Beiträge von BigBlue007

    Das ist natürlich Unsinn, denn die Begründung, mit der ich bei 1.1.2 blieb, ist ja entfallen: Ich habe die 1.1.3 mit dem passenden Baseband am Laufen - das war für mich Bedingung zum Updaten, und das habe ich auch geschrieben. ;)


    Davon abgesehen kann ich dem von Diet Gesagten nicht so wirklich etwas entgegensetzen... :rolleyes: ;)

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Sind also Deinen Ausführungen nach genauso "Schwerverbrecher" wie der Zumwinkel, nur wird für die aufgrund des fehlenden Bekanntheitsgrads hier eher selten ein Beitrag aufgemacht oder?


    Nochmal: Selbst wenn man prinzipienreiterisch darauf beharrt, dass die Steuerhinterziehung des "kleinen Mannes" mit der eines Zumwinkels gleichzusetzen ist: Auch bei jeder anderen Art von Verbrechen macht die Qualität (oder von mir aus auch Quantität) natürlich einen Unterschied. Natürlich interessiert sich keine Sau für einen Ladendieb, der im Woolworth in Bielefeld geschnappt wurde. Wenn einer 100 Autos klaut, dann ist das schon eher von allgemeinem Interesse. Mit der jeweiligen Person hat das dann ja auch nichts zu tun. Und beides ist rein formal gesehen ein Eigentumsdelikt, nur eben einmal ein "minder schweres" und einmal ein "kapitales". ;)

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Veto, das Steuerrecht macht alle gleich.


    Ja, rein formaljuristisch natürlich. Aber Du kannst doch nicht abstreiten, dass es ein Unterschied ist, ob einer, der mit 2000 Euro eine Familie durchzubringen hat, durch irgendwelche Tricks 100 Euro Steuern spart, oder ob einer, der eh schon "Multimilionär" ist, ein paar zusätzliche Millionen an der Steuer vorbeischleust. Rechtlich natürlich nicht, aber moralisch - und darum ging es mir ja.


    Abgesehen davon ist das natürlich auch eine Mär, dass das Steuerrecht alle gleich macht. Denn faktisch ist es doch so, dass je mehr Geldmittel jemand zur Verfügung hat, in desto größerem Maße kann jemand völlig legale Steuertricks nutzen, um weniger oder keine Steuer zu bezahlen. Otto-Normalbürger kann nicht mal eben seinen Wohnsitz in die Schweiz verlagern und an den deutschen Fiskus keinen Cent steuern mehr zahlen. Menschen mit viel Geld können das ohne Weiteres.

    zu 1): Das macht die Verwendung der Paketbox für Pakete dann ja reichlich sinnlos. Da fragt man sich, wozu man dann eigentlich das erhöhte Porto zahlen soll, wenn es an der Box eh keinen Einlieferungsnachweis gibt. IMHO ist das Ganze eine Mogelpackung. Auf dieses Problem wird an der Box selbst natürlich auch nicht hingewiesen.


    zu 2): Ich vertraue den Nachbarn durchaus. Das war eher eine "Was-wäre-wenn"-Frage und keine, die aus einem konkreten Erfordernis heraus gestellt wurde. ;)

    Aufgrund der Zumwinkel-Geschichte fällt mir gerade ein, dass mir schon seit ein paar Tagen die folgenden zwei Fragen auf der Zunge liegen (die rein gar nichts mit Zumwinkel zu tun haben; es viel mir wie gesagt nur aufgrund dessen wieder ein):


    1. Vielleicht hat jemand schon mal diese neue "Paketbox" bei seiner Postfiliale gesehen. Hier kann man freigemachte Pakete (wo man also zu Hause am PC über die "DHL-Onlinefrankierung" einen Paketschein ausdrucken kann) einwerfen, ohne am Schalter warten zu müssen, bzw. auch außerhalb der Öffnungszeiten. Über den Einwurf erhält man allerdings keine Quittung. Die Paketbox wird irgendwann von einem Postangestellten geleert, und dann werden die Pakete eingescannt. Das Problem: Was passiert, wenn ein Paket VOR diesem Einscannen, und somit bevor es ins Post-Datensystem aufgenommen wird, verlorengeht? Sei es, weil z.B. die Paketbox nachts von jemandem aufgebrochen wird, oder weil der Postangestellte beim Leeren der Box ein Paket entwendet? Wenn selbst der Chef von dem Laden (vielleicht) ein Krimineller ist, dann kann man sicher nicht ausschließen, dass so ein Paketboxentleerer mal zum Langfinger wird... ;) Und umgekehrt könnte ich als Kunde ja auch einfach einen Paketschein ausdrucken und dann einfach nur behaupten, ich hätte ein Paket verschickt, um die max. 500 Euro Schadenersatz abzuzocken. Genauso wenig, wie ich beweisen kann, dass ich ein Paket in die Box geworfen habe, kann ja die Post beweisen, dass ich es NICHT getan habe.


