South Stream ade, aber Anbandeln mit der Türkei.
Erdgas-Umschlagstation und erstes türkisches Atomkraftwerk.
Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung…47-a875-f32e0f381312.html
Ukraine / Krimkrise
- Timba69
- Geschlossen
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
... Schließlich hat auch die NATO eine massive Aufrüstung angekündigt. ..
Wo hat die Nato eine "massive" Aufrüstung angekündigt? Obwohl die Europäer seit zwei Jahrzehnten faktisch massiv abgerüstet haben - bis sie nun nur noch begrenzt Einsatzfähig sind - und stattdessen die Friedensdividende einsacken wollten, hat Putin seit Beginn seiner Amtszeit - als "Schlächter von Grozny" - unentwegt die Rüstungsausgaben erhöht. Was hat er denn vor? Am russischen Wesen soll die Welt genesen? -
Zitat
Original geschrieben von saintsimon
... Putin ... unentwegt die Rüstungsausgaben erhöht. ...
Bis er auf den Level der US-Militärausgaben ist, wirds noch eine "Weile" dauern. -
Zitat
Original geschrieben von pithein
Bis er auf den Level der US-Militärausgaben ist, wirds noch eine "Weile" dauern.
Mit weniger als der Hälfte an Bevölkerung und einer erheblich schwächeren Volkswirtschaft hätte ein Wettbewerb für Russland eigentlich keine sinnvolle Aussicht.
EDIT: aber der Anteil der Militärausgaben am Bruttosozialprodukt ist in Russland bereits höher, als in den USA.
http://data.worldbank.org/indicator/MS.MIL.XPND.GD.ZSNebenbei: Etwa die Hälfte der US-Rüstungsausgaben sind direkte und indirekte Personalkosten: Sold, jede Menge Zulagen, komplette Krankenversicherung für die Soldatenfamilie, Schulversorgung der Kinder, Hochschulausbildung für Offiziere, Kommissionsläden für heimische Produkte in den weltweiten Basen etc. - und vor allem sehr teuer: Pensionen für Veteranen. Wer 20 Jahre gedient hat, hat lebenslangen Anspruch auf eine Pension. Da kommt mit den Jahren eine große Zahl an Anspruchsberechtigten zusammen.
Aber zurück zu den russischen Rüstungsambitionen:
http://de.ria.ru/security_and_…y/20130127/265403025.html"Generalstab: Russische Armee bereit zu einem Großkrieg
15:23 27/01/2013
MOSKAU, 27. Januar (RIA Novosti).Der russische Generalstab hält einen Großkrieg für möglich. Laut Generalstabschef Waleri Gerassimow sind die Streitkräfte des Landes dazu bereit.
Auch wenn Instabilitätsherde und Lokalkonflikte in der Nähe der russischen Grenzen derzeit die größte Bedrohung darstellen würden, „kann ein groß angelegter Krieg nicht ausgeschlossen werden“, sagte Gerassimow am Samstag in einer Ansprache an der Moskauer Akademie für militärische Wissenschaften. Um die Kampfbereitschaft der Armee zu stärken, habe der Generalstab kurz-, mittel- und langfristige Strategien konzipiert. „Es kann keine Rede davon sein“, dass die Armee auf einen Großkrieg nicht vorbereitet sei. "
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Original geschrieben von saintsimon
Nebenbei: Etwa die Hälfte der US-Rüstungsausgaben sind direkte und indirekte Personalkosten: Sold, jede Menge Zulagen, komplette Krankenversicherung für die Soldatenfamilie,Du vergisst das jenes Geld auch in Rußland, Deutschland u.a. ausgegeben wird.
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Original geschrieben von murmelchen
Du vergisst das jenes Geld auch in Rußland, Deutschland u.a. ausgegeben wird.
In gleicher Höhe (auf eine einhgeitliche Währung bezogen) pro Soldat, Familie oder Veteran?
