Beiträge von BigBlue007

    Zitat

    Original geschrieben von Grenztruppjäger
    Man hatte keine Chance, sich vorher als "Lowperformer" zu beweisen.


    Naja, Du zumindest nicht. Es sind ja aber auch Ältere gekommen... ;)

    Zitat

    Also: Studium mit Bestnoten => ab in die Zone! In 8 Jahren 5x befördert worden und mittlerweile schon über 100 Mitarbeiter (10% "Akademiker, also mit Bachelor - Abschluss, bzw. früherem Äquivalent), als einziger meines Jahrganges.


    Falls mich das in irgendeiner Form beeindrucken sollte: Tut es nicht.

    Zitat

    Was die Kommunion anbelangt, gebe ich Euch recht, ist aus meiner Sicht auch nicht in Ordnung! Aber ich denke, eine Konfirmation so mit 14 Jahren ist da schon etwas anderes.


    Das sehe ich auch so, deswegen habe ich auch bewusst nicht von der Konfirmation gesprochen.

    Zitat

    Und nicht vergessen: Wie leben in einem Staat mit CHRISTLICHEN Grundwerten. Unser ganzens Grundgesetz basiert darauf! Und nicht auf irgendwelchen "WEIHEN"! Denkt doch mal nach: "Jugendweihe"! Das Wort ist m.E. schon ein Angriff auf unseren Staat.


    Zu diesem Unsinn hat ja schon wer anders was gesagt. ;)

    Zitat

    Klar, aus Sicht der Jugendlichen, prima Sache: sich "weihen" lassen und Geschenke kriegen von Oma!


    Genau. Exakt dasselbe wie bei Kommunion und Konfirmation. :D

    Zitat

    In den 50ern und 60ern wurden die Leute zur Jugendweihe gezwungen!


    Ein Zwang war es eigentlich immer. Zu meiner Zeit (ich hatte 1985 Jugendweihe) wüsste ich nicht, dass irgend jemand nicht mitgemacht hätte, wobei es aber wohl theoretisch möglich war. So jemand hatte AFAIR dann aber z.B. keine Chance aufs Gymnasium oder ein Studium.

    Zitat

    Aber HEUTE: Leben wir in einem freien Staat, der Bundesrepublik, dem Todfeind der sogenannten "DDR", BGS-Angehörige haben bei Grenzzwischenfällen in den 50ern und 60ern ihr Leben gelassen im Konflikt mit diesem Verbrecher"staat" und: es gibt Leute die wollen wieder eine Mauer und eine StaSi, so wie die SED.Linke-Tante!


    Jo, finde ich auch absolut bescheuert. Deswegen hatte ich mir ja auch nur das von Dir völlig unsinnigerweise genommene Beispiel "Jugendweihe" herangezogen. Dass das, was diese Kommunistentante da in ihrem Kopf rumspuken hat, völlig inakzeptabel ist, ist doch vollkommen klar.


    Allerdings muss man in einem demokratischen Rechtsstaat, der wir ja nun mal sein wollen, auch mit solchen Meinungen umgehen können. Wobei ich als jemand mit DDR-Vergangenheit auch ganz ehrlich sagen muss, dass ich persönlich gar kein Problem damit hätte, wenn der Staat da insofern eingreift, dass er sagt, dass halt NICHT jedes beliebige Gedankengut herausposaunt werden darf, insbesondere dann nicht, wenn es gegen unser System gerichtet ist. Von daher könnte man von mir aus die DKP auch gerne verbieten - freilich nur, wenn man am anderen Ende des Spektrums auch NPD und Co. verbietet.


    Will man das nicht (wofür ich absolut Verständnis habe), dann muss man mit kaputten DKP-Tanten genauso leben wie mit NPD-Nazis.

    Zitat

    Und da sage ich: was wundert ihr Euch, die gemeinen Bürger in den NBL (lt. Eurer Aussage 97%) feiern JUGENDWEIHE! Ein Instrument, ja, ich weiß, dass es vorher schon erfunden wurde , aber das die sogenannte "DDR" als "Volkserziehungsinstrument" missbraucht hat - und in 1. Linie immer noch für VERBRECHEN gegen das eigene Volk steht!


