Der Spiegel meinte seine Überschrift hoffentlich so ironisch, wie sie für mich klang: [URL=http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,267939,00.html]Klick[/URL]
Karriere ist halt echter Stress:
7.30: Der Stress beginnt. Ich muss ganz schnell los, damit mir keiner in der Vorlesung meinen Platz in der ersten Reihe wegschnappt.
9.00: Die erste Vorlesung. Uninteressant, aber der Prof. hat wohlwollend zu mir rübergeguckt, und einmal durfte ich seinen Stift aufheben. Zum Glück saß ich vorne. Außerdem habe ich anscheinend einen Extrapunkt dafür bekommen, dass ich den Namen Nike dank eines FootLock... ähhh eines Firmenbesuches richtig schreiben konnte.
10.40: Surfe ein wenig. Habe wieder nur die Werbe-Mails bekommen.
12.20: Mensa. Ich darf mit Leuten zusammensitzen die voll wichtig und mega-international sind. Bin ein wenig stolz.
13.00: Die zweite Vorlesung. Living in the fast lane. Alto belli. Wer schafft es nur, sich an einem Tag zwei Vorlesungen konzentriert reinzufahren??? Respekt. Aber der Prof. ist richtig berühmt, und wenn ich brav aufpasse bekomme ich evtl. ein Autogramm.
16.30: Ich mache Hausaufgaben für einen Kommilli... Komili... Mitstudenten. Dafür bekomme ich morgen keine Spuckekugel aus den letzten Reihen in den Nacken.
19.00: Fußball gucken.
21.00: Abendbrot mit international klingenden Speisen. Man ist ja schließlich wer.
22.30: Scheiße, Hausaufgaben verschlafen.
1.30: War ganz schön schwer, aber ich bin schon wieder wichtiger geworden.
Was lernen wir daraus?
Zwei Vorlesungen am Tag können ganz schön wichtig und stressig sein. Quasi sind sie einen ganzen Spiegelartikel wert.
Oder
Papa, was ist eigentlich Vitamin B?
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