Beiträge von BigBlue007

    Also in den veranschlagten 130 Euro für das LNB stecken auf jeden Fall schon mal mindestens 100 Euro Gewinnspanne drin, denn das Teil - und zwar GENAU DIESES BigSat Quadro-LBN - kostet im normalen Handel um die 30 Euro. Nicht schlecht... :D


    "Matrix" ist übrigens kein Markenname, sondern einfach nur ein anderer Begriff für diese Multischalter. Den man bei bis zu 4 Receivern, wie bereits gesagt wurde, in der Tat nicht braucht. Und selbst für 8 Receiver gibts inzw. Okto-LNBs mit integriertem Multischalter.


    Für 560 Euro kaufen sich andere Leute eine KOMPLETTE Sat-Anlage mit RIESIGER Schüssel und MEHREREN LNBs für Multi-Sat-Empfang. Dieser Betrag für die simple Umrüstung einer analogen Sat-Anlage auf digital ist schlichtweg eine Frechheit.


    Ich bin nun wahrlich kein Heimwerker, aber Sat-Schüsseln habe ich immer schon und durchaus erfolgreich selbst installiert. Da würde ich mich also auf jeden Fall selber rantrauen, als das Geld jemanden in den Rachen zu werfen, der sich schon das LNB mit 300% Preisaufschlag vergolden lässt. :D

    Zitat

    Original geschrieben von Oyster
    Sorry halte ich für ein Gerücht, wenn ich meine PPCs geflasht habe mit neuem Rom, war immer eine Qwerty Tastatur hinterlegt Y statt Z und keine Umlaute mehr vorhanden.


    Merke: PPC != SmartPhone ;)

    Zitat

    Sollte das bei Smartphone ROMs anders sein ?


    Volltreffer!

    Zitat

    Und bei den Developpers gabe es schon seit einiger Zeit ein ROm für den Blackjack der auch schon seit lägerem "unterwegs" war.


    Das bei den Developern war für das i607. Nur die ganz besonders Cleveren :D haben sich das auf ein i600 geflasht. Und sich dann gewundert... :D

    Oyster: Windows Mobile SmartPhone enthält immer mehrere Sprachen, da gibt es kein "english only" oder "german only". Das Update enthält dieselben Sprachen, die man auch schon unter WM5 im Gerät als Gerätesprache auswählen kann.


    Daher gibt es auch kein englisches Update für das Gerät, das "schon lange unterwegs war". ;)



    beta3: Karusell-Theme gibt es natürlich noch (wäre ja auch schlimm, wenn nicht). Office hätte wohl enthalten sein sollen, ist es aber nicht (interessiert mich aber auch nicht). Ansonsten: Naja, es ist halt WM6, das allein rechtfertigt - für mich jedenfalls - ein Update. ;)

    Ich hole den Thread mal hoch.


    BTW, entbündeltes DSL via congstar war dann wohl nix... ;)


    Ich habe jetzt inzw. Alice-ISDN am analogen T-Com-Anschluss. Wirklich mit Ruhm bekleckert hat sich Alice hierbei auch wieder nicht: Nachdem ich das Ganze über das Kontrollzentrum im Web schon vor knapp 1 Monat bestellt hatte und sich ewig nichts tat, rief ich irgendwann Anfang letzter Woche dort an und hakte nach. Zunächst meinte man, es sei angeblich nicht möglich, Alice-ISDN am Analoganschluss zu schalten. Nach heftigem Widerspruch meinerseits meinte die Dame dann, sie könne ja mal versuchen, es zu buchen. Und siehe da - oh Wunder - es ging. :D Ich konnte mir dann sogar noch bis zu 10 neue MSNs ohne Aufpreis aussuchen; via Web gingen AFAIR nur 3.


    Das Ganze sollte dann lt. Auftragsbestätigungs-SMS am 08.08. geschaltet werden. Als ich Ende letzter Woche merkte, dass mein Telefonanschluss nicht mehr funktionierte, stellte ich die am IAD angeschlossene Fritz mal spaßenshalber auf ISDN um - und siehe da - es ging schon. Also eigentlich prima, dass sie schneller arbeiten als angekündigt, aber dann hätten sie ja wenigstens Bescheid geben können. ;)


    Wie auch immer, geht auf jeden Fall. Nachdem ich herausgefunden hatte, dass die MSNs im ISDN-Telefon ohne Vorwahl konfiguriert werden müssen, damit die neuen, zusätzl. Nummern erreichbar sind und man bei abgehenden Anrufen gezielt eine bestimmte dieser Nummern übermitteln kann (tut man das nicht, funktioniert weiterhin nur die ursprüngliche Alice-Nummer), bleibt jetzt noch eine Frage offen: Das IAD ist nach wie vor noch mit dem analogen Telefonausgang des Splitters verbunden, damit die Telekomrufnummer nutzbar bleibt. Ich habe im ISDN-Telefon diese Telekomnummer ebenfalls als MSN angelegt, habe es auch mit und ohne Vorwahl versucht. Das IAD legt aber diese Nummer intern offenbar fest auf die ursprüngliche Alicenummer um. Wenn mich also jemand auf einer der neuen Alice-ISDN-Nummern anruft, dann sehe ich im Telefondisplay, dass der Anruf für diese jeweilige Nummer ist. Ruft aber jemand auf der Telekomnummer an, erscheint im Telefondisplay die erste Alicenummer. Wenn ich raustelefoniere, kann ich jede der Alicenummern als abgehende Nummer nehmen, und genau diese bekommt der Anrufer dann auch angezeigt. Nehme ich als ausgehende Nummer aber die Telekomnummer, wird dem Anrufer die erste Alicenummer angezeigt.


