Beiträge von BigBlue007

    Naja, ein Pressesprecher sagt normalerweise nichts, was nicht auch so gesagt werden soll. Davon abgesehen wurde es hier im Thread ja bereits mehrfach gesagt: Auch für andere Handys gab es noch NIE ein Hardware-Upgrade-Angebot von T-Mobile (oder einem der anderen Betreiber). Es gibt nicht den geringsten Grund davon auszugehen, dass das hier anders sein sollte.


    Dass aus Kundensicht der Unterschied zu anderen Geräten freilich darin besteht, dass man sich ein neues iPhone nicht mal eben problemlos ohne Vertrag kaufen kann, ändert daran nicht das Geringste. Womit wir dann wieder bei meinem vorherigen Posting in diesem Thread wären... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von mumpel
    Alle Firmen haben 30 Jahre zeit, etwas einzufordern. Ob es bei Privatpersonen auch so ist, weiss ich nicht.


    Das ist natürlich Blödsinn. Die Verjährungsfristen unterscheiden sich nicht danach, ob man eine Firma oder eine Privatperson ist. Die normale Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre. Unter diese Frist sollte auch dieser Fall hier fallen. Man kann also, wenn der Rückgabebeleg noch vorhanden ist, zumindest die Zahlungen seit 2005 bis heute rückfordern. Alles davor dürfte verjährt sein.

    Die Belastung nach der 0.03%-Regelung wäre aber, wenn ich meine Berechnungen von damals noch richtig im Kopf habe, deutlich höher als das, was man umgekehrt über die km-Pauschale wieder reinbekäme. Zumal ersteres ja auch maßgeblich vom Listenpreis des Autos (in meinem Fall 31.000 Euro) abhängt, Letzteres dagegen nicht.


    edit: Berechnung in meinem Falle:


    0.03%-Regelung:
    31.000 Euro x 55km x 0.03% = 511,50 Euro / Monat


    km-Pauschale:
    55km x 220 Tage x 0,30 Euro / 12 Monate = 302,50 Euro / Monat


    Und das auch nur, wenn man wirklich wieder alle km abrechnen kann UND die km-Pauschale nicht im Zuge dessen abgesenkt wird.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Höre ich da einen Vorwurf an alle heraus, die die Dinger im Westen gekauft haben? ;)
    Jetzt werden wir ja doch wieder politisch. ;)


    Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil - ich freue mich für Euch, dass Ihr damals all die hochwertigen Qualitätsprodukte für billig Geld kaufen konntet, die wir uns nicht leisten konnten oder die es gar nicht erst gab. :D

    Zitat

    Wer kauft heute noch TVs, die 25 Jahre halten sollen? Meine Eltern. Ihr TV ist locker 20 Jahre alt. War halt damals schon seiner Zeit voraus mit seinen 100 Hz. Wurde schon zwei-, dreimal repariert, ist aber immer noch top. Solche Kunden gibt es.


    Das stimmt. Die kaufen heute sowas wie Metz (die haben einen SEHR geilen LCD! :eek: ) oder TechniSat. Letztere werden m.W. z.T. in Stassfurt endgefertigt, wo schon zu DDR-Zeiten die Fernseher gebaut wurden.

    Zitat

    Mein erstes Erlebnis mit einem Land des ehem. Ostblocks war 1993 Bulgarien, auf einem Schüleraustausch. Bis dahin hatte ich noch nie so gastfreundliche Menschen erlebt und noch nie erlebt und mir nie vorstellen können, daß man unter solchen Bedingungen so offenbar relativ glücklich leben kann. Das war ein Kulturschock erster Güte! Hat mir für mein Leben aber auch viel gebracht.


    Das ist doch aber heute im Grunde auch so. Menschen, die wenig haben, können trotzdem glücklicher sein als solche, die viel haben. Weil sie es a) nicht anders kennen und es ihnen b) auch einfach ausreicht. Große materielle Besitztümer sind nicht unbedingt vonnöten, um trotzdem ein zufriedenes, glückliches Leben führen zu können. Wenn man als Ossi ansonsten nichts an der DDR nachtrauert - zumindest diese Erkenntnis haben glaube ich die meisten verinnerlicht. Ich bin wahrlich kein DDR-Sentimentalist und trauere dem Land nicht nach. Trotzdem gibt es einem schon irgendwo zu denken, dass damals Leute, die in der "Platte" gewohnt und "nur" einen Trabant hatten, die zufriedensten Menschen sein konnten, während heute "Platte" und altes Auto quasi gleichbedeutend mit unterem sozialen Rand sind...


    Aber jetzt driften wir doch wieder ein wenig in die politische Ecke ab. Oder eher in die Soziologische... ;)

    Ich glaube, das halbe Elektronikangebot im Quellekatalog stammte aus dem Osten. Fernseher, Radios, Mixer usw. - alles "Universum". :D


    Das war ja der Grund, warum es viele Sachen im Osten nicht gab: Nicht, weil man nicht genug davon produziert hätte, sondern weil ein guter Teil der Produktion für Devisen in den Westen verkauft werden musste. Wäre das nicht nötig gewesen, wären viele Dinge deutlich weniger knapp gewesen.


    Andererseits wäre es mit der DDR, wenn man das nicht gemacht hätte, auch deutlich eher zuende gegangen... ;)

    Ja, das wäre sehr hilfreich. Ist bei mir auch so, wobei bei mir der Grund ist, dass ich keinen festen Arbeitsplatz im Büro habe und daher, wenn ich nicht bei Kunden unterwegs bin, von zu Hause aus arbeite. Müsste ich die 0.03% versteuern (Entfernung zum Büro sind bei mir 55km), würde sich der Firmenwagen für mich nicht mehr rechnen.

    Ja, genau das meine ich. Das Zeug war, was die jeweils konkrete technische Ausstattung angeht, nicht immer state of the art, aber qualitativ war das Zeug in der Tat für die Ewigkeit gebaut; da hatten sie IMHO deutlich mehr drauf als der durchschnittliche chinesische Auftragsfertiger heute.


    Aber ok, das musste ja auch so sein, schließlich musste das Zeug ja auch ewig halten. Wer behält denn heute seinen TV freiwillig 25 Jahre? ;)

    Zitat

    Original geschrieben von alpha
    Auch heute unglaublich ist, dass nach der Wende tonnenweise DDR-Produkte weggeschmissen wurden, weil die (qualitätsunabhängig) keiner mehr kaufen wollte.


    Da sachste was... Und da nehme ich mich selbst zugegebenermaßen gar nicht aus. Inzwischen gäbe es durchaus das eine oder andere Teil (gerade aus dem technischen Bereich), wo ich für ein fabrikneues Gerät durchaus einen guten Betrag ausgeben wollen würde. Wenn ich mir z.B. anschaue, was man heute an Lautsprechern angeboten bekommt bzw. wieviel man anlegen muss, um ein paar ordentliche Stereoboxen zu bekommen... Da würde ich für ein paar neue Cascadas von RFT richtig was anlegen. Die klangen damals sowas von geil... :eek:


    OK, zugegebenermaßen eines von wahrscheinlich recht wenigen Beispielen. Trotzdem - rückblickend betrachtet war das Sortiment eines RFT-Ladens Ende der 80er qualitativ definitiv besser als das, was wir dann nach der Wende aus den Elektronikabteilungen der Westkaufhäuser nach Hause getragen haben. ;)


    Tangentialplattenspieler z.B. - da wusste der durchschnittliche Wessi nicht mal, was das ist. Weiß er wahrsch. auch heute noch nicht. OK, wusste der durchschnittliche Ossi auch nicht... :D