Sollte es zutreffen wäre das der dickste Hund von allen. Wenn die beliebtesten Fahrzeuge in einer falschen Reihenfolge dargestellt werden, mag das ein Problem für Hersteller und Werbeabteilungen sein. Ansonsten schadet es keinem, den Bürgern dürfte es ziemlich egal sein, wer da gekürt wird.
Wenn aber die Sicherheitsleistung der Reifen nicht richtig dargestellt wird und tausende Autofahrer auf Pneus unterwegs sind, die gar nicht den gewünschten hohen Sicherheitsstandard haben - das wäre ein Hammer.
Der ADAC Thread - Mitgliedschaft - Infos usw.
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Ich denke da hilft nur noch eines, austreten aus diesem Verein. Das Fass ist da schon mehrfach übergelaufen
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Warum das?
Ist jemand mit den Leistungen zufrieden, soll er doch bleiben. Was kümmert ihn der Quark, der bei allen anderen Anbietern wahrscheinlich ähnliche Dimensionen hat?
Wäre ich im ADAC und mit den mir gegenüber erbrachten Leistungen zufrieden, wäre doch (eigentlich) alles bestens. Den Rest werden Politik und ADAC schon irgendwie in gesetzliche Bahnen leiten.
Den ADAC halte ich als Institution immer noch für wichtig ... auch wenn sich etliche Baustellen offenbaren. Mit ein wenig gutem Willen lassen sich die kurz- bis mittelfristig bereinigen.
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Zitat
Original geschrieben von Printus
Auch bei der Rasen-Fönaktion war der Heli einsatzbereit und wäre, da schon im Flug, im Zweifel schneller an einem Einsatzort gewesen als bei einem Start von seiner Basis aus. Auch hier war zu keinem Zeitpunkt ein potentieller Notfallpatient in Gefahr. Genau dieser Eindruck wurde in den Medien aber zwischen den Zeilen erweckt, dass die Helis zu privaten Spaßaktionen missbraucht wurden und währenddessen nicht für Patienten zur Verfügung gestanden hätten.Ich frage mich warum man keinen normalen Heli-Anbieter gefragt hat - die Einsatzbereitschaft ist der Grund des besonderen (auch der staatlichen Unterstützung und des Preises). Da gäbe es bestimmt auch welche die es gerne gemacht hätten. Also warum muss der ADAC hier in Konkurrenz treten.
Das ein Notfallpatient in Gefahr ist habe ich nicht als potentielle Gefahr gesehen, warum man mit solch besonderen Maschinen einen solchen Flug machen muss verstehe ich nicht.
Wäre die Maschine dabei abgestürzt oder zu schaden gekommen, etc. Ich empfinde dies als schlicht unanständig.
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Im Rheinland würde man das als "Kölschen Klüngel" bezeichnen: "Man kennt sich, man hilft sich."
Der regionale ADAC-Boss hatte Verbindungen zum Fussball-Verantwortlichen, ein kurzes Telefonat, dazu die jeweiligen Eitelkeiten, und schon flog der ADAC-Heli. Etwa so wird es abgelaufen sein:
Fußball-Manager Ferdinand:
"Ach Wilhelm, ich hab' da gerade ein blödes Problem. Ein Spiel ist terminiert und der Rasen im Stadion steht unter Wasser..."ADAC-Heini Wilhelm:
"Mein lieber Ferdinand, ich habe eine Idee. Unser Hubschrauber rostet zwischen den Einsätzen nur herum, den schicke ich dir in die Arena und ratzfatz ist dein Rasen trocken wie die Wüste Gobi. Du musst wissen, ich bin hier eine ganz große Nummer und wenn ich mit dem Finger schnipse fliegt der Heli herbei. Du kannst mir ja bei Gelegenheit mal ein paar Kärtchen für die VIP-Lounge im Stadion zustecken und dann sind wir quitt. Die Flugkosten zahlen eh die Krankenkassen, das biege ich dir für lau hin."Fußball-Manager Ferdinand:
"Aber Wilhelm, das ist ja ein tolles Ding! Du kannst tatsächlich die Puppen tanzen und die Helis fliegen lassen? Na du bist mir ja einer! Aber das ist eine tolle Idee, ich habe die Tickets schon beiseite gelegt! Und dann holen wir noch ein paar schicke Frauen sowie supertoftegeile und hochintelligente Promis dazu. Bei diesem Gesamtpaket bekommt ihr kleinen ADAC-Furzer doch sicherlich feuchte Augen vor lauter Glück!?"ADAC-Heini Wilhelm:
"Also Ferdinand, wenn ich´s mir genau überlege, wird mir deine Idee immer sympathischer. Genau so machen wir's!"Ferdinand:
"Na selbstredend.Schlag' ein."Und ruckzuck ist die Sache in die Wege geleitet. Als es dann doch Nachfragen gab, hat man den Einsatz bezahlt. Erst sollte es aber kostenfrei sein - und das wäre es bei einem anderen gewerblichen Anbieter nicht gewesen.
