Tipps zum Thema Geld anlegen/Sparen gesucht!

  • Rentenfonds und 100%ig sicher....


    ....das passt mal im kurzfritigen Bereich nicht zusammen. Da würde ich dringend von abraten. Betrachtet man sich bspw. das vergangene Jahr, so konnte es durchaus sein, dass eine Rendite von -5% drin war, vor Steuern uns Ausschüttung.


    Ich persönlich würde - wenn es um eine Rücklage für Notfälle geht - entweder ein Angebot wie das der diba nutzen oder die Kohle in einen wirklich sicheren Fonds packen (Geldmarktfonds bspw.) Da hat man dann ne höhere Rendite als beim Sparbuch und auf jeden Fall Sicherheit, dass wenn man mal das Geld braucht man nicht weniger bekommt, als man eigentlich eingezahlt hat.


    Gruß Christian

  • Re: Re: Tipps zum Thema Geld anlegen/Sparen gesucht!



    Bei aller Liebe, nicht, dass ich LVs für etwas schlechtes halte. Aber als Rücklage für Autoreparaturen, die innerhalb von 3 Monaten aufgelöst werden kann, ist eine LV wohl kaum geeignet.


    Und Investmentfonds haben einen Ausgabeaufschlag, der erst einmal verdient werden muss. Insofern eigenen sich da, wenn überhaupt No-Load Fonds. Würde aber auch eher ein gut verzinstes Tagesgeldkonto empfehlen oder Laufzeitkonten. (Diba, Dreba, Daimler, Post etc. pp)

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Re: Re: Re: Tipps zum Thema Geld anlegen/Sparen gesucht!


    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Bei aller Liebe, nicht, dass ich LVs für etwas schlechtes halte. Aber als Rücklage für Autoreparaturen, die innerhalb von 3 Monaten aufgelöst werden kann, ist eine LV wohl kaum geeignet.


    Und Investmentfonds haben einen Ausgabeaufschlag, der erst einmal verdient werden muss. Insofern eigenen sich da, wenn überhaupt No-Load Fonds. Würde aber auch eher ein gut verzinstes Tagesgeldkonto empfehlen oder Laufzeitkonten. (Diba, Dreba, Daimler, Post etc. pp)


    Ich rede ja nicht von einer "klassischen" LV. Diese eignet sich für solche Fälle ja auch wirklich nicht. Wie ich bereits erwähnt hatte, gibt es verschiedene Modelle, nur wenige sind auch für die mittelfristige Anlage (5-12 Jahre Anlagezeitraum) geeignet.


    Gerade durch die Rentenoption wird das Ganze steuerfrei. Solche Verträge können aber nur über Versicherer abgeschlossen werden.


    Ein Zugriff innerhalb von 3 Monaten ist problemlos möglich. Das entnommene Geld kann, muss aber nicht wieder eingezahlt werden. Sollte man das Geld vor Ablauf der steuerlichen Bindefrist entnehmen, wird KESt fällig. Sollte man nichts benötigen, beschert einem ein solches Anlagemodell eine sehr gute Rendite.


    Wenn Inverstmentfonds über eine Versicherung gekauft werden, dann sind die Ausgabeaufschläge minimal bzw. garnicht vorhanden, da die Versicherung als Großabnehmer auftritt! Wenige Versicherer verlangen dafür nur die normalen Verwaltungsgebühren im Rahmen des gesamten Versicherungsvertrages.


    Aber wie gesagt, näheres per PN, da ich hier keine Werbung machen will.


    Ich bin bisher sehr gut gefahren mit dem genannten Anlagemodell (man kann sich hier ja die Fonds selbst aussuchen, aus einem Angebot von rund 130 konservativen Fonds, die in den letzten Jahrzehnten nachweislich eine Rendite von mehr als 8 % hatten, also keine neuen / jungen Fonds oder vom Neuen Markt, mit dem viele Anleger sehr große Verluste hatten), aber jeder muss selbst wissen, wie und in was er anlegt...


    Eine Anlage auf ein Tagesgeldkonto einer Direktanlagebank ist natürlich auch nicht das Schlechteste, aber man muss bedenken, dass hier die Zinsen nicht viel höher als die Inflation sind!


