Beiträge von BigBlue007

    Ich denke auch, dass der Preis ok geht. Schon allein, wenn man sich überlegt, was man für einen Standalone-Blueray-Player ausgeben würde. Und mit Linux drauf ist das Teil neben Spielekonsole auch noch ein veritabler Wohnzimmercomputer.

    Also Siemens ist zunächst mal sicherlich nicht pleite, jedoch offenbar ein äußerst windiger Laden, wie man dieser Tage sieht... ;)


    Da Du das Gerät erst vor einem Monat gekauft hast, ist der Händler, der Dir eine gesetzliche Gewährleistungsfrist von 2 Jahren einräumen muss (selbst wenn Siemens pleite wäre :D ), Dein erster Ansprechpartner. Das wäre ohnehin so, völlig unabh. davon, dass es BenQ-Siemens (das ist wahrsch., was Du meinst ;) ) nicht mehr gibt.


    Davon abgesehen sind Garantiereparaturen wohl vorerst einmal gesichert, da die damit beauftragte Firma weiter existiert (steht hier im Forum schon was zu geschrieben; einfach mal suchen).

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    Original geschrieben von clio
    bei FON geht es doch eben nicht darum, dass man in's Internet kann, weil man es DRINGEND braucht, sondern vielmehr dRUM/deshalb, weil es KOSTENLOS ist.


    :confused:


    Das Konzept ist, dass ich als Fon-Mitglied WLANs anderer Fon-Mitglieder nutzen kann, wenn ich unterwegs bin. Ergo muss ich nachschauen, wer dort, wo ich gerade bin, Fon-Mitglied ist. Und dann setze ich mich ins Auto und fahre vor dessen Tür, um zu surfen.


    Um mir diesen völlig blödsinnigen Aufwand zu machen, muss es schon ziemlich wichtig sein, dass ich ins Netz muss. Letztlich ist es ja aber auch egal, wie wichtig es für den Einzelnen ist - ändert ja am Aufwand nichts.

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    Jemand, der dringend auf Internet angewiesen ist, wird doch überhaupt nicht von FON angesprochen. Es geht um Leute, die in erster Linie einfach so, just for fun, an vielen Orten dieser Erde kostenlos in's Netz wollen. Und das funktioniert bereits fabelhaft!!!


    Soso, "viele Orte dieser Erde". Das ist ja der Wahnsinn... :D Ändert trotzdem nichts daran, dass ich immer erst nachschauen muss, wo jemand einen Fon-Router betreibt (womit schaue ich da eigentlich nach, wenn ich gerade nicht anderweitig online komme? :D ), dann dort irgendwie hinkommen muss und schließlich auch drauf hoffen muss, dass der nette Fonero seinen gemeldeten Router auch wirklich eingeschaltet hat. Sehr überzeugendes Konzept... :p

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    Dass Du, BigBlue007, einen s.g. Anhalter als potentiellen Verbrecher darstellst, hat mich gerade ziemlich schockiert. Erst dann entdeckte ich den Smilie! ;)


    Du kannst trotzdem schockiert bleiben, denn ich habe in der Tat noch nie einen Anhalter mitgenommen und werde das auch nie tun. ;)

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    Zusammenfassend (aus meiner Sicht): Klar besteht die MÖGLICHKEIT, dass irgend jemand über Deine(bzw. meine) Leitung Mist baut. Aber hey, die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintritt, ist als so dermaßen gering einzustufen, dass er für mein Empfinden überhaupt keine Rolle spielt.


    Mir ist die Wahrscheinlichkeit ausreichend groß. ;)

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    Weiterhin schreibst Du, BigBlue007: "In speziellen Situationen, wenn z.B. eine Gemeinde nicht mit DSL versorgt wird, macht sowas durchaus Sinn."


    Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Wieso macht es Sinn? Gesetz den Fall, in einer Gemeinde gibt's kein DSL, so bringt Dir auch der Fon Router bzw. Deine Registrierung bei FON überhaupt nichts.


    Ich redete in diesem Zusammenhang nicht speziell von Fon (normale WLAN-Router können natürlich keine ganzen Gemeinden abdecken), sondern von Freifunk-Initiativen auf Richtfunk-Basis, die es für genau diesen Zweck ja bereits gibt.

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    Original geschrieben von John Locke
    Man kann die rechtliche Problematik praktisch leider nicht außer acht lassen. Deswegen aber die Idee schlechtzureden und eine kommerzielle Lösung eines Funknetzes als Alternative herbeizubeten ist eine Argumentation, die am Thema vorbei geht.


    Das mag sein, aber genauso wirds kommen.

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    Hast wahrscheinlich auch noch nie einen Anhalter mitgenommen?


    Nein.

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    Sind ja auch alles potentielle Verbrecher...


    Klingt zwar hart, aber ja, im Prinzip ist das so. ;)


    Jetzt mal im Ernst: Wer unterwegs dringend auf eine Internetverbindung angewiesen ist, ist i.d.R. auch bereit bzw. in der Lage, dafür etwas zu zahlen, sei es, weil er beruflich unterwegs ist und die Firma zahlt, oder eben aus eigener Tasche. Wenn ich irgendwo bin und WLAN brauche, dann suche ich mit meinem Notebook zuerst nach einem WLAN. Meistens ist man irgendwo, wo es einen Hotspot gibt, und dann kauft man sich ein Ticket dafür. Noch NIE habe ich an irgendeiner Stelle ein offenes WLAN von Freifunk, Fon o.dgl. gefunden.


    Und wenns kein WLAN hat, dann gehe ich halt via UMTS online.


    Ich setz mich doch nicht ins