Gefährlich war die Sache eher nicht. Da ist nahezu jede Außenlandung in unbekanntem Terrain heikler. Stromkabel und Listmasten zeichnen sich gegenüber einem fleckigen Boden in unterschiedlichen Farben und Strukturen nur sehr schwer ab, Entfernungen zu Objekten in der Nähe können unterschätzt werden, das macht Landungen abseits dafür vorgesehener Plätze schwierig und gefährlich. In einem Stadion weiß man, dass da keine Kabel und sonstige Gegenstände im Weg sind.
Was stört ist, dass der Flug erst regulär bezahlt wurde nachdem öffentliche Berichte auftauchten und dass solche eigenwilligen Aktionen der Eindruck verstärken, der ADAC sei ein Selbstbedienungsladen gewesen, in dem sich Führungskräfte ohne effektive Kontrolle zweifelhafte Verhaltensweisen leisten konnten.
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Zusatz - meine Erinnerung an den Inhalt des Artikels war der Flug soll (wann auch immer) bezahlt worden sein, aber die Rechnung ist auch nicht mehr vorhanden - nach sechs Jahren (oder weniger).
Ich hoffe die Tickets waren wenigstens für ein schönes Spiel.Wegen weniger - meines Erachtens zu Recht - ist schon ein BP zurückgetreten...
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Ich finde man sollte sich von den Medien nicht so verrückt machen lassen, man hat seine Mitgliedschaft und eine wirklich großes Leistungsspektrum.
Und jetzt regt ihr euch auf wegen einem Hubschrauberflug? Es war kein wichtiger Hubschrauber und es waren genug in Reserve, wo ist das Problem ? Andere Unternehmen bezahlen mit dem Geld ihrer Mitglieder den Fuhrpark oder Privatjet der oberen Etage.
Also würde mich interessieren warum ihr jetzt auf der Medienwelle reitet? -
Zitat
Original geschrieben von 31509
Ich frage mich warum man keinen normalen Heli-Anbieter gefragt hat - die Einsatzbereitschaft ist der Grund des besonderen (auch der staatlichen Unterstützung und des Preises). Da gäbe es bestimmt auch welche die es gerne gemacht hätten. Also warum muss der ADAC hier in Konkurrenz treten.
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Du meinst also, die Sponsoren stünden Schlage ... so dass schon fast eine Ausschreibung gerechtfertigt wäre.Die Praxis zeigt aber, dass es mühselig ist, nach ihnen zu suchen, so dass wohl kein Verein ein Sponsoring ausschlagen dürfte mit der Begründung, andere würden den Sport auch unbedingt fördern wollen.

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Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Du meinst also, die Sponsoren stünden Schlage ... so dass schon fast eine Ausschreibung gerechtfertigt wäre.Die Praxis zeigt aber, dass es mühselig ist, nach ihnen zu suchen, so dass wohl kein Verein ein Sponsoring ausschlagen dürfte mit der Begründung, andere würden den Sport auch unbedingt fördern wollen.

Sponsoren - war dies Ironie? Es ging darum kurzfristig ein Spiel abzusagen oder nicht - da sind finanzielle Interessen gepaart mit Schnelligkeit wichtig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Zeit hat nach Sponsoren zu suchen.
Allerdings magst Du Recht haben, ist der ADAC dafür bekannt in "solchen Situationen" (= planlos) zu helfen - warum nicht. Ist der Ruf erstmal ruiniert lebts sich gänzlich ungeniert... Ein Image oder sogar Geschäftsmodell mit dem man durchaus hausieren kann. Auf jeder Ebene.
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Wenn der ADAC durch die Hubschrauber-Aktion einem Sportverein kurzfristig hilft, seinen Sportbetrieb aufrecht zu erhalten, sehe ich darin schon eine gewisse Form des Sponsoring. Jede Form der Unterstützung gemeinnütziger Vereine/Organisationen durch Gewährung geldwerter Leistungen würde ich dazuzählen.
Auch ich war schon im Vorstand eines Sportvereins. Kurzfristige und unbürokratische Hilfen durch Großbetriebe/Organisationen (zu denen ich auch mal ADAC, Feuerwehr, Deutsche Bahn etc. zählen möchte) sind etwas, auf das Vereine (jedenfalls zu meiner Zeit) regelrecht angewiesen waren. Von daher kann ich solchen Gefälligkeiten nichts böses abgewinnen. Ich schließe aber nicht aus, dass mir als (seinerzeit) Betroffenem/Begünstigtem der objektive Blick in Bezug auf solche Vorgänge fehlt. Damals waren sie aus dem Vereinsleben überhaupt nicht wegzudenken.
Insbesondere größere Vereine des Breitensports könnten ohne derartige Hilfeleistungen m.E. überhaupt nicht existieren - zumal öffentliche Gelder kaum noch fließen. Der Förderung von Sportveranstaltungen kann ich (und nur für mich kann ich sprechen) wenig verwerfliches abgewinnen. Zumal solche Hilfen in der Breite gewährt werden und ich nicht so recht verstehen mag, warum nur der ADAC diesbezüglich im Kreuzfeuer steht.
Vieles von dem, was dem ADAC vorgeworfen wird, mag nicht "astrein" sein - so zu tun, als sei der ADAC der (alleinige) Bösewicht, aber ebenso wenig. Das ist einfach nicht fair.
Und nein ... zum ADAC habe ich weder private noch monetäre Verbindungen. Insoweit trage ich sicherlich keine "gefärbte Brille"
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