    Grüße,
    Tom

    ... addicted to BlackBerry ...

  • Zillmerung


    Ich lasse mich ja gerne eines Besseren belehren, aber die Zillmerung bei Versicherungen ist ja nun doch das übliche Verfahren, da dies ja die Abschlußvergütung für die Vertreter darstellt. Falls diese nicht in die Prämie eingerechnet wird, wird sie sicherlich an anderer Stelle erhoben. Ganz kommt man-denke ich- nicht um diese Kosten rum

  • Re: Zillmerung


    Zitat

    Original geschrieben von sharpe
    Ich lasse mich ja gerne eines Besseren belehren, aber die Zillmerung bei Versicherungen ist ja nun doch das übliche Verfahren, da dies ja die Abschlußvergütung für die Vertreter darstellt. Falls diese nicht in die Prämie eingerechnet wird, wird sie sicherlich an anderer Stelle erhoben. Ganz kommt man-denke ich- nicht um diese Kosten rum


    Ganz falsch liegst Du nicht. Es ist richtig, erhoben werden diese auf alle Fälle.


    Normalerweise werden mit den ersten Beiträgen zuerst die Kosten für die gesamte Laufzeit abbezahlt. Erst danach (also nach rund 1-2 Jahren) werden die Beiträge investiert.


    In dem von mir genannten Modell investiert man bereits mit dem ersten Beitrag in die gewünschten Fonds. Die Verwaltungsgebühren werden nur anteilig, und zwar auf mehrere Jahre verteilt abgezogen.


    Vorteil beim 2. Modell: Zinseszins-Effekt greift viel früher


    Sollte man den Vertrag aber innerhalb einer gewissen Frist kündigen (also nicht nur Geld entnehmen), dann werden die Kosten wie beim ersten Modell in Abzug gebracht. Dies sollte man unbedingt bei vorzeitiger Vertragsauflösung bedenken...

    ... addicted to BlackBerry ...

  • Wie dem auch sei


    Ich denke alleine schon deshalb und natürlich wegen der Unsicherheit der Erträge ist ein solches Modell nicht wirklich für die kurzfristige Anlage bzw. für nen Notgroschen geeignet. Da machen andere Sache sicherlich mehr Sinn.


    Sorry, ist nicht persönlich gemeint, aber leider trifft man ja in der Realität sehr häufig gerade im Versicherungsbereich Vertreter, die einem als Omni-Lösung ne Versicherung gleich welcher Art verkaufen wollen. Versteh mich richtig, Versicherungen machen schon Sinn, hier denke ich aber nicht.

  • Aber die Mindestvoraussetzungen sind ja nun einmal gegeben, um eine lohnende Anlage zu erhalten. 5 Jahre Beitragszahlungsdauer, mindestens 12 Jahre Gesamtlaufzeit. Vorteil: Steuerfreiheit nach 12 Jahren.


    Aber ansonsten gibt es gegenüber eine direkten Anlage in den Fonds nicht wirklich einen Vorteil. Die Fonds, in die die fondsgebundene RV investiert, kann ich auch selbst direkt kaufen und habe da sogar noch eine grössere Auswahl und mehr Einfluss. Der Versicherung und ihren Anlageentscheidungen bin ich ausgeliefert. Und das nicht alle Gesellschaften in der Lage sind, seriös zu wirtschaften, hat sich ja in der Vergangenheit auch gezeigt.


    Wozu also die Verwaltungskosten auf einen Fondssparplan draufsetzen, der mir als Kunde letztlich ja von der Rendite der Fonds, in die investiert wird, abgezogen wird, insbesondere vor dem Hintergrund der hier angesprochenen kurzfristigen Verfügbarkeit.


    Wer eine LV abschliesst, obwohl er diese Tatsachen weiss, handelt in meinen Augen nicht seriös. Denn die ganzen Vorgänge wie Geldentnahme, Wiederauflebenlassen etc. bedeuten für die Versicherung Arbeit, verursachen Verwaltungskosten etc. Und die Versicherung, die bereits nach 2 Jahren die Beiträge komplett in das Ansparguthaben für den Kunden investiert, möchte ich auch erst einmal sehen.


