen Separatisten gegen das Völkerrecht und die OSZE-Vereinbahrungen verstoßen hätten und zivile Diplomaten festsetzten. Da wurden einfach falsche Fakten verbreitet.


    Hier zeigt sich wieder drastisch, wozu die Nutzung einseitiger Quellen ohne Gegencheck führt.
    Journalistische Recherche sieht anders aus. Ich erinnere immer wieder gern an den von der Washington Post gesetzten Standard:
    Drei (!) unabhängige Quellen.


    Damit wäre so etwas nicht passiert. Jetzt leuchtet auch ein, warum die ARD keinen Pulitzerpreis bekommt :gpaul: Vllt sollten die Verantwortlichen sich mal nach Personal in der Qualifikation einer Sabine Krone-Schmalz umschauen :p

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    ...
    Hier zeigt sich wieder drastisch, wozu die Nutzung einseitiger Quellen ohne Gegencheck führt.
    Journalistische Recherche sieht anders aus. Ich erinnere immer wieder gern an den von der Washington Post gesetzten Standard:
    Drei (!) unabhängige Quellen.
    ...


    Drei Quellen ... zwei Ergebnisse.


    Mir ist immer noch nicht klar, welchen Status die Beobachter genießen. Mal haben sie Diplomantenstatus, kurze Zeit später wieder nicht. Zweifelsfrei scheint zu sein, dass sie unbewaffnet waren - zudem wohl auch in ziviler Kleidung.


    Aber unabhängig vom Status sehe ich weder eine rechtliche noch eine moralische Rechtfertigung, sie festzusetzen. Vor allen Dingen: wozu?


    Eins steht jedenfalls fest: Mit solchen Aktionen vergrätzt man Unbeteiligte, die wenigstens ein gewisses Maß an Sympathie hegen. OSZE-Beobachter festzusetzen geht gar nicht. Entweder ich lasse sie in ein von mir kontrolliertes Gebiet einreisen und sorge sogar aktiv für ihre Sicherheit - oder ich lasse sie gar nicht erst hinein, wenn ich Bedenken gegen ihren Aufenthalt habe.


    Die Argumentation von "Kriegsgefangenen" kann ich ohnehin nicht nachvollziehen ... ist das internationale Kriegsrecht mit seinen Schutzfunktionen bei dem Konflikt überhaupt einschlägig? Wenn ja, darf sich niemand der Illusion hingeben, dass es von den Aufständischen im Osten beachtet wird, die sich als alles andere ansehen als Militärangehörige.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Gerade die ARD hat gerade wieder mit den vermeintlichen OSZE-Beobachtern gezeigt, dass sie immer noch auf Tricksereien hereinfällt. Erst seit heute, als die Separatisten die Gefangenen präsentierten, schreibt man von 'Militärbeobachtern', was mittlerweile auch von Kiew zugegeben werden musste.
    Die ganze Zeit vorher durfte man sich auf ARD-Seiten über die 'Ungeheuerlichkeit' entrüsten, dass die bösen Separatisten gegen das Völkerrecht und die OSZE-Vereinbahrungen verstoßen hätten und zivile Diplomaten festsetzten. Da wurden einfach falsche Fakten verbreitet.
    ..


    Mal abgesehen davon daß die OSZE Dir widerspricht:
    http://www.osce.org/ukraine-smm/118044
    "The Special Monitoring Mission got confirmation that the military observers carrying out an inspection under the OSCE Vienna Document had been taken captive by forces of the self-proclaimed mayor of Sloviansk."


    Abgesehen davon redet der Westentaschen-Stalin in Slowjansk aber davon, daß man sich im Krieg befinde und diese Kriegsgefangene seien. Nun, gemäß den Genfer Konvention über Kriegsgefangene dürfen letztere aber nicht öffentlich zur schau gestellt werden oder nicht misshandelt werden.


    Nun sind die Ukrainischen Begleiter der Mission aber schon Misshandelt worden:
    http://www.independent.co.uk/n…worlds-media-9293830.html

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Jetzt habe ich kurzerhand selbst in den Statuten nachgesehen:


    Wesentliche Punkte im Rahmen der Tätigkeit von Militärbeobachtern im Auftrag der OSZE sind u.a.:


    1. Sie sind unbewaffnet,
    2. genießen Diplomatenstatus und
    3. können entweder ihre dienstliche Uniform tragen oder eben auch nicht.


    Die Medienberichte zu Punkt 3 sind widersprüchlich. Es ist wohl nicht ganz klar, ob sie uniformiert waren oder nicht. Diese Entscheidung dürfte im Ermessen der Beobachter vor Ort liegen, so dass Augenzeugen erforderlich wären, sollte man diesen Punkt für wesentlich erachten.

  • Zitat

    Original geschrieben von DannyTT
    ...
    Und beim Frackingvertrag weiß ich nicht ob der noch aktiv ist und eingehalten wird. Hält sich die Regierung der USA an Abmachungen?...


    Hmm, ich denke da zeigt sich eine Sprachbarriere. Im Text steht, daß EXXON mit Rosneft unter Beisein von Putin einen Vertrag gemacht hat. Wie Du auf die Regierung der USA kommst, ist mir schleierhaft. Und Putin hat dem Chef von EXXON vor einiger Zeit einen russischen Orden verliehen.


    Fast jedes größere westliche Rohstoffunternehem ist in Russland tätig, daran hat sich unter Putin nichts geändert, es sind neue Verträge hinzugekommen. Russland braucht die Leute gegen die man in den eigenen Medien hetzt.

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  • Also die Öffentlich Rechtlichen auch nur annähernd als der Weisheit letzten Schluss zu sehen ist doch ziemlich starker Tobak.
    Gerade die GEZ-Gebühr macht die ÖR zu Propagandasender erster Güte da man am Tropf der Politik hängt welche ihnen per Gesetzesänderung (Gebühren auf freiwillige Basis setzen z.B.) die Grundlage ihrer Existenz nehmen kann.


    Man hat in den letzten Jahrzehnten mit Hetze gegen die Privaten einen gewissen Ruf aufgebaut und diesen nutzt man nun aus. Da die meisten Menschen entsprechend mit erzogen wurden bemerken sie ihren Fehler kaum und trauen blind den ÖR.


    Die ÖR sind nichts anderes als ein Propagandaministerium 2.0. :mad:

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Hier noch ein Video zu den Ukrainischen Begleitern der Mission. Ihre grausame Behandlung im Vergleich zu den Westlichen Beobachtern ist wie Tag und Nacht.


    https://www.youtube.com/watch?v=vqaSakthib0



    EDit: es sind andere Ukrainer, nicht die Begleiter der OSZE, wenn ich es richtig erkärt sah . Very Sorry. Aber die Methoden und der Verhör im russischen Fernsehen sprechen für sich ...
    Sie sind bei einem Igor Strelkov, einem anderen Westentaschen-Stalin.

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