Nein, sehe ich anders. Das Problem ist: Es gibt im Internet sowieso schon viel zu viele zu viele zu viele Seiten. Jeder, der meint, er könne HTML programmieren, meint automatisch auch, er müsse seinen Mitmenschen unbedingt irgend etwas mitteilen. Der Wildwuchs von überflüssigen Seiten im Internet ist für mich persönlich eines der unerträglichsten und lästigsten Auswirkungen der zunehmenden Vernetzung der Gesellschaft. Die Leute denken einfach nicht daran, ob andere sich für das, was man meint mitteilen zu müssen, interessieren. Sie denken einfach nur ichbezogen: "ICH habe was zu sagen, also stelle ich eine Seite ins Netz, egal wie sie aussieht und egal, wieviele Leute das interessiert." Grausig...
Nun hat das alles mit Roman nichts zu tun, war mehr so ein allgemeiner Rundumschlag. Ich erkenne ja durchaus an, daß Roman hier was für die Allgemeinheit tun wollte. Aber wie schon bei unserem Freund netzphantom, so gilt auch hier: Der gute Wille allein macht eine schlechte Arbeit nicht wett. Mein Standpunkt ist: Entweder, ich mache etwas gut oder wenigstens halbwegs annehmbar, oder aber ich lasse es bleiben. Wenn ich - in durchaus guter Absicht - etwas Schlechtes auf die Beine stelle, dann darf ich mich nicht wundern, wenn nicht in erster Linie mein guter Wille, sondern meine schlechte Arbeit "gewürdigt" wird.
Und um auch dies nochmal zu wiederholen: Hätte er es so angegangen, daß er gesagt hätte, daß das Ganze noch im Experimentierstadium ist und er für Hinweise dankbar wäre, dann wäre das etwas völlig anderes. So jedoch... ![]()
Just my 2 cents (oder 5?
)