    Ab 12 Jahren lasse ich gerne mit mir reden über LV, aber der Hauptaspekt, der für LVen spricht, ist nunmal die Steuerfreiheit der Erträge, und die ist bei kürzeren Laufzeiten nicht gegeben. Im übrigen gibt es auch Rentenfonds, die mehr auf Kursgewinne der Papiere setzen als auf Zinszahlungen als Renditebringer. Insofern ist das Thema Kest auch nicht bei jeder Direktanlage gegeben.

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  • Brazzo um hier mal wieder onTopic zu gehen:


    Der monatliche Betrag soll also €50-100 wird.
    Nun hoer mal nicht wieder auf die leute mit gefaehrlichem Halbwissen, sondern mal gut ueberlegen. Und sorry an den Sparkassenmensch, aber das man da noch gross ueberlegen muss, zeugt nicht von Qualitaet, denn in diesem fall kommen hoechtens 3 Anlageformen in Frage (ja, ich bin auch Bankkaufmann bei einer Sparkasse gewesen...)


    Also, dann gehen wir die Vorschlaege bisher hier mal durch:


    LV faellt sowieso raus, da eine mittelfristige Anlage gewuenscht wird! Weiter muss man hier gar nicht argumentieren, denn diese Form faellt damit schon raus.
    WP sind nicht geignet, da sie entweder fest sind oder aber ein monatliches Sparen nicht sinnvoll ist (Thema Renditeverfall)
    Rentenfonds sind nur bedingt geeignet, da haeufig Ausgabeaufschlaege hinzukommen, der Fonds sehr gewissenhaft gewaehlt werden sollte, bei monatlichen Zahlungen haeufig Gebuehren dazukommen und die Rendite dadurch haeufug nur 1,5% bis 2,5% betraegt (die Ausnahmen bestaetigen natuerlich die Regel)


    Folglich bleibt eigentlich nicht viel mehr als ein monatlicher Sparplan. Nun gibt es sehr viele, welche mit Pramien, welche ohne, welche mit Bonus, welche ohne.
    Da musst Du mal ein bisschen googeln...


    Ich habe mich neulich selber nach einer Einmalanlage fuer 2 Jahre in Industrieanleihen erkuendigt und da wurde mir ein Zinssatz von 2,8% genannt. Nun ja, ich habe ein stinknormales Girkonto bei der CC-Bank und da bekomme ich 3,1% :D Vielleicht solltest Du da einmal drueber nachdenken...ansonsten mal saemtlich HP der Banken abklappern und nach Sparplänen suchen und dann kann man nur noch vergleichen...


    Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen, ansonsten einfach nachfragen...


    greetz,
    autares


    P.S.: Aber ansonsten kommt hier bestimmt bald ein Tecis-Mann oder so vorbei und has DAS Angebot fuer Dich ;)


    EDIT: Schau mal hier


  • Hi!


    Ich kann da nur zustimmen.


    Momentan sind die Zinssätze bei Anleihen einfach im Keller.


    Also bei deinen Vorraussetzungen denke ich (Bankkaufmann), dass der Vorschlag von Autares am sinnvollsten ist. Mtl. sparen auf ein Tagesgeldkonto. Per Lastschrift oder Dauerauftrag. Dort kannst du immer dran, es wird besser verzinst als Sparbücher und es ist sicher. Mehr als 3,1 % wirst du aber nicht bekommen.


    Viel Glück bei der Auswahl.


    Gruß Gunn

    stay hungry, stay foolish


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  • Zwischenzeitlich schon mal vielen, vielen Dank für die Tipps, ganz besonders an autares und gunn. :top: Ich denke die Sparplangeschichte ist das richtige für mich! Sobald ich Zeit habe, werde ich mich ans googeln ranmachen (weitere Vorschläge natürlich erwünscht!).



    Brazzo

    FCB forever No. 1


    "Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste Geschenk." [Daphne du Maurier (1907 - 89), engl. Schriftstellerin]


    Geht der Reichtum der Welt zu Grunde, dann stirbt die ROLEX zuletzt.

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