Gemäß neueurasischer Propagandadiktion hätte die Ukraine über den Verbleib der russischen Panzerkolonne auf ukrainischem Territorium wahrscheinlich erst noch verhandeln sollen oder sie einfach als Vorhut und Begleitung der humanitären Nothilfe akzeptieren sollen. Eigentlich sollte man sich ja mit nichts anderem rechnen, wenn man sich bewusst, massiv, mit schwerem militärischem Gerät und uneingeladen in andere Länder eindringt, denen man selbst ausgesprochen unwohlgesonnen gegenübersteht. Vielleicht wird sich erst im nachhinein herausstellen, daß ein machtversessener Weltautokrat eine Panzerkompanie absichtlich über die Grenze geschickt hat, um dann mit großem Trara "zurück" zu schlagen.
Und wenn schon eigentlich sorgfältige Medien einfach einen "Angriff auf russischen Konvoi" titeln, dann wird die durchorganisierte Propaganda sicherlich noch mehr Verwechslungsmöglichkeiten mit dem oder Gefährdungen für den stehenden "humanitären" LKW-Konvoi entstehen lassen. Sowieso wird beim Militär nicht im Konvoi gefahren, sondern in der Kolonne - und auch das nur, solange es wie beim Zivilverkehr um die Reisetätigkeit geht. Sobald nicht mehr die Reise das Ziel ist, sondern das Ziel der Reise - vorläufig - erreicht ist, spätestens dann geht es um den militärischen Zweck des Gerätes oder den Einsatzbereich der Kompanie. Es kommt ja auch eher selten vor, daß mit Artillerie fahrende Ziele anvisiert oder gar breitflächig getroffen werden. Wer hingegen kommt und verweilt, der möge sich seiner Einladung oder Duldung sicher sein.
Vielleicht hat der propagandistische Musterschüler und reine Demokrat ja sogar den riesen LKW-Konvoi entweder für diesen hinterlistigen Zweck geplant oder zumindest umfunktioniert, nachdem der nicht einfach so in das nicht wiedereingliederungswillige Land einreisen durfte.
P.S.: Wie man nun lesen kann waren einige der zufällig zur Öffnung ausgewählten LKWs leer. Das spricht dann doch eher gegen die der russischen Regierung unterstellte Hilfsbereitschaft, mindert aber die seit Monat und Tag offensichtliche Interventionsbereitschaft nicht.