Immobilie zur Altersvorsorge?

  • Wie gesagt, wenn die Arbeit Spaß macht... Ich differenziere nicht wirklich zwischen Freizeit und Arbeit. Das iPad habe ich immer dabei, wenn mir Ideen kommen, packe ich die da rein. Telefonisch bin ich auch 7 Tage die Woche tagsüber erreichbar. Auch im Urlaub. Das wissen meine Kunden, jedoch hat schon seit Jahren keiner mehr sonntags angerufen.


    Wenn ich deine Zeitplanung hätte, würde ich mir einen zweiten Job oder ein zeitintensives Hobby suchen, das ich zur Selbständigkeit ausbauen kann.

    Klar ist bei qualifizierten Tätigkeiten oder einer Selbstständigkeit die Abgrenzung zwischen Job und Freizeit nicht ganz so scharf bei geringqualifizierten Hilfstätigkeiten ohne nennenswerten Entfaltungsfreiraum, aber dennoch würde ich behaupten das Arbeit nie soviel Spass macht wie Freizeit.


    Sobald bei etwas das "Geld verdienen" in den Vordergrund rückt, ist es leider meistens schnell mit dem Spass vorbei. Ausser vielleicht im küstlerischen Bereich. Für Freunde kochen oder mit Freunden an Autos schrauben macht zum Beispiel (mal als zwei einfache Beispiele) schon Spass, aber damit Geld verdienen dann meistens nicht mehr.



    In der DDR habe ich Maschinenbauer gelernt und nebenher ab 16 jedes Wochenende auf Events gehandelt. Hauptsächlich mit Fresserei. Da konnte man in der DDR nebenbei im Jahr 100000 Mark Gewinn machen. Ein Arbeiter verdiente dagegen um die 8500 - 10000 Mark im Jahr. Viele sogar weniger. Das Geld lag sozusagen auf der Straße.

    Vielleicht lag es aber auch daran das die Masse garkein Intresse hatte soviele Ostmark zu verdienen. Was es für Ostmark zu kaufen gab war ja meist so günstig, das ein nromales Einkommen durchaus gereicht hat. Und was rar war, das war eher nur fur Gefaelligkeiten, Tauschereien oder Devisen zu bekommen. Also haben die meisten sich eher auf sowas fokussiert.


    Das die Mauer so schnell faellt, es dann innerhalb eines Jahres zur Wiedervereinigung kommt, und dann zu Kursen zwischen 1:1 und 3:1 in DM getauscht werden kann.


    Die alltemeine Stimmung war je eher das der Fall der Mauer noch mindestens 15-20 Jahre dauern wuerde und die Ostmark bis dahein weiter an Aussenwert verlieren wuerde.


    Mal angenommen die Mauer wäre erst 2005 gefallen, und die DDR wäre dann vielleicht 2015 zu einem Wechselkurs von vielleicht 48,513:1 dem Euro beigetreten. Dann haette sich das schon deutlich weniger rentiert. Dann wäre es eigentlich fast schade um die verschwendete Freizeit gemesen.


    Und es ist eben nicht jeder so leistungsfähig. Wenn ich mal drei Wochen am Stück so 50-55 Wochenstunden arbeiten muss, dann bin ich ehrlich gesagt ziehmlich geraedert, und froh wenn es wieder vorbei ist, und dann wieder Zeiten mit 30-35 Wochenstunden kommen. Also 80 Wochenstunden waeren fuer mich unvorstellbar.

  • Sich auf Grundsicherung und anderen deutsche Sonderfälle zu verlassen, die letztlich Almosen sind, halte ich für brandgefährlich. Dann ist man Bittsteller, Bettler, Unterwürfiger.


    Schlimmer noch: sobald erstmal der massenhafte familiennachzug *) durch ist -- und VerwGerichte ebenso wie BVerfG werden den weitestgehend durchwinken --, wird das selbst in der jetzigen almosen"höhe" nicht mehr finanzierbar sein ... (nicht einmal annähernd)


    *) lt. ex-BAMF-chef ist mit durchschnittlich vier, bei syrern fünf, nachzüglern pro anerkanntem zu rechnen, lt. nahles werden 90% davon lebenslang von den genannten almosen abhängig sein, lt. heulsuse roth betragen diese almosen 13.000 pro kopf und jahr.
    Was das an -- zusätzlichen -- kosten bedeutet, kann sich aus diesen drei -- allesamt "nazi"-unverdächtigen, sondern eher zahlen-verharmlosungs-verdächtigen -- quellen jeder leicht selbst ausrechnen ... ... ... wenn er denn die augen nicht mit aller gewalt davor verschließen will ...


