Das Problem ist hier ganz offenbar auch ein Stückweit, in welcher Position man sich im Verhältnis Mieter/Vermieter befindet. Ich würde mich z.B. in so einer Situation auf keinerlei Diskussionen mit dem VM einlassen, ich würde nichmal einen Anwalt kontaktieren (obwohl ich eine RSV habe) - ich würde einfach die Miete kürzen. Und mir fielen da noch ganz andere Dinge ein, die ich ihm ebenfalls in Rechnung stellen würde - der würde sich umgucken.
Was soll passieren? Kündigung? Kann der VM gerne versuchen. Jeder weiß, wie schwierig es schon ist, Mieter aus einer Wohnung zu bekommen, die keinen Cent haben und die letzten Penner sind - da habe ich ganz andere Möglichkeiten. Abgesehen davon - was hätte er von einer Kündigung? Einen neuen Mieter, der bei nicht funktionierender Dusche denselben oder gar einen höheren Mietzins zahlt, wird er kaum finden.
Damit mich keiner falsch versteht: Ich hasse Mietnomaden genauso wie jeder Vermieter - solche Leute sind das allerletzte Pack, und da habe ich für jeden betroffenen VM wirklich jedes Verständnis. Aber es gibt halt leider umgekehrt bei den Vermietern genau solches Dreckspack. Von einem ordentlichen Vermieter erwarte ich, dass er sich um die Behebung solcher Schäden UMGEHEND kümmert, alles dafür Notwenige tut, dass die entsprechenden Arbeiten schnellstmöglich durchgeführt werden, und dass er ganz von alleine und ohne irgendwelche Diskussionen akzeptiert, dass der Mieter für die Zeit, in der eine Einschränkung besteht, weniger zahlt.