    Bist Du der Zweitaccount von JMQ? Sorry, aber was Du sagst, ist einfach nur Schwachsinn! Zum einen sollte man 18 Jahre nach der Wiedervereinigung in der Lage sein, dieses "sogenannte" und die Anführungsstriche wegzulassen, denn die DDR war ein souveräner Staat, der auch von westlichen Ländern diplomatisch anerkannt war. Desweiteren habe ich es in meinem vorherigen Posting schon gesagt: Die Jugendweihe war lediglich offiziell ein Politikum - in der Praxis hatte das Ganze nach Ende des vormittäglichen offiziellen Teils mit Politik nichts mehr zu tun. Und nur, weil die DDR etwas, das es auch vorher schon gab, instrumentalisiert hat, heißt das ja nicht, dass man das Ganze 1990 hätte zu Grabe tragen müssen. Mir fällt jetzt leider kein konkretes Beispiel ein, aber vermutlich feiert man auch heute noch diverse Gelegenheiten, die von den Nazis im dritten Reich ebenfalls instrumentalisiert wurden. Und da hat auch keiner ein Problem damit. Warum auch?!

    Zitat

    Nach der von Euch vorgebrachten Argumentationsschiene müssten wir auch das Hakenkreuz wieder als Zierelement verwenden, gabs ja auch schon vor Hitler! Oder Progrome gegen Minderheiten, gabs auch schon früher, oder Aberglaube oder Hexenanprangerungen, man waren die letzten 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte kreativ!


    Immer wieder erstaunlich, wie blöde ein Mensch alleine sein kann. Und das bei Deiner Bildungsgeschichte, auf die Du so stolz bist. Viel gebracht hat es anscheinend nicht...

    Zitat

    Original geschrieben von Grenztruppjäger
    PS: Kleine Anekdote am Rande: als ich nach dem Studium als junger Vorgesetzter nach Sachsen kam (aus meiner hessischen Heimat) wollte ein Mitarbeiter für die "Jugendweihe" (klingt für mich immer noch nach "Fahnenweihe") seiner Schwester frei haben. ich dachte er will mich verklappsen und habe ihm erstmal rund gemacht wie einen Buslenker! Mein Stelli hat mich dann aber aufgeklärt und er hat frei bekommen. Aber da sieht man mal, wie tief dieser Verbrecher"staat" seine Wurzeln in die Köpfe der Leute getrieben hat, dass sie heute immer noch an solchen Riten hängen!


    Was beweist, dass die damals wirklich nur die Low Performer als "Chefs" in den Osten geschickt haben... :rolleyes:


    Wie sagte weiter oben jemand so schön: "Euch" macht ja auch keiner die Kommunion/Konfirmation streitig. Und da muss ich als Ossi, der noch in den "Genuss" einer Pre-Wende-Jugendweihe kam, mal ganz ehrlich sagen: Was bei so einer Kommunion abgeht, ist ja nun wahrlich auch nicht mehr feierlich. Da solltet "Ihr" mal die Füße stillhalten. Aber richtig stillhalten...


    Ich hatte vor ca. einem Jahr das äußerst zweifelhafte Vergnügen, erstmals einer Kommunion (die einer Cousine meiner Freundin) beiwohnen zu dürfen. Was dort kleinen Kindern, die nun wirklich noch keinen Plan von im Grunde gar nix haben, an Bekenntnissen abgenötigt wird... Sorry, aber das ist nun wirklich so ein spezieller Punkt, wo der "Wessi" wirklich ganz ruhig sein sollte. Zumal er in aller Regel keinen Plan hat, was die Jugendweihe heute ist - geschweige denn, wie sie früher war.


    Der Vergleich hinkt natürlich ein wenig, weil das eine ein politisches Bekenntnis ist (bzw. früher war), und das andere ein Religiöses. Trotzdem - wer ein Kleinkind in eine Kirche schickt und es dort alle möglichen und unmöglichen Treueschwüre auf einen Gott und eine Religion ablegen lässt, der hat nun wirklich nicht mal ansatzweise das Recht, sich über die Jugendweihe (auch nicht die, die in der DDR praktiziert wurde) zu echauffieren.


    Dies gilt umso mehr, wenn man bedenkt, dass die Jugendweihe in der DDR für die allermeisten etwas völlig unpolitisches war. Die Session am Vormittag mit den Reden und den Gelöbnissen war halt einfach nervig, aber da musste man durch. Tatsächlich war das Ganze nix weiter als die fetteste Geschenkesause, die der DDR-Bürger je erlebte. Soviel, wie da bei manchen zusammenkam, bekam man später nie wieder auf einen Haufen geschenkt. :D Und das alles hatte mit Politik wie gesagt absolut nichts zu tun - die Menschen haben aus einem zwangsweise verordneten Politikum in der Praxis einfach eine völlig unpolitische Riesensause gemacht. Was im Übrigen auch für so manch anderes galt.


