Ukraine / Krimkrise

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich hoffe, das wirst du bei ausländischen Staatsunternehmen in Deutschland genauso sehen.


    Dem ist wohl so ... was ich aber nicht für unkritisch halte. In diesen Fällen mischen dann halt zwei Staaten mit.


    Aber mit dieser weiteren Facette dürften wir uns wohl langsam vom Thema des Threads entfernen. Oder hast Du ein spezielles russisches oder ukrainisches Unternehmen in hiesigen Landen im Sinn?

  • Aber nicht für diesen Thread. ;)


    Der verlinkte n-tv-Artikel lässt hoffen. Einige Aussagen daraus:


    "Derzeit fordert Gazprom den vertraglich vereinbarten Preis von 485,5 US-Dollar je 1000 Kubikmeter Gas."
    Diesen Wert wird Russland letztlich nur als Ausgangsbasis für Verhandlungen zugrunde legen.


    "Oettinger sagte dazu: Der Preis wird über 268 und unter 485 Dollar liegen."
    Darauf wird es hinauslaufen.


    "Nach Angaben von Energiepolitikern ist Russland bereit, sich auf 380 US-Dollar zu einigen."
    Wäre doch eine Basis - oder?


    "Die Ukraine verlangt wie in der Vergangenheit Rabatte. ... Die Ukraine will wie zuletzt nur 268 US-Dollar bezahlen. ... Die Ukraine wirft Russland vor, Gas als 'politische Waffe' einzusetzen."
    Nur der Starrsinn der Ukraine könnte sich letztendlich noch als Einigungshindernis erweisen.


    Wenn sich die neue Ukrainische Regierung endlich von ihren gebetsmühlenartig vorgetragenen Maximalforderungen lösen würde, sähe ich sogar Chancen für die Beilegung des gesamten Konflikts. Dazu gehörte zunächst einmal die Bereitschaft, mit den Separatisten überhaupt zu verhandeln. Wie der Gasstreit zeigt, können Verhandlungen der Schlüssel zum Ziel sein.

  • Du meinst also, Russland benutzt das Gas nicht als politische Waffe?


    Edit:
    Und ich wiederhole mal etwas aus dem Aktien-Thread. Verkauf besser alles, du wirst kein guter Verhandler sein. Ukraine fordert das Minimum, Russland das Maximum. Wo wird man sich wohl treffen?

  • Der bisherigen Verhandlungsstrategie der Ukraine folgend vielleicht nirgends. Denn bisher war die ukrainische Führung jeweils nur zu marginalen Zugeständnissen bereit - das wird aber nicht reichen.


    Edit:
    Was ich mit meinen Investments mache, gehört hier ganz bestimmt nicht hin. Und der Verkauf des gesamten Bestands stand ohnehin nie zu Disposition.

  • Das hatte ich im Falle des Bürgerkriegs im Osten auch gehofft, den wollen auch beide Parteien nicht. Und dennoch stellt sich die westukrainische Seite stur im Wissen, dass der Konflikt so kaum angemessen zu beenden sein dürfte. Zwischenzeitlich setzen in der Ost-Ukraine schon (wenn auch kleinere) Flüchtlingsströme ein von Familien, die Angst um ihre Kinder haben. :(

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