Beiträge von BigBlue007

    In der Beschreibung der Fixes der neuen P800 PC-Suite 1.3.1 (nein, ich habe sie noch nicht, die Beschreibung kann man aber auf der Supportseite schon sehen) ist die Rede von "Support for the new Desk Stand DSS-20". Kennt jemand das Teil? Vielleicht auf der CeBit gesehen?


    Habe weder auf der S///-Seite noch mit Google was gefunden... :confused:

    Gerade auf my-symbian gefunden:


    Klick.


    Der Fix verbessert die Bilddarstellung von Javaapplikationen durch ein verbessertes Dithering z.T. durchaus merklich. Zum Downloaden von der Ericsson-Seite muß man dort registriert sein.


    Auf my-symbian haben schon ein paar Leute Vergleichsscreenshots gemacht - der Unterschied ist tatsächlich deutlich sichtbar.


    Ab der PDA-SW R2x soll der Patch (letztlich nur eine .dll) in der Firmware integriert sein.

    Hier gabs heute wohl schon irgendwann mal die 1.3.1er Version der PC-Sync-Software für das P800. Momentan haut aber irgendwas nicht hin. Laut der Beschreibung ist nur die französische Version die 1.3.1, alle anderen sind wieder 1.1.1. Aber auch die franz. ist dann in Wirklichkeit nur die 1.1.1. Ich denke aber, daß es sich nur um ein paar Stunden handeln kann, bis die das in den Griff bekommen haben. Also, check back regulary... ;)

    Und genau das halte ich für fatal, und deswegen bin ich genau für die umgekehrte Variante.


    Was die Frage der Betroffenen im Irak angeht:


    Stimmt, allerdings sind diese "Betroffenen" ein Volk, welches offensichtlich zu einem nicht unbedeutendem Teil hinter ihrem Anführer steht. Natürlich tut es mir leid für unschuldige Kinder, die nun wirklich für nichts irgendwas können. Bei den Menschen dagegen, die mitmarschieren, wenns um den Kurs ihres Anführers geht, hält sich mein Mitleid in Grenzen.


    Die zahllosen, z.T. auch wirklich unschuldigen Opfer auf deutscher Seite, die seinerzeit WW2 gekostet hat, sind zweifellos auch bedauerlich, waren aber nun mal leider nicht zu verhindern und historisch gesehen wohl notwendig. Ich weiß, Deutschland hatte bereits mit einem Krieg begonnen. Ändert aber nichts daran, daß die Argumentation, ein Krieg müsse allein deswegen falsch sein, weil es Opfer gibt, falsch ist.

    Andre:


    Die Welt, in der Du gerne leben würdest (ich übrigens auch), existiert noch nicht. Deine Rhetorik, daß Krieg IMMER schlecht ist und unter keinen Umständen zu befürworten wäre, ist in unserer heutigen Zeit leider noch Utopie. Die Menschen sind noch nicht so weit, daß sie ihre Konflikte friedlich austragen können. Um bestimmte Dinge zu erreichen - z.B. durchgeknallte diktatorische Regimes zu beseitigen - ist Krieg manchmal das einzige Mittel.

    Es freut mich zu sehen, daß ich mit meiner Ansicht wider Erwarten auch hier doch nicht ganz alleine bin.


    Groteskerweise ist Folgendes passiert: Meine ursprünglich absolut pro-amerikanische Haltung in dieser Frage geriet in den letzten Wochen ein wenig ins Wanken. Weniger deshalb, weil ich einen Krieg gegen den Irak ablehnen würde (das habe ich nie und tue das auch weiterhin nicht). Sondern vielmehr deshalb, weil mich die Art und Weise, wie sich die USA über alle anderen hinwegsetzen und wie sie in diesem Zusammenhang diplomatisch mit anderen Ländern umgehen, für bedenklich hielt. Der hochoffizielle Beschluß, French Fries in Freedom Fries umzubenennen, setzte dem Ganzen die Krone auf. Das ist absolut lächerlich und eines auch nur halbwegs vernünftigen Politikers absolut unwürdig.


    Grotesk ist, daß ich meine Meinung gerade WEGEN der zahlreichen Antikriegsdemos und der z.T. völlig hirnrissigen Antikriegspolemisiererei, von der auch dieses Forum hier nicht frei ist, wieder gewandelt habe. Ich habe einige Wortmeldungen dieser Menschen im Radio und Fernsehen gehört und schäme mich dafür, mit solchen Leuten zusammen in einem Land zu wohnen. Es wird völlig außer Acht gelassen, daß durchaus der komplette Sicherheitsrat Resolution um Resolution verabschiedet hat, und sich Saddam einen feuchten Kerricht darum geschert hat. Jetzt haut endlich jemand auf den Tisch, und dasselbe Weicheigelabere von wegen "wir müssen weiter kontrollieren" blablabla geht wieder los. Dazu war mehr als genug Zeit. Es wurde Zeit, daß jemand den Arsch in der Hose hat, nicht mehr nur zu labern.


    Ja, ich frage mich durchaus, warum die Amerikaner beim letzten Irakkrieg kurz vor dem Ende einfach aufgehört haben. Ich habe einiges dazu gelesen - ganz klar wird es mir trotzdem nicht. Das war IMHO ein Fehler. Man hätte schon damals dahin gelangen können, wo man heute hinwill.


    Aber das war gestern. Leute wie Saddam gehören beseitigt, und es braucht jemanden, der es macht. Es spielt keine Rolle, ob er heute bereits eine Gefahr für die Welt darstellt oder nicht. Er ist ein unberechenbarer Diktator, der bereits gezeigt hat, daß er keine Scheu hat, Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Und so jemand gehört beseitigt. Punkt. Und wenn es dazu eines Weltpolizisten bedarf, der USA heißt, so habe ich damit kein Problem. Der Zweck heiligt in diesem Falle absolut die Mittel.


    Ich finds persönlich jedenfalls absolut lustig: Ich geriet schon ins Wanken, und ausgerechnet die Friedensfreaks haben mich zu einem wahrsch. größeren Irakkriegs-Befürworter gemacht, als ich es vorher war... ;)

    Hehe, ich war nicht sicher, ob es Dir recht gewesen wäre, wenn ich ein "copyright by John" dahintergeschrieben hätte... :D Kann ich aber gerne machen... :D:D

    Mit einem hat Stefan jedenfalls recht: Es ist Saddam jahrelang gelungen, die Vereinten Nationen immer wieder zu verarschen, zu vertrösten und hinters Licht zu führen.


    Unabh. davon, wie man zu den aktuellen Ereignissen stehen mag: Die UN ist ein Haufen döseliger, nichtstuender und nicht entscheidungsfähiger Bürokraten, die nichts gebacken bekommen. Man kann zu dem unilateralen Verhalten der Amerikaner stehen, wie man will - wenn sich die Welt durch einen derart drögen Haufen vertreten läßt, ist sie ein Stückweit auch selbst dran Schuld, wenn es irgendwann irgendjemandem reicht...