Germanwings Maschine (A320) von BCN nach DUS abgestürtzt

  • Zitat

    Original geschrieben von kaputer
    Das ist Wunschdenken!
    Wenn das umsetzbar wäre, würde ich sofort Pilot werden und eine entsprechende BU abschließen. Dann geh ich wg Depressionen zum Arzt, erkläre das mein Leben nicht gut läuft.... und zack ein Fall für die BU. Abstrakte Verweisung ausgeschlossen und ab gehts mit der fetten BU Rente auf die Bahamas :D

    ... hättest dann aber dennoch den 70k€-Kredit für die Ausbildungskosten an der Backe. Bin mir nicht sicher, ob die Loss-of-Licence-Versicherung dir auch schon in den frühen Jahren so viel zahlt, dass es für die Bahamas reicht. ;)


    Aber im Prinzip funktioniert das, muss ja nicht unbedingt Pilot sein. Der große Bruder einer früheren Freundin hat sich verbeamten lassen (JV-Beamter) und dann einen auf "Paragraph 8" gemacht. Er hat wohl einen Psychologen gefunden, der ihm bescheinigt, dass er seelisch die Arbeit im Knast nicht erträgt, blablabla.


    Die dumme Sau kassiert seit dem für die Frühpensionierung Kohle vom Staat und freut sich des Lebens – und gibt auch noch damit an, wie er die gelinkt hätte. Nebenbei verdient er sich noch was als Türsteher und Taxifahrer hinzu.


    Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    ... hättest dann aber dennoch den 70k€-Kredit für die Ausbildungskosten an der Backe. Bin mir nicht sicher, ob die Loss-of-Licence-Versicherung dir auch schon in den frühen Jahren so viel zahlt, dass es für die Bahamas reicht. ;)


    Das sollte dann als Abfindung von der Fluggesellschaft bezahlt werden. Ich kann ja nix dafür wenn die mich "kaputt schreiben"...


    Spaß beseite. Laut B*** gibt es angeblich ein Handyvideo aus dem Flugzeug. Ich hoffe, dass das entweder ein Hoax bleibt oder zumindest nie veröffentlicht wird.

  • Es geht darum, dass man in diesem Fall von der "Vorerkrankung" wusste und nichts gemacht hat. Der Fehler liegt darin, dass man meint, soetwas könne irgendwann nicht mehr relevant oder "geheilt" sein.


    Es geht nicht darum, dass trotzdem jemand dies geheim halten könnte oder während des Flugs erkranken könnte.
    100% verhindern kann man es nie. Aber man kann das machen, wozu man selbst fähig ist. Risikominimierung.

  • Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    Es geht darum, dass man in diesem Fall von der "Vorerkrankung" wusste und nichts gemacht hat. Der Fehler liegt darin, dass man meint, soetwas könne irgendwann nicht mehr relevant oder "geheilt" sein.

    Es werden auch Piloten mit kleinem, aber dennoch vorhandenem Sehfehler eingestellt. Auch das kann sich mit der Zeit verschlimmern.


    Genauso wie jemand, der ohne Sehfehler eingestellt wird, irgendwann seine Sehfähigkeit einbüßen kann.


    Zitat

    Es geht nicht darum, dass trotzdem jemand dies geheim halten könnte oder während des Flugs erkranken könnte.
    100% verhindern kann man es nie. Aber man kann das machen, wozu man selbst fähig ist. Risikominimierung.

    Du meinst also, dass weil nach bisherigem Kenntnisstand ein einziges Mal in der Luftfahrtgeschichte ein Pilot mit einer depressiven Phase in der Vergangenheit, die von den Ärzten als abgeschlossen bzw. geheilt beurteilt wurde, nun mit 149 Menschen in den Tod gerast ist, muss man künftig alle Bewerber ausschließen, bei denen auch nur die Spur eines vagen Verdachts besteht?


    Mach dich nicht lächerlich. Weder ist eine Depression ein Anzeichen auf eine Tat wie die vorliegende, noch kann irgendwer sagen, dass so etwas nicht auch ohne "Vorerkrankung" passieren kann.


    Es ist und bleibt blinder, hilfloser Aktionismus.


    Das ist ungefähr genauso ein Unsinn, wie jeden Pädophilen präventiv einzusperren, da er sich ja an einem Kind vergehen könnte.


    Hinzu kommt noch: Wenn jede psychische Vorerkrankung automatisch zum Ausschluss führen würde, dann wäre derjenige hier niemals zu einem Arzt gegangen. Schließlich träumt er ja vom Fliegen seit seiner Jugend. Und die Einstellungskriterien sind klar.


    Ein Freund von mir wollte auch Pilot werden, hat jedoch zu schlechte Augen. Deshalb wollte er sich dann die Augen lasern lassen, um die Kriterien zu erfüllen. Gottseidank hat die Lufthansa damals die Bestimmungen geändert und Lasik & Co. als Ausschluss definiert – eben um zu verhindern, dass massenweise Bewerber sich unters Laser-Skalpell legen.


    Die Leute tun einfach alles, um die Kriterien zu erfüllen.


