Buch herausgekramt "Mein K..."

  • Re: Re: Re: Buch herausgekramt "Mein K..."


    Zitat

    Original geschrieben von Sebastian
    Hast Du die obigen Links gesehen? :rolleyes:


    Ausserdem wäre der Verkauf eines Exemplars alles andere als Handel.


    Leider wird "Handel" wohl wirklich sehr streng ausgelegt. Der Inhaber der Rechte (Freistaat Bayern vertreten durch Innenministerium) hat wohl wirklich sogar den Verkauf untersagt. Öffentliche Lesungen sind nur in Auszügen erlaubt. Der Nachdruck ist ja auch verboten.Auch als ebook.


    Infos: Haben uns im Studium vor ca 3 Wochen damit beschäftigt.

    Let the young fight the wars.

  • Doc, Guck mal in die Links von Sebastian. Die alte Dinger darfst Du verkaufen.


    Ich finde die Diskussion etwas sinnlos - Zensur und Bücherverbrennung sind Methoden, die wir nicht nötig haben sollten. Guckt mal rein, dann seht Ihr, was das für ein Schwachsinn ist. (Historische Institute von Unis z.B. haben das alle, in der Regel im Giftschrank, kommt man aber ran.)


    Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen, haben sie damals gesagt, und erschreckenderweise Recht behalten.

    Vertrauensliste Teil V #1, Teil IV #2, #3, #4, Teil III #5, Teil I (die ganz alte - mit Strg+F nach windsandsterne suchen) #6 - und die vielen, die sich nicht eintragen.

  • Zitat

    Original geschrieben von windsandsterne
    Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen, haben sie damals gesagt, und erschreckenderweise Recht behalten.

    Meine Güte, warum wird das gleich wieder so theatralisiert? :rolleyes:


    Weder habe ich vor Bücher zu verbrennen, noch dasselbe mit Menschen zu tun.


    Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich das Buch nicht verkaufen würde, aber auch keine Verwendung dafür hätte.


    Und die archivarische Funktion üben die Bibliotheken zur Genüge aus; da braucht es "mein" Exemplar sicher nicht, um die Geschichte zu "bewahren".

    Hätte der Mensch nur halb so viel Vernunft wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher in der Welt. Linus Pauling

  • Verbrennen halte ich auch für die schlechteste Möglichkeit.


    Die Augen verschliessen vor der Geschichte halte ich für bedenklich.
    Letzlich ist dieses Machwerk für das Unglück vieler Millionen Menschen mitverantwortlich bzw. gab Rechtfertigung und Grundlage, daß sovielen Menschen das angetan wurde.


    Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren einmal gelesen. Schon erschreckend was da so alles geschrieben steht. Mir war damals absolut unverständlich, daß die Nazis einen so großen Zulauf hatten, auch (oder gerade) von Leuten, die das Buch vor 1933 gelesen hatten. Vielleicht liegt es auch daran, daß wir das Geschriebene im Rückblick bewerten können.



    m.

  • Zitat

    Original geschrieben von BenediktW
    Vielleicht hat das Buch mehr über seinen reißerischen Titel und seine hochstilisierte Aura gewirkt, und in wirklichkeit hat kaum jemand der Mitläufer den Schrott wirklich gelesen....


    Du magst recht haben. Meine Großeltern behaupteten immer, es vom Standesbeamten zur Hochzeit geschenkt bekommen zu haben (war wohl damals Standard), hätten es aber nie gelesen...



    m


  • Okok ist ja schon gut, ich glaubs Dir :) Ich würds vermutlich ins Regal stellen, als abschreckendes Beispiel.

    Vertrauensliste Teil V #1, Teil IV #2, #3, #4, Teil III #5, Teil I (die ganz alte - mit Strg+F nach windsandsterne suchen) #6 - und die vielen, die sich nicht eintragen.

  • Ja, das wurde bereits mehrfach in diesem Thread genannt!

    Hätte der Mensch nur halb so viel Vernunft wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher in der Welt. Linus Pauling

  • Das Buch ist deshalb begehrt, weil es verboten ist. IMHO ist es weniger wegen dem Inhalt verboten (der ist Schwachsinn hoch drei und ganz und gar nicht manipulativ oder gar mitreißend), sondern weil es von den Rechten als eine Art must-have-Trophäe gesehen wird (auch die werden es sicher nicht lesen, das tut sich keiner freiwillig an :D). Das mit den Urherbergedöns sehe ich nur als vorgeschobenen Grund an.
    Insofern würde ich ein paar Seiten lesen oder es an ein staatliches Geschichtsforschungsinstitut verschenken, vielleicht können die ja was damit anfangen.


    Ich finde, der Originaltext sollte jedem Interessierten zugänglich gemacht werden, allerdings nicht in Originalform( = Trophäe), damit ein freier Meinungsbildungsprozess stattfinden kann, sollte sich einer damit beschäftigen wollen (allerdings sollte man hier das Jugenschutzgesetz beachten)

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