Immobilie zur Altersvorsorge?

  • Man sollte vielleicht mal zwischen Zukunftstechnologien, also solche die noch nicht existieren - und aktuellen Technologien differenzieren. Bei ersteren sehe ich Deutschland ganz und gar nicht hinten anstehen. Ist aber auch egal und gehört nicht hierhin.


    Klar sollte man differenzieren. Nur ist es eben so, dass wir in Industrien führend sind, deren Etablierung bereits der Kaiser live erlebt hat. Das sehe ich schon als Gefahr. Ebenso sehe ich "die Flucht ins Betongold" als Gefahr, denn Immobilien sind quasi nur die "Wohnhöhle" und tragen im Gegensatz zu Maschinen und Anlagen nicht langfristig zur Wertschöpfung bei. Das Geschäftsmodell des Vizeexportweltmeister kann und darf es nicht sein, zu versuchen, den Besitzstand zu wahren. Die Leute sind zu satt um heiß auf Neues zu sein. Kommt was Neues, gründet man eine Bürgerinitiative dagegen. Meine Meinung.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.


  • Die Leute sind zu satt um heiß auf Neues zu sein. Kommt was Neues, gründet man eine Bürgerinitiative dagegen. Meine Meinung.


    Kann ich so nicht bestätigen. Die Startups hier in der Umgebung schießen wie Pilze aus dem Boden. So einen Boom, soviele frische Ideen, die noch dazu entsprechend gefördert werden, habe ich bis dato noch nicht erlebt.


    Eigentlich sehe ich, zumindestens aus wirtschaftlicher Perspektive gesehen, in letzter Zeit überall nur Verbesserungen, gegenüber sagen wir mal vor 20 Jahren. Es kann natürlich sein das es in McPom komplett anders aussieht. Allerdings wird glücklicherweise niemand mehr gezwungen dort wohnen zu bleiben !


  • Wer am Fluss baute, hatte früher wirtschaftliche Interessen (Warentransport etc.). Wer heute an einem zu Hochwässern neigendem Fluss wohnt hat in Statistik nicht aufgepasst. Mit der Statistik kann man sich alles gesund beten, tritt dann aber der Tag X ein, wird ganz laut gejammert und versucht, dem Staat = seinen Mitbürgern die Kosten überzuhelfen.


    Ich sehe es eher so:


    - es gibt Immobilien hin hochwassergefährdeter Lage
    - es gibt Immobilien mitten in der Pampa jenseits jeglicher Infrastruktur
    - es gibt Immobilien an Hauptverkehrsstrassen und Trambahnlinien
    - es gibt Immobilien in sozial kritischen Gegenden


    Wenn man nicht reich genug ist um sich eine einwandfreie Top-Lage leisten zu koennen muss man einfach irgendeine dieser Kroeten schlucken


  • Klar sollte man differenzieren. Nur ist es eben so, dass wir in Industrien führend sind, deren Etablierung bereits der Kaiser live erlebt hat. Das sehe ich schon als Gefahr. Ebenso sehe ich "die Flucht ins Betongold" als Gefahr, denn Immobilien sind quasi nur die "Wohnhöhle" und tragen im Gegensatz zu Maschinen und Anlagen nicht langfristig zur Wertschöpfung bei. Das Geschäftsmodell des Vizeexportweltmeister kann und darf es nicht sein, zu versuchen, den Besitzstand zu wahren. Die Leute sind zu satt um heiß auf Neues zu sein. Kommt was Neues, gründet man eine Bürgerinitiative dagegen. Meine Meinung.


    Ich wuerde eher sagen im Bereich Wohneigentum hat Deutschland einen grossen Rueckstand. Ausser der Schweiz gibt es wohl kam ein Land wo die Eigenheimquote so niedrig ist wie in Deutschland. Selbst Kriesenstaaten in Suedeuropa oder sogar Schwellenlaender haben eine hoehere Eigenheimquote.


    Und die starke Wirtschaft nutzt nichts wenn die Bevoelkerung nicht davon profiitert. Wenn nur fuer Amis und Chinesen produziert wird, fuer Araber und Afghanen Sozialabgaben bezahlt werden, aber die Bevoelkerung in der Masse abgesehen von ein paar Invetoren und Grossaktionaeren nicht wirklich profitiert, bringt es nichts.


  • Ich wuerde eher sagen im Bereich Wohneigentum hat Deutschland einen grossen Rueckstand. Ausser der Schweiz gibt es wohl kam ein Land wo die Eigenheimquote so niedrig ist wie in Deutschland. Selbst Kriesenstaaten in Suedeuropa oder sogar Schwellenlaender haben eine hoehere Eigenheimquote.


    Und die starke Wirtschaft nutzt nichts wenn die Bevoelkerung nicht davon profiitert. Wenn nur fuer Amis und Chinesen produziert wird, fuer Araber und Afghanen Sozialabgaben bezahlt werden, aber die Bevoelkerung in der Masse abgesehen von ein paar Invetoren und Grossaktionaeren nicht wirklich profitiert, bringt es nichts.


    Die Ursache der geringen Eigentumsquote ist die vormals sehr stabile Währung. In Italien etc. war es hochgradig sinnvoll Immobilien zu erwerben. Die Kredite wurden durch teilweise sprunghaft inflationiert. Weichwährungen führen gemäß diversen Studien immer zu hohen Eigentumsquoten.