    Bei dieser Kommunionsgeschichte dagegen ist das - jedenfalls war dies meine punktuelle Erfahrung - eine für alle Beteiligten im angedachten Sinne der Sache eine absolut ernste Angelegenheit. Es gibt natürlich auch haufenweise Geschenke, aber der religiöse Aspekt steht auch bei den Angehörigen schon recht deutlich im Vordergrund. Und mit kritischen Fragen nach dem Motto "Warum muss ein Kind eigentlich jetzt schon derartige Einlassungen treffen?" kann da keiner was anfangen. Im Gegenteil - sowas darf man sich da nicht trauen zu fragen...


    Das alles geht jetzt natürlich nicht speziell gegen Dich, sondern gegen den "Durchschnittswessi", der ja nach wie vor in recht großer Mehrheit römisch/katholisch ist... ;)


    Aber wir schweifen in erheblichem Maße vom Thema ab... :D

    Genau - dort hab ich sie auch gefunden. Was halt dort teilweise fehlt bzw. teilweise vielleicht auch einfach nicht ganz aktuell ist, ist eine Angabe, ob der jeweilige Paternoster frei benutzbar ist. Bei manchen steht es dabei, aber wie gesagt - das wird wahrsch. nicht immer unbedingt stimmen.


    Aber der im IG Farben - Haus in FFM scheint ja auf jeden Fall ein "go" zu sein. :top:

    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    Ich dachte, hier kommt was Spannendes. :(


    Ich auch. Wobei ich nun auch gar nicht weiß, WAS hier eigentlich genau kam, da ich nach einigen wenigen Zeilen dieses dahingesauten Geschwafels mit Lesen aufgehört habe. Irgendwas mit Saturn und PIP. Egal - kann so wichtig nicht sein... :D

    Die Frau hat in der Tat einen Schuss. Der Vollständigkeit halber sollte man allerdings nochmal betonen, dass sie NICHT Mitglied der Linken, sondern der DKP ist. Sie ist "nur" über die offene Liste der Linken in den Landtag gekommen - was die Sache im Ergebnis allerdings nicht besser macht.


    Diese Haltung ist, bei allem Mißtrauen, das man den Linken (also der Partei "Die Linken") entgegenbringen sollte, wohl kaum offizielle Parteilinie; ganz so krass sind sie nun auch nicht... ;)

    Ja, ich weiß, das gehört eigentlich in die Kategorie "Wenn man sonst nix anderes zu tun hat"... :D


    Durch den Fahrstuhlthread ist mir eingefallen, dass ich schon immer mal mit einem Paternoster-Aufzug fahren wollte, aber noch nie die Gelegenheit dazu hatte.


    Lt. Wikipedia gibt es u.a. in Frankfurt im IG Farben - Haus, welches wohl heute zur Uni gehört, einen funktionierenden Paternoster. Weiß hier zufällig jemand, ob der a) noch existiert, und ob man da b) einfach so in das entsprechende Gebäude reingehen und fahren kann?


    Andere Paternoster-Locations in oder um FFM, die frei zugänglich sind, wären natürlich auch interessant.


    Wer von Euch ist schon mal mit so einem Ding gefahren? Wird es richtig finster, wenn man oben oder unten durch die Kehre fährt? Und ja, ich weiß, dass man dann auf der anderen Seite nicht auf dem Kopf steht... :D

    Zitat

    Original geschrieben von bastian_S
    So gesehen sitzen die meisten wirklich im Glashaus die jetzt schimpfen.


    Wenn ich Steuern hinterziehe, dann höchstens bei McDonalds, wenn ich am Tresen sage "Zum Mitnehmen", und mich dann doch zum Verbleib im Restaurant entschliesse... :D


    Ansonsten hinterziehe ich garantiert keine Steuern. Ich habe keinerlei Freibeträge in meiner Lohnsteuerkarte stehen und setze bei der Steuererklärung so die üblichen Dinge wie Kontoführungsgebühr, Versicherungsausgaben usw. an. Was WISO halt so abfragt. ;) Ich wüsste auch offen gesagt gar nicht, was ich illegalerweise geltend machen könnte. Bin ich zu ehrlich? :confused: ;)

    Zitat

    Original geschrieben von CLK
    Subsumtion: Dass, was ihm vorgewurfen wurde ist "lediglich" ein Vergehen.


    :confused:


    Gemäß Deinem Zitat ist alles ab 1 Jahr Haft ein Verbrechen, und ein "erhebliches" Steuervergehen (was hier ohne Zweifel vorläge) kann mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft werden.


    Reuters meldet übrigens gerade, dass Zumwinkel die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe bestätigt und er daher von seinem Posten entweder "zurücktreten" oder "entlassen werden" müsse.


    Das ist dann gleich die nächste interessante Frage. Wenn er nicht entlassen wird, sondern quasi einfach nur selbst zurücktritt und dann womöglich noch irgendwelche Zahlungen von der Post bekommt, wäre das ein Skandal.