    2. Jeder kennt das: Der Paketbote klingelt und hat ein Paket für den Nachbarn. Freundlich, wie man ist, nimmt man das Paket entgegen, erinnert den Paketmann daran, beim Empfänger einen Zettel einzuwerfen, und der Nachbar holt sich das Paket ab, wenn er abends nach Hause kommt. Vor ein paar Tagen stand mein Nachbar vor der Tür und meinte, er habe einen Zettel im Briefkasten gehabt, dass ich ein Paket für ihn angenommen hätte. Das tue ich auch durchaus öfters - an diesem Tag allerdings nicht; ich war selbst auch gar nicht da. Wie das jetzt letztlich ausgegangen ist, weiß ich nicht. Interessiert mich auch nicht. Tatsächlich interessant ist aber folgende Frage: Wenn ich für einen Nachbarn ein Paket annehme, ergo dafür unterschreibe, dem Nachbarn das Paket später gebe und dieser dann noch später irgendwann (und aus welchen Gründen auch immer) behauptet, er habe nie ein Paket bekommen: Stehe ich dann tatsächlich dumm da? Theoretisch vermutlich ja...

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Die Steuer zu bescheißen ist doch deutscher Nationalsport. Nur das bei diesem Herren aufgrund der persönlichen Einkommensverhältnisse die Summe halt ganz andere sind als bei Otto-Normalverbraucher der sein steuerliches Brutto ein paar hundert Euro nach unten "korrigiert".


    Das mag so sein, ändert ja aber trotzdem nichts an der Strafbarkeit. Und "Otto-Normalverbraucher" bekommt bereits bei Steuerhinterziehungen von deutlich unter 1 Million Euro erhebliche Probleme...

    Zitat

    Strafbar ist es in beiden Fällen, nötig hat es auch keiner von beiden.


    Naja, das kann man ja nun so nicht sagen. Für einen Kleinverdiener können 100 Euro pro Monat, die er Steuern "spart", schon durchaus entscheidend sein. "Es nicht nötig haben" kann man insofern nur über die Topverdiener sagen - die haben es wirklich nicht nötig; da geht es dann nur darum, dass sie den Hals nicht voll genug bekommen können.

    Zitat

    Und sollte er wirklich Dreck am Stecken haben sieht es nicht wirklich gut aus:
    Bei einer schweren Körperverletzung kann es Bewährung geben, bei Steuerhinterziehung versteht der Staat aber keinen Spaß, schließlich geht es um sein Geld. ;)


    Dein Wort in Gottes (oder vielmehr Richters) Gehör... ;)

    Na, da haben wir ja gleich den nächsten Skandal in der deutschen Wirtschaft: Postchef Klaus Zumwinkel soll über eine Stiftung in Liechtenstein Millionen von Euros an Steuern hinterzogen haben. Derzeit sitzt er bei der Staatsanwaltschaft in Bochum; ein Haftbefehl wg. Verdunkelungsgefahr ist angeblich bereits vorbereitet.


    Das Ganze wird die Diskussion um die menschlichen Qualitäten von Topmanagern wohl wieder neu anheizen - völlig zu Recht. Sollten sich die Vorwürfe auch nur teilweise bestätigen, wäre der Chef eines der größten Unternehmen Deutschlands nichts anderes als ein "gewöhnlicher" Schwerverbrecher.


    Vielleicht wäre es auch einfach an der Zeit, dass der Rechtsstaat mal ein Exempel statuiert. Bisher ist die Wahrnehmung in der Bevölkerung ja die, dass ein Verbrechen nur schwer genug und der Verbrecher nur bekannt (und reich) genug sein muss, damit der Betreffende ungeschoren davonkommt. Und das ist ja nicht nur eine Wahrnehmung, sondern Realität. Ich sag mal so: Wenn sich die erhobenen Vorwürfe tatsächlich umfänglich bestätigen sollten, dann gehört der Mann in den Knast. Was dann allerdings immer noch nicht die Frage beantworten würde, wie es sein kann, dass so jemand so lange einen solchen Job machen konnte.


    Aber wer weiß - vielleicht löst sich ja auch alles ganz schnell wieder in Wohlgefallen auf, und die Staatsanwaltschaft hat monatelang ins Blaue ermittelt... ;)


    edit: Aktuell wird gerade gemeldet, dass man Zumwinkel "nur" eine Steuerhinterziehung i.H.v. 1 Million Euro vorwirft. Na, da sind wir ja dann schon wieder im Peanut-Bereich... :D


    Parallel werde auch gegen andere Post-Topmanager ermittelt, die ebenfalls Steuern hinterzogen haben sollen.

    Krass! :eek: ZiP**** 2.0 macht wirklich alles: BL3.9 iPhone mit 1.1.2, offizieller Restore via iTunes auf 1.1.3, Tool laufen lassen -> nach 3 Minuten ein JB/ACT/UNL 1.1.3 inkl. Baseband 04.03.13. So einfach war es wirklich noch nie - lief bei mir allerdings nicht mit der GUI, nur Commandline, und dort zusätzlich Parameter -v (also -u -a -j -v), ansonsten kam er über den ersten Reboot nicht hinaus.


    Schick schick! :top:

    Komisch, dass jetzt plötzlich die mit dem neueren Bootloader diejenigen sind, die besser dran sind - diese Hacker verstehe einer... :D


    Egal - der Mix aus altem BB und neuer FW kommt mir nicht aufs Gerät - ich bleibe dann erstmal weiterhin bei 1.1.2. So richtig wahnsinnig viel bringt die 1.1.3 ja eh nicht. Icons sortieren muss ich eigentlich nicht, und wenn ich wissen will, wo ich bin, guck ich aus dem Fenster. :D