  • Der Blinde erzählt von der Farbe. Spannend. Was weisst denn du von der DDR? Ich habe damals mein Ostgeld überwiegend 1:5 in DM getauscht. Monate vor der Währungsunion zeichnete sich aber ein "politischer" Umtauschkurs ab, so dass ich alle DM in DDR-Mark zurück getauscht habe. Damals wurde 1:10 bis 1:15 getauscht. Das war pure Spekulation. Meine erste große Spekulation. Zurück ging es dann wieder für 1:2. Damit hatte sich der Aufwand gelohnt.


    Jedes System hat Vor- und Nachteile. In der DDR war das tägliche Leben unglaublich billig. Dafür kostete ein "moderner" Fernseher schnell ein halbes Jahresgehalt. Heute ist das alltägliche Leben unglaublich teuer, da bis dato noch niemand soweit evolutioniert wurde, dass er sich die beständig im Preis fallenden Industriewaren auf die Schnitte schmieren kann.


    Vor der Wende habe ich gehandelt. Bekannte haben Autos aufgebaut und zu abartigen Preisen verscheuert. Nach der Wende handelten wir bis 1991 mit Gebrauchten aus Holland und Frankreich. Danach dann habe ich im Studium Heizkessel von DeDietrich aus Frankreich importiert und an ostdeutsche Heizungsbauer verscherbelt. Da gab es Magren, wie im Drogenhandel und trotzdem konnte ich nie so viele Kessel ranschaffen, wie ich hätte verkaufen können, weil die westdeutschen Großhändler, die den Osten aufgerollt hatten, noch gieriger zulangten als ich.


    Alles zu seiner Zeit. Aktuell eben Immobilien, Aktien und Consulting. Nächstes Jahr? Vielleicht auch, vielleicht aber auch nicht.



    Und es ist eben nicht jeder so leistungsfähig. Wenn ich mal drei Wochen am Stück so 50-55 Wochenstunden arbeiten muss, dann bin ich ehrlich gesagt ziehmlich geraedert, und froh wenn es wieder vorbei ist, und dann wieder Zeiten mit 30-35 Wochenstunden kommen. Also 80 Wochenstunden waeren fuer mich unvorstellbar.


    Dann muss man sich mal ein bisschen straffen. Mit Leistungsfähigkeit hat das eher nichts zu tun. Man muss sich Ziele setzen und daran arbeiten. Wie gesagt, wenn man es ernst meint, vorwärts zu kommen, sind 35 h ein Halbtagsjob. Wenn man satt ist, sind ggf. sogar 24 h zu viel. Exakt das ist ja aber die Chance derer, die heiß sind und ebenso die Chance der Chinesen, Polen etc.


    Ich kenne ein paar Polen, die haben vor 5 Jahren als Alleinunternehmer mit einem klapprigen Kleintransporter angefangen. Die haben seither den gesamten Cashflow in die Expansion gesteckt und lassen nun mehr als 100 Leute für sich fahren. Über die Konditionen der Fahrer sollte man nicht aus der Position des westdeutschen, gewerkschaftlich organisierten Streichelzoos urteilen. Eher sollte man mal darüber nachdenken, dass die sich trotz 2500 € brutto (inkl. Auslöse etc.) und mehr oder weniger wohnen im Transporter vor Bewerbern kaum retten können. Wenn man diese Frage dann beantwortet hat, sollte man sich mal die Frage stellen, wie lange die Dämme des Westens wohl noch halten werden!


    Das, was du draußen siehst, wenn du den Fernseher aus und das Fenster aufmachst, wurde nicht in 25 oder 35 h erarbeitet. Die Bruttowertschöpfung eines Durchschnittsdeutschen liegt bei 46000 € p.a. Jeder Euro weniger, wegen der Work Life Balance, bedeutet für die Zukunft Abstriche bei Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen etc. Aber ich vermute, dieser Zusammenhang wird manchen Leuten nie klar werden. Wenn nun aber ein zunehmender Teil nicht mehr kann und viele nicht mehr wollen, so zu tun, als ob man denen, die noch wollen, nur mehr wegnehmen muss, dass geht nach hinten los. Aber sowas von...


    Mit solchen linken Parolen vertreibst du die, die noch Leistung bringen wollen. Ich könnte dir da z.B. aus der Medizinsparte der TU Dresden Abwandererzahlen benennen. Da gehen je nach Sparte 50 % der Jahrgänge nach dem Facharzt ins Ausland. Das sollte zu denken geben, aber nein, eher schürt man Neid und will die Abgaben weiter erhöhen. Na herzlichen Glückwunsch.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.


  • Schlimmer noch: sobald erstmal der massenhafte familiennachzug *) durch ist -- und VerwGerichte ebenso wie BVerfG werden den weitestgehend durchwinken --, wird das selbst in der jetzigen almosen"höhe" nicht mehr finanzierbar sein ... (nicht einmal annähernd)


    *) lt. ex-BAMF-chef ist mit durchschnittlich vier, bei syrern fünf, nachzüglern pro anerkanntem zu rechnen, lt. nahles werden 90% davon lebenslang von den genannten almosen abhängig sein, lt. heulsuse roth betragen diese almosen 13.000 pro kopf und jahr.
    Was das an -- zusätzlichen -- kosten bedeutet, kann sich aus diesen drei -- allesamt "nazi"-unverdächtigen, sondern eher zahlen-verharmlosungs-verdächtigen -- quellen jeder leicht selbst ausrechnen ... ... ... wenn er denn die augen nicht mit aller gewalt davor verschließen will ...


    Tja. Deshalb denke ich, dass die Migration als Katalysator zur Herstellung amerikanischer Verhältnisse dient. Migration geschieht nämlich im Gegensatz zu Tsunamis und Erdbeben nicht zufällig. Wenn man das rechtzeitig erkennt und seine Schlüsse zieht und damit am Ende richtig liegt, kann sich das auf privater Ebene durchaus lohnen. Amerika ist deutlich leistungsgerechter, wenn auch eine Wanderung auf der Rasierklinge.


    Wir haben Verwandte in Südafrika und mehrere Bekannte, die nach Südamerika ausgewandert sind bzw. nach Jobs dort quasi hängen geblieben sind. Diese Gesellschaften funktionieren trotz Slums und krassesten Wohlstandsgefällen auch halbwegs. Es gelten nur andere, härtere Regeln als im deutschen Streichelzoo, in dem allen eingeblasen wird, sie seien gleich. Wer's glaubt wird seelig. Wer nicht, sollte statt zu lamentieren seine persönlichen Chancen suchen und nutzen. Wie gesagt, ich denke, es stehen deutlich härtere Zeiten bevor, auf die man insbesondere seine Kinder robust vorbereiten sollte (ausbildungs- und einstellungstechnisch). Work Life Blanace & Burnout etc. werden in der nächsten Krise schneller Verschwinden, als sie aufgekommen sind.


    Ich für meinen Teil sehe in den letzten 100 Jahren 2 grobe deutsche Fehleinschätzungen, die bei qualifizierter Bedienung eines Globus hätten vermieden werden können:


    1. Russland hört nicht am Ural auf, sondern beginnt dort sozusagen erst. (Eine Zugfahrt von Berlin nach Wladiwostok hätte aufklärend wirken können.)
    2. Afrika ist erheblich größer als Europa. (Um Herrn 100 %-Schulz Spezialwort zu gebrauchen: Man hätte erkennen können, dass in Afrika auch deutlich mehr Männchen leben als in Europa, wobei die Schulz`schen Männchen Männchen und Weibchen gleichermaßen umfassen. Und da werfe noch einer den Sachsen ihr "nu" vor!)


    Wie gesagt, hätte man sehen können. Infolge Infantilität bzw. grobem Vorsatz wollte man beides nicht sehen. Das ist die gesellschaftliche Ebene. Als Individuum oder Kleingruppe/Familie sollte man solche Entwicklungen rechtzeitig wahrnehmen und seine Konsequenzen ziehen. Weder war das Eiserne Kreuz erstrebenswert, insbesondere in der Variante der postumen Verleihung. Noch macht es wirklich Sinn, mitzulaufen bei dem, was seit 2015 passiert.


    Das unter Umständen neben dem Abbau des Sozialstaates gleich noch die Demokratie geopfert wird, sehe ich als katastrophalen Kollateralschaden. Das ist wie, wenn ausgerechnet die jungen Türken in Deutschland Erdogan häufiger wählen als ihre Eltern. Esel gehen nun einmal aufs Eis tanzen, wenn es ihnen zu gut geht. Später brechen ein paar Esel ein und die anderen lernen oder auch nicht. (Esel assoziiere ich dabei im Gegensatz zu Herrn Böhmermann nicht mit Türken, sondern ganz allgemein mit naiv dummen Menschen aller Sorten)


    Wir sind aber sehr weit weg vom Hauskauf. Und ich glaube, Politik ist hier nicht so erwünscht.


    Außerdem fahre ich gleich nach Polen, das Wetter genießen und ein bisschen arbeiten.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Gegessen wird selbstverständlich auf der Baustelle und genächtigt wird im Wohnwagen davor. Und mit dem Duschen nehmen die das auch nicht so genau. Freizeit ist die Zeit die man hat, bevor man vorm Fernseher eingeschlafen ist. Hartes Monteurleben eben, macht aber Spaß !


    Das kann ja jeder handhaben, wie er möchte. Jemand kann amerikanische Serien auf Netflix, oder den Wetterkanal genießen; und vom Gehalt eine zusätzliche Bonzenschicht (Gewerkschaftsfunktionäre) finanzieren. Derjenige schaut Fernsehen, mit 30% Werbeanteil. Jemand anderes kann, speziell in Zeiten mit wenig familiären Verpflichtungen, beruflich ranklotzen, um sich Freiräume für später zu schaffen.


    Was ich blöd finde, dass speziell in Deutschland die träge Masse neidisch auf die finanziellen Möglichkeiten der Leistungsträger ist. Das führt dann dazu, dass Leistungsträger ihren Porsche oft in der Garage parken müssen, weil er sonst von Neidern beschmiert und zerkratzt wird. Woanders hat die träge Masse Anerkennung für die harte Arbeit der Leistungsträger.


    80h Arbeit pro Woche wären derzeit nichts für mich. Aber es gab auch schon Zeiten, wo ich von Mo-Fr unterwegs war, und am zusätzlich am Wochenende gearbeitet habe. Wo ich ein Zimmer meiner Wohnung untervermietet habe, damit Geld reinkommt.


    01833:
    Für Leistungsträger wie Dich existiert eine riesige Gefahr: Nämlich dass sich die Frau und die 2 Kinder irgendwann fragen, welchen Anteil Du am Familienleben einnimmst, wenn Du immer nur arbeitet. Da wird der ausgeruhte Nachbar, der mit HartzIV im Nachbarhaus wohnt, zum Konkurrent für Dich. Denn der hat Zeit und ist immer da, wenn er gebraucht wird, und wenn Deine Frau getröstet werden möchte ;).


  • Schlimmer noch: sobald erstmal der massenhafte familiennachzug *) durch ist -- und VerwGerichte ebenso wie BVerfG werden den weitestgehend durchwinken --, wird das selbst in der jetzigen almosen"höhe" nicht mehr finanzierbar sein ... (nicht einmal annähernd)


    *) lt. ex-BAMF-chef ist mit durchschnittlich vier, bei syrern fünf, nachzüglern pro anerkanntem zu rechnen, lt. nahles werden 90% davon lebenslang von den genannten almosen abhängig sein, lt. heulsuse roth betragen diese almosen 13.000 pro kopf und jahr.
    Was das an -- zusätzlichen -- kosten bedeutet, kann sich aus diesen drei -- allesamt "nazi"-unverdächtigen, sondern eher zahlen-verharmlosungs-verdächtigen -- quellen jeder leicht selbst ausrechnen ... ... ... wenn er denn die augen nicht mit aller gewalt davor verschließen will ...

    Den Familiennachzug von Ehepartnern und Kindern finde ich schon wichtig und richtig, denn alles Andere waere unmenschlich. Stattdessen haette man am Anfang genauer pruefen muessen ob wirklich ein persoenlicher Asylgrund vorliegt und nicht pauschal alle Syerer und fast alle Iraker und Afghanen ins Land lassen sollen.


    Bedenklich finde ich aber den Familiennachzug der Eltern von den den sogenannten unbegleiteten minderjaehrigen Fluechtlingen. Denn viele davon sind ja in Wirklichkeit eh ein paar Jahre aelter als angegeben, und selbst wer wirklich bei der Ankunft in Deutschland erst 16 oder 17 war ist bald Volljaehrig. Und das Problem ist eben das dann indirekt auch der Nachzugsanspruch fuer die Geschwister entsteht. Das sollte man wirklich nicht machen.


  • Dann muss man sich mal ein bisschen straffen. Mit Leistungsfähigkeit hat das eher nichts zu tun. Man muss sich Ziele setzen und daran arbeiten. Wie gesagt, wenn man es ernst meint, vorwärts zu kommen, sind 35 h ein Halbtagsjob. Wenn man satt ist, sind ggf. sogar 24 h zu viel. Exakt das ist ja aber die Chance derer, die heiß sind und ebenso die Chance der Chinesen, Polen etc.


    Das, was du draußen siehst, wenn du den Fernseher aus und das Fenster aufmachst, wurde nicht in 25 oder 35 h erarbeitet. Die Bruttowertschöpfung eines Durchschnittsdeutschen liegt bei 46000 € p.a. Jeder Euro weniger, wegen der Work Life Balance, bedeutet für die Zukunft Abstriche bei Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen etc. Aber ich vermute, dieser Zusammenhang wird manchen Leuten nie klar werden. Wenn nun aber ein zunehmender Teil nicht mehr kann und viele nicht mehr wollen, so zu tun, als ob man denen, die noch wollen, nur mehr wegnehmen muss, dass geht nach hinten los. Aber sowas von...

    Bei so 3-4x im Jahr fuer 2-3 Wochen 50-55
    Wochenstunden und zwischendurch 30-35 Wochstunden komme ich so im rechnerischen Mittel auf so ~38 Wochenstunden und das ist dann eben ein klassischer Vollzeitjob und damit bin ich dann schon gut ausgelastet.


    Und nach so einem 6,75h Arbeitstag ist es wenigstens noch früh genug und man selbst ist noch fit genug um mit dem Cabrio an den Badesee fahren, eine runde zu schwimmen, ein paar Fotos fuer Instagram zu machen, etc. oder um abends ins Strassencafe oder Kino zu gehen. Da kann man dann sein Geld wenigstens noch ausgeben.


    Nach einem 13-14h Arbeitstag wie du ihn beschreibst waere man doch am Feierabend komplett im "Zombiemodus" da koennte man bei allem Geld nichts mehr geniessen.


    Du kannst dir zwar vornehmen das du dir dann ab 55 nen schoenen Ruhestand machst, aber niemand kann dir garantieren das du es ueberhaupt erlebst, und selbst wenn dann kannst du mit 55-70 einfach nicht mehr viel von dem machen was du mit 20-35 machen haettest koennen.



    Mit solchen linken Parolen vertreibst du die, die noch Leistung bringen wollen. Ich könnte dir da z.B. aus der Medizinsparte der TU Dresden Abwandererzahlen benennen. Da gehen je nach Sparte 50 % der Jahrgänge nach dem Facharzt ins Ausland. Das sollte zu denken geben, aber nein, eher schürt man Neid und will die Abgaben weiter erhöhen. Na herzlichen Glückwunsch.

    Wobei viele Mediziner aber eben nicht wegen der Bezahlung ins Ausland gehen, sondern wegen der zu harten Arbeitsbedingungen wegen Personalmagel und ueberlanger Bereitschaftsdienst. Hab zumindest ich so gehoert.

  • Was du immer von 13-14 h ausgehst... Erstens hat die Woche 7 Tage und zweitens führt eine Kombination aus leben und arbeiten gerade nicht zum Zombiemodus.


    Darf ich fragen, was du beruflich machst?


    Wir essen jeden Morgen und jeden Abend zusammen. Auch früher mit den Kindern. Wir gehen 3-4 x pro Woche aus zum Essen, ins Theater zu Partys etc. Dazu 4 Wochen Urlaub im Sommer, 1 Woche im Frühjahr und Herbst und 3-4 Wochen für weitere Reisen im Winter. Das reicht mir als erfülltes Leben. Ich sehe nicht, was ich aktuell auf nach 55 aufschiebe.


    Wo ich ganz sicher Defizite habe: Fernsehen, Playstation, Zeitungen (alles nicht vorhanden)


    Diese sinnlosen Zeitfresser fehlen mir aber nicht wirklich. Man kann sich entwöhnen.


    Früher, als die Kinder klein waren, war die Kombi manchmal Stress. Heute zu zweit, noch ohne Enkel, ist es eher tiefenentspannt. Wenn dann Enkel kommen, werden wir vermutlich die Bremse einlegen, weil unsere Kinder gerade beginnen, Gas zu geben und trotzdem Kinder wollen.


    Mediziner, die selbständig arbeiten wollen, fliehen vor der Bürokratie. Klinikärzte vor katastrophalen Arbeitsbedingungen, Bürokratie aber auch mehr als mäßiger Bezahlung.


    Schwimmen? Dafür habe ich eine Jahreskarte fürs Stadtbad. Da kann ich in 5 Minuten hin laufen. Das mache ich aber von April bis September morgens vor der Arbeit. Abends gehe ich nur ein Ründchen spazieren, um nachzudenken. Das werde ich gleich tun, da Fußball nun zu Ende ist. Du solltest deine Logistik ordnen und weniger Zeit mit dem Fahren verplempern.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.


  • Wo ich ganz sicher Defizite habe: Fernsehen, Playstation, Zeitungen (alles nicht vorhanden)


    Diese sinnlosen Zeitfresser fehlen mir aber nicht wirklich. Man kann sich entwöhnen.

    Fernsehen tue ich eigentlich eher wenig und dann eher nebenbei.


    Wofuer ich mehr Zeit brauche sind Facebook, Instagram und Foren - aber darauf moechte ich absolut nicht verzichten.


    Weil ich es eben wichtig und intressant finde Informationen zu anderen Themen zu bekommen, und auch mit Leuten die man nicht so gut kennt sich auszutauschen.


    Quasi nur was mit Familie und den Engsten Freunden zu machen, und fast nur Nachrichten und Informationen zu bekommen, welche die eigene Branche betreffen, faende ich richtig schlimm. Da haette ich staendig das Gefuehl etwas zu verpassen.



    Schwimmen? Dafür habe ich eine Jahreskarte fürs Stadtbad. Da kann ich in 5 Minuten hin laufen. Das mache ich aber von April bis September morgens vor der Arbeit. Abends gehe ich nur ein Ründchen spazieren, um nachzudenken. Das werde ich gleich tun, da Fußball nun zu Ende ist. Du solltest deine Logistik ordnen und weniger Zeit mit dem Fahren verplempern.

    Frueh aufstehen ist garnicht mein Ding. Stehe im Normalfall nur so frueh auf wie es unbedingt sein muss um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen, und evtl. morgens noch kurz bei Facebook und Instagram reinzuschauen.


    Ausserdem waere ein komplett leeres Bad, hoechstens mit ein paar Senioren auch garnichts fuer mich. Sondern wenn soll schon ein bisschen was los sein.


    Und auch moechte ich nicht immer ins gleiche Bad.


  • Die, die dieses Gefühl des "Du darfst das nicht verpassen!" den Leuten einflöten, leben exakt davon. News aller Art sind wie Zucker. Leicht verdaulich, langfristig ungesund.


    http://www.dobelli.com/de/essays/news-diat-full/




    Frueh aufstehen ist garnicht mein Ding. Stehe im Normalfall nur so frueh auf wie es unbedingt sein muss um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen, und evtl. morgens noch kurz bei Facebook und Instagram reinzuschauen.


    Der frühe Vogel fängt den Wurm.


    Acedia = Trägheit des Herzens = Feigheit ist nicht ohne Grund eine Todsünde.


    Probleme mit Invidia = Neid hast du ja auch schon, du willst ja gern mehr Geld von anderen, um Luxuria zu frönen.


    Du solltest dich mal mit den 7 Todsünden beschäftigen und darüber nachdenken, warum die in der Klassik zu Todsünden wurden! Dringend! Diese zu Beachten ist nämlich der Kitt, der einer Gesellschaft Zukunft gibt. Diese zu Missachten führt zu einem Zerfall der Gesellschaft, den wir seit Jahren erleben.



    Ausserdem waere ein komplett leeres Bad, hoechstens mit ein paar Senioren auch garnichts fuer mich. Sondern wenn soll schon ein bisschen was los sein.


    Und auch moechte ich nicht immer ins gleiche Bad.


    Definiere "was los sein": Du willst Mädels anglotzen! Beim schwimmen ist das "Was los sein" eher hinderlich.


    Immer das gleiche Bad? Wie langweilig! Wann hast du zuletzt Klo, Küche, Bett, Wohnung überhaupt gewechselt? Du hast ganz offensichtlich keine echten Probleme und musst deshalb welche basteln, um dir selbst Aktivität vorzugaukeln.


    Wechsle doch einfach mal den Wohnort. Da gibt es dann ein neues Bad, eine neue Wohnung, neue Bekannte und viele neue Probleme kostenlos dazu. Das sollte doch ideal sein. Wenn nicht, halte einfache, sinnlose Dinge möglichst einfach und konstant und kümmere dich um die wichtigen Dinge im Leben. Frau! Kinder! Zukunft für diese! Alles andere ist eh nur dummer Konsumentennebel, der den Leuten eingeflötet wird, um sie bei der Stange zu halten.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

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