    Das Jammern führt zu gar nichts. Problem erkennen, eigene Position finden, gut leben. Solange es hierzulande Rechtssicherheit gibt, lebt es sich nahezu perfekt hier. Und seit 1990 gab es für mich 3 Chancen reich zu werden.


    - Dotcom 1 ca. 1998-2000
    - geplatzte Immobilienblase 1 ab 1995
    - Dotcom 2 ab ca. 2008-2009 mit Apple, Google, Facebook, Amazon


    Meine Meinung. Wobei ich heute auch diversifiziere, weil viel auf dem Spiel steht.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Kann ich so nicht bestätigen. Die Startups hier in der Umgebung schießen wie Pilze aus dem Boden. So einen Boom, soviele frische Ideen, die noch dazu entsprechend gefördert werden, habe ich bis dato noch nicht erlebt.


    Eigentlich sehe ich, zumindestens aus wirtschaftlicher Perspektive gesehen, in letzter Zeit überall nur Verbesserungen, gegenüber sagen wir mal vor 20 Jahren. Es kann natürlich sein das es in McPom komplett anders aussieht. Allerdings wird glücklicherweise niemand mehr gezwungen dort wohnen zu bleiben !


    Startups ok. Aber wann wurde aus dem letzten deutschen Starter ein Weltkonzern??? Kleine Klitschen kommen und gehen. Google, Facebook, Amazon, Apple, Microsoft etc. etc. haben die Welt aufgerollt.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Bei Immobilienerwerb, vorallem bei der erste Immobilie zur Eigennutzung, steht aber nicht wirklich die Rendite im Vordergrund. Und ich glaube die meisten Menschen in Deutschland würden lieber Eigenheimbesitzer werden als bis ans Lebensende Mieter bleiben. Nur können sie es zwangsläufig nicht, weil die Lebenshaltungskosten in Relation zu den Einkommen zu gering sind.


    Eine Rechtssicherheit, die nur die Reichen reich hält, aber die Armen am Aufstieg hindert, ist leider eher schädlich als nützlich.


    Und mit dem Chancen zum Reichtum ist es so eine Sache. Wer z.B. mit 20.000€ in Aktien gegangen ist, hat innerhalb ein paar Jahren seine +60% gemacht hat, der hat dann nach Abzug von Steuern vielleicht seine 10.000€ verdient. Das ist zwar immerhin ein nettes Zubrot, aber von Reichtum blieb man weit entfernt.


    Und um sechsstellige Beträge investieren zu können müsste man diese erstmal haben. Bei Immobilien brauchen wir von solchen Kleininvestitionen garnicht reden.

  • Wozu sollte man ausgehend von den steuerlichen Rahmenbedingungen zuerst selbstgenutztes Eigentum erwerben bzw. zumeist finanzieren? Weil Wüstenrot das jahrelang den Leuten eingeblasen hat?


    Zu Aktien sage ich besser nicht viel. Nur eins: Ich bin bei Amazon seit 1997 dabei. Damals zu knappen $20. Heute nach ein paar Splits über $1400. Ebenso gab es Apple, als alle iPhones kauften als Aktie für deutlich unter $100, gesplittet heute 1:7 bei über $190. Nicht ganz so extrem ging es mit Google ab. Einige meiner Bekannten shorteten Google nach dem Börsengang. Naja. Man muss Bedenkenträger aus seinem Bekanntenkreis aussortieren, sonst klebt man fest am Leimtopf an dem mehr als 90% kleben.


    Ich war in der DDR ab 14 mit eigenem Gewerbeschein selbständig. Ich weiß nicht, wie viele damals überhaupt selbstständig waren. Vielleicht 5%?


    Heute sind im Schnitt keine 10% selbständig. Die Quittung sind katastrophale Zustände bei den Privatvermögen.


    Wie gesagt, es gibt immer wieder Chancen. Man muss nur Mut und Glück und Geduld haben.


    Bei Tesla stehen wir nach < $40 nun bei etwa $300. Jede dieser Aktien brachte mehr als 60%. Ich halte nichts von breiter Streuung. Lies mal Markowitz noch, der bekam für sein Modell den Nobelpreis, legte aber selbst konzentriert in Einzelwerten an und streute 1/n in Aktien, Immobilien, Gold und Bares.


    In Amerika hat das einer meiner Söhne auf dem College gelernt. In Deutschland lernt man sowas nicht. Wozu auch, Ziel ist Gleichheit. Resultat ist Gleichheit in Armut. Sozialismus eben.


    Jedenfalls half es noch nie zu jammern oder auf Rettung zu hoffen. Der Plan den einen zu nehmen und den anderen zu geben wurde in der DDR verfolgt. Das Ergebnis ist bekannt.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Unser Dorf ist zu klein, als dass ich konkreter werden möchte... Es gehört auch nicht hierher. Und letztlich soll doch jeder sehen wie er mit seinen Auffassungen glücklich wird oder eben nicht.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Startups ok. Aber wann wurde aus dem letzten deutschen Starter ein Weltkonzern??? Kleine Klitschen kommen und gehen. Google, Facebook, Amazon, Apple, Microsoft etc. etc. haben die Welt aufgerollt.


    Die Hälfte der von dir genannten Konzerne ist nur so weit gekommen weil sie es entweder geschickt verstehen ihre Steuerpflicht zu umgehen, ihre Mitarbeiter mit Dumpinglöhnen begnügen oder unsere Daten lustig verschleudern. Was soll daran erstrebenswert oder gar zukunftsträchtig sein, bitte ?

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