Anschlags-Serie gegen Deutsche Telekom in Köln

  • Anschlags-Serie gegen Deutsche Telekom in Köln
    05.10.2003,
    Telekom - Im Kölner Norden wurde am Sonntag Morgen um 4 Uhr ein Anschlag auf Glasfaserleitungen der Deutschen Telekom verübt, tausende von Haushaltenund Unternehmen und auch die Mobilfunkdienste blieben in der Region ohne Anschluss. Es stellte sich schnell heraus, dass Telekom-Saboteure in einem Kabelschacht Glasfaserkabel der Telekom durchtrennt hatten, berichtet der deutsche "Express". Wie es heisst, war es bereits der 20. Sabotage-Fall in diesem Jahr und dieses Mal waren es gleich 6 Glasfaserstränge, die durchtrennt wurden. Die Reperatur dauerte am Sonntag Abend noch an, erste Haushalte und die Fernsehsignale waren aber wieder angeschlossen.


    Quelle: newsbyte.ch

  • Bedauerlich, denn am Ende zahlt der Kunde die Zeche. Allerdings drängt sich leicht der Verdacht auf, dass es sich dabei um einen frustrierten Kunden handelt, davon haben die Herrschaften ja genügend.


    Cheeseburger

    Signatur?

  • Hi,
    der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet heute,daß ungefähr 15000 Anschlüsse im Kölner Norden gestört waren.
    Unter anderem ist der Notruf(Polizei+Feuerwehr)ausgefallen und die Polizei mußte verstärkt Streifenwagen in diesem Gebiet einsetzen.
    Frustiert hin oder her,dieses Verhalten ist nur als kriminell zu bezeichnen.
    Der zentnerschwere Deckel des Verzweigerkastens wurde hochgewuchtet und die Täter trennten dann vermutlich mit einer Heckenschere 6 Glasfaserkabel durch(3 Kabel für die Stadtteile Esch,Pesch,Auweiler,Longerich,Lindweiler und Chorweiler,2 überregionale Kabel und ein Fernsehkabel).
    Laut der Kölner Zeitung "Express" wurde der Schacht danach wieder verschlossen.
    Das hört sich nicht so an als ob jemand nur Frust gehabt hat.
    Eher nach einer gezielten Sabotageaktion von Leuten,die genau wußten was sie tun und über das nötige Werkzeug verfügen.
    In der Vergangenheit sind danach oft Einbruchsversuche registriert worden,was in diesem Fall jedoch ausblieb.
    Gruß

  • der Frust mancher Menschen - vor allem der Glasfaser-Versorgten - gegen die Telekom ist ja nun mehr als nachvollziehbar.
    Ein Durchtrennen der Kabel ist aber leider keine Lösung, denn das schadet am Ende nur den Kunden selber, der Telekom kaum. Die hat nur mehr Arbeit, die sie in einem solchen Fall vermutlich sogar zügig erledigen wird. Als Druckmittel gegen die Telekom ist sowas also völlig ungeeignet. Dennoch.... das da einer wütend auf den Verein ist, kann ich gut verstehen.
    Und, liebe Telekomer hier, lest es bitte genau: ich unterstütze derartige Anschläge NICHT! Sinnvolle Aktionen gegen den Monopolisten, die wirklich was bewegen und keinem Schaden, würde ich hingegen mit fliegenden Fahnen begrüssen ;) Aber man kommt diesem unflexiblen Klotz eben mit fast nix bei. Kabeldurchschneiden ist jedenfalls in jeder Hinsicht sinnlos.


    d@niel

  • Zitat

    Original geschrieben von magenta
    In der Vergangenheit sind danach oft Einbruchsversuche registriert worden,was in diesem Fall jedoch ausblieb.


    jupp, das kommt sogar sehr oft vor.
    Da wird der KV umgefahren oder angezündet oder sonstwas in der Hoffnung, dass die Leitung der Alarmanlage da drüber läuft und man in Seelenruhe den Laden ausräumen kann.


    Hab übrigens vorhin die Störungsmeldung von der Aktion in Köln gelesen, Hammer was da alles ausgefallen war :eek:
    Übrigens hat man es um 01:23 gemeldet, also nicht erst um 3 oder 5.


    CU
    Dennis

  • Hallo,


    Zitat

    Da wird der KV umgefahren oder angezündet oder sonstwas in der Hoffnung, dass die Leitung der Alarmanlage da drüber läuft und man in Seelenruhe den Laden ausräumen kann.


    Garnicht abwägig, dies wurde bei uns in der Stadt vor einigen Jahren gemacht. Mit geklautem Auto erst einen KVz umgefahren, dann eine Bank ausgeraubt. Alarmmeldung zur Polizei lief in Leere, da alle Telefonleitungn platt waren.

  • Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Garnicht abwägig, dies wurde bei uns in der Stadt vor einigen Jahren gemacht. Mit geklautem Auto erst einen KVz umgefahren, dann eine Bank ausgeraubt. Alarmmeldung zur Polizei lief in Leere, da alle Telefonleitungn platt waren.


    Das dürfte heute aber wegen Alarm per Mobilfunk nicht mehr möglich sein?!?


    MfG
    bimmelbommel

    Es ist besser seinen Mund zu halten, um für einen Narren gehalten zu werden als den Mund aufzumachen, um alle Zweifel zu beseitigen.

  • Zitat

    Original geschrieben von bimmelbommel
    Das dürfte heute aber wegen Alarm per Mobilfunk nicht mehr möglich sein?!?


    MfG
    bimmelbommel


    hmm, und was ist wenn bei den gekappten Leitungen "zufällig" welche von ner BTS dabei sind?
    So war es ja auch am Sonntag, T-Mobile und Vodafone waren davon betroffen.


    CU
    Dennis

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