    Das heisst also, dass der Telekomanschluss zwar durchaus via IAD nutzbar ist, von diesem aber sowohl ankommend als auch abgehend immer auf die erste Alicenummer umgebogen wird. Das ist insofern blöd, als ich eigentlich vorhatte, am ISDN-Telefon (ein SX353isdn) die Telekomnummer auf den analogen ab-Port zu programmieren und dort dann ein Fax anzuschließen. Klar könnte man das Fax auch parallel am Splitter anschließen, aber das ist weniger elegant. ;)


    Hat da wer eine Idee zu?

    Ich glaube nicht, dass ich zu einem Psychologen gehen werde. Es wäre schlimm (gut, für die Psychologen natürlich nicht), wenn jeder, der sowas erleidet, zu einem Psychologen müsste. Es ist nicht so, dass ich niemanden zum Reden hätte. Im Gegenteil. Im Moment fällt es mir aber deutlich leichter, drüber zu schreiben, so wie mir Schreiben überhaupt schon immer sehr leicht fiel. Wenn ich irgendwann reden will, wird jemand da sein, der zuhört.

    Trauriges Update dieses Threads (es ging um meine Mutter): Sie ist am Wochenende leider verstorben.


    Das Tragische daran ist, dass die OP in Mainz eigentlich sehr gut verlaufen war. Der Tumor konnte nahezu 100%ig beseitigt werden; geringe Reste, die noch über waren, hätten lt. Aussage des Arztes nach der Genesung auch im Krankenhaus zu Hause durch einige Bestrahlungssessions beseitigt werden können.


    Das Problem war, dass die OP für den Körper letztlich wohl doch eine zu große Belastung war. Sie dauerte 9 Stunden; in dieser Zeit war sie auch einmal klinisch tot und musste wiederbelebt werden.


    Nach der OP nahmen die Nieren ihre Funktion nicht wieder auf, weswegen sie anfangs noch dauerhaft, später dann nur noch gelegentlich an der Dialyse hing. Dies war normal und daher so erwartet worden. Ende vorletzter Woche kam sie sogar aus der Intensivstation raus auf ein "Intensiv-Überwachungszimmer" auf der normalen Krankenstation, wo sie zwar immernoch an allerlei Geräten hing, aber immerhin wieder telefonieren und fernsehen konnte.


    Am Donnerstag hatte ich sie zum letzten Mal gesehen, Sonntag nacht kam dann der Anruf, dass es ein Kreislaufversagen gegeben habe.


    Die Reaktion des Kopfes auf das Ganze ist irgendwie... merkwürdig. Ich habe unmittelbar nach Erhalt der Nachricht erstmal eine ganze Weile gar nicht heulen können. Über den Tag verteilt gab es dann ab und zu einen extremen Anfall; dazwischen fühlt man sich relativ normal. Als ich meine Familie dann am nächsten Tag zum ersten Mal sah, war es natürlich auch schlimm, vor allem auch, weil ich auch das erste Mal wieder bei ihnen zu Hause war, seit ich meine Mutter im Mai nach Mainz gefahren hatte.


    Jetzt inzwischen kann ich darüber nachdenken und auch reden, ohne dass etwas passiert. Ich weiß nicht (und verstehe ehrlich gesagt auch nicht), warum das so ist. Ich habe im Grunde fast ein schlechtes Gewissen, weil ich denke, ich müsste mehr und öfter Heulanfälle kriegen. Vielleicht ist es einfach so, dass man sich irgendwie schon damals nach dieser Diagnose unbewusst auf diesen Fall eingestellt hat und jetzt so etwas wie eine Last von einem gefallen ist. Auch wenn die Last natürlich hätte andersherum runterfallen sollen. Trotzdem... vielleicht ist es diese Ungewissheit, die jetzt weg ist. Ich weiß es nicht. Ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem.


    Manche sagen, das sei normal, man habe das Ganze noch gar nicht realisiert; es würde später nochmal wieder schlimmer werden. Ich weiß nicht, ob das so ist...


    Zum ersten Mal habe ich in dieser Zeit Menschen beneidet, die an Gott glauben. Ich meine... ich wusste immer, dass einer der wichtigsten Gründe, warum Menschen an einen Gott glauben, eben genau dieser ist: Mit einem solchen Verlust besser zurecht kommen zu können. Sicherlich wäre alles leichter, wenn ich glauben könnte, dass sie jetzt irgendwo anders ist. Auch das eigene Leben und die Liebe zu einem anderen Menschen, ohne den man nicht mehr sein will und der ohne einen auch nicht mehr sein will, wäre um so vieles leichter, wenn man daran glauben würde, dass danach irgendwas anderes kommt.


    Aber das funktioniert bei mir leider nicht. Es kommt halt nix anderes. Sie ist mit 54, mitten im Leben, im Job stehend, als Mittelpunkt der Familie gestorben; hinterlässt neben mir meine Schwester und ihre beiden Eltern, die beide noch alive&kicking sind - aber Eltern sollten ihre Kinder nicht sterben sehen; es gehört eigentlich andersrum...


    Und bei der Beerdigung darf ich mir dann noch das Gesülze ihres geschiedenen Mannes (mein sogen. Vater), dessen Mutter und meiner Ex anhören, die da natürlich auch hinkommen müssen/wollen. Warum leben die eigentlich alle noch... Ich meine... wenns mal wirklich gerecht zugehen würde... warum lebt einer, der seit Jahren dem Sozialstaat auf der Tasche liegt, während jemand stirbt, der sein Leben lang gearbeitet hat und dann nichtmal die Rente erreicht... Wenns einen Gott gäbe, wäre er ein riesiges Arschloch - so jedoch ist es das, was es halt nun einmal ist: Pech.


    Ende und aus.