Die russische Armee ist immer noch eine Wehrpflichtarmee plus Berufssoldaten, währen die Bundeswehr erst seit kurzem eine Berufsarmee ist und die Amerikaner seit Jahrzehnten eine reine Berufsarmee haben, ohne billige Wehrpflichtige. -
Zitat
Original geschrieben von saintsimon
In gleicher Höhe (auf eine einhgeitliche Währung) pro Soldat, Familie oder Veteran?Du hast die Behauptung aufgestellt über die Hälfte wären Entsprechende Ausgaben bei den USA.
Da hast du sicher ein paar Zahlen welchen das auf den einzelnen Soldaten umlegen.
Die Bundeswehr war bis vor kurzem auch noch ein Wehrpflicht Armee, trotzdem wurden enorme "Prämien" an Soldaten gezahlt welche an Auslandseinsätzen beteiligt waren.
Ich denke nicht das die Russischen Soldaten entsprechend gut bezahlt werden. Wobei die Bundeswehr scheinbar sogar zu Blöd ist eigene Rechnungen einzufordern. -
saintsimon: versuchst du hier die Militärausgaben der Amerikaner zu relativieren durch Sold, Nebenkosten, Zulagen und Versicherungen ?
Zumindest hier sollte es doch Fakt sein das die Amis sich bis an die Zähne bewaffnet haben. Dazu ihre ganzen Militärbasen über den Globus verteilt. Mehr geht doch schon fast nicht mehr ?! :confused:Ich bin sehr für Abrüstung, aber sowas ist leider nicht zu erkennen.
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AKW-Unfall in der Ukraine
siehe: http://www.telefon-treff.de/sh…&perpage=15&pagenumber=32
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Offensichtlich war das nicht der erste Zwischenfall.
Quelle: http://m.focus.de/politik/ausl…r-ukraine_id_4318578.html -
"Friedenswinter" - Hauptsache gegen die NATO
ZitatAlles anzeigenViele der neuen Montagsdemonstranten wittern hinter dem Ukraine-Konflikt eine von der Fed und der CIA gesteuerte Verschwörung, die von den "Mainstreammedien" propagiert wird. Sie fordern Verständnis für die Anliegen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, werfen dem Westen - verkörpert durch die Nato - Aggression vor.
[...]
Doch wie weit rechts bewegen sich nun die Montagsmahnwachen? Die Protestforscher Peter Ullrich und Dieter Rucht haben Teilnehmer der Montagsmahnwachen über ihre politische Einstellung befragt - und häufig zu hören bekommen, man sei "weder links, noch rechts". "Dahinter verbirgt sich eine Art Ultraliberalismus, der insbesondere nach rechts offen ist", sagt Ullrich.
[...]
In dem Aufruf zur Berliner Demo werden zwar ausführlich die Nato, Bundespräsident Joachim Gauck, deutsche Rüstungsexporte und eine "Politik der Konfrontation gegen Russland" kritisiert. Über die Rolle Russlands im Ostukraine-Konflikt steht dort nichts. Kein Wort über den Anschluss der Krim, kein Wort zu dem Vorwurf, über die russische Grenze gelangten Waffen und Soldaten in die umkämpfte Ostukraine. "Frieden in Europa heißt: Partnerschaft und Kooperation mit Russland und anderen Ländern", steht da.Das ist ein Tenor, wie er auch auf den Montagsmahnwachen herrscht. Dabei mag es zunächst verwunderlich erscheinen, dass sich Menschen, die den Massenmedien Nato-Vasallentum und gezielte CIA-Propaganda unterstellen und laut Abrüstung fordern, ausgerechnet den russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützen. Denn der beschneidet seit seinem Amtsantritt 2000 systematisch Presse- und Redefreiheit im eigenen Land. Und verhält sich im Ukraine-Konflikt alles andere als friedlich.
Doch wer sich auf den Mahnwachen ein wenig umhört, die Videomitschnitte im Internet anschaut, der merkt schnell, dass es dabei gar nicht so sehr um den tatsächlichen Putin und seine Politik geht. Der russische Präsident ist einfach das personifizierte Gegenstück zum verhassten westlichen System. Frei nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Da fällt die Frage, zu welchem Preis die geforderte "Partnerschaft und Kooperation mit Russland" stattfinden soll, schon einmal hinten runter.
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