    Die einzige Risikominimierung wäre, keine Menschen ins Cockpit zu setzen. Unter all den Maßnahmen ist übrigens die 2-Personen-Regel immer noch die sinnvollste. Damit wirst du einen fanatischen Attentäter nicht aufhalten können. Aber für einen psychisch labilen Menschen wirst du die Hemmschwelle deutlich höher legen, da Dummheiten zu machen.

  • Seh ich genauso. Wenn jemand anderes anwesend ist, dann wird auch für solche allerseltensten Fälle um Potenzen mehr vorgesorgt sein. Andere mit in den Tod zu reißen ist das eine, aber _vorher_ jemanden dafür umzubringen oder auch nur anzugreifen lässt sowas um Dimensionen unwahrscheinlicher erscheinen.


    Alle möglichen anderen Risiken nehmen wir ja tagtäglich in Kauf, obwohl die Gefahr des fremdinitiierten Schadens dort weit größer ist. Und ob man im Fall des Falles einzeln oder als anonyme Gemeinschaft draufgeht, das ist bei nüchterner Betrachtung ja reichlich gleichgültig. Würde man sich denn nicht - mehrheitlich und bei Beachtung von Risiko und Alternativen - weiterhin in Flugzeuge begeben, selbst, wenn sich einmal pro Jahr - aus solchen oder von mir aus auch anderen Motiven - ein Absturz auf inlandsbezogenen Flügen ereignen würde?

    Je suis Charlie

  • Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Würde man sich denn nicht - mehrheitlich und bei Beachtung von Risiko und Alternativen - weiterhin in Flugzeuge begeben, selbst, wenn sich einmal pro Jahr - aus solchen oder von mir aus auch anderen Motiven - ein Absturz auf inlandsbezogenen Flügen ereignen würde?

    Menschen sind nicht in der Lage, eine realistische Risikoabwägung zu treffen.


    Jedes Jahr passieren auf deutschen Straßen rund 2,5 Millionen Verkehrsunfälle mit rund 400.000 Verletzten und rund 4000 Toten.


    Durch Haushaltsunfälle werden jedes Jahr in Deutschland übrigens rund 300.000 Menschen verletzt und sogar rund 6000 getötet.


    Also worüber diskutieren wir hier eigentlich?

  • HHFD:


    Da fehlt noch ein Teil meines Postings, da sonst ohne Zusammenhang:


    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • So langsam bekomme ich aber auch echte Zweifel an der Berichterstattung. Genaue Daten kann nur der Datenschreiber liefern und dieser wurde noch nicht gefunden/ausgewertet


    Stattdessen wird eine Woche lang von fast allen Mainstreammedien die ganze Zeit wie ein Dogma auf einen Selbstmord des Co-Piloten verwiesen. Es wird sozusagen als vollkommen Erwiesen dargestellt, und am Ende werden auch noch angebliche Handyvideos gefunden. :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Das macht sowas nur minimal schwieriger - weil ein zweiter Pilot oder ein Flight Attend in Vertretung ist nicht so schwer auszuschalten - vorallem weil ein Taeter ja immer den Ueberraschungsmoment auf seiner Seite hat.


    Schon etwas Pfefferspray in die Augen duerfte reichen um soviel Zeit zu haben das Flugzeug abstuerzen zu lassen



    Klar,weil ja die Crews,die an Board gehen nicht dursucht werden oder das Pfefferspray zum Handwerkszeug von Piloten gehört. :D :rolleyes:


    Die zweite Person im Cockpit schaltet den Plan desjenigen zuerst mal psychisch aus und das schon im Vorfeld,dass es höchstwahrscheinlich gar nicht zu diesem Plan kommt.
    Für den Notfall muss das Personal eben geschult werden und sicher bekommt ein Flugbegleiter das Entriegeln der Tür hin und auch das Ausschalten des Autopiloten bzw. die Korrigierung der Flughöhe.


    Das Augenmerk wird aber trotzdem wahrscheinlich nur darauf gelegt den Zugang zum Cockpit zu sichern,damit der andere Pilot im Notfall übernehmen kann.


    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova


    Daran denkt ein Mensch der bereit ist sich selber und ueber 100 andere Menschen zu toeten wohl kaum


    Ein Mensch,der einen ernsthaften Suizid begehen möchte und keinen bloßen Hilferuf entsenden möchte,plant seinen Freitod so,dass dieser auch 100% gelingen soll.


    Die Schmach sich ggf. vor einem weltlichen Gericht verantworten zu müssen und nicht unmittelbar vor dem Göttlichen ist hier nicht eingeplant.
    Das gilt vor allem bei dem Mitnahmesuizid.

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    So langsam bekomme ich aber auch echte Zweifel an der Berichterstattung. Genaue Daten kann nur der Datenschreiber liefern und dieser wurde noch nicht gefunden/ausgewertet


    Stattdessen wird eine Woche lang von fast allen Mainstreammedien die ganze Zeit wie ein Dogma auf einen Selbstmord des Co-Piloten verwiesen. Es wird sozusagen als vollkommen Erwiesen dargestellt, und am Ende werden auch noch angebliche Handyvideos gefunden. :rolleyes:

    Bitte nicht schon wieder diese Diskussion.


    Welche plausible (!!!) Erklärung hättest du denn für den Absturz bei der derzeitigen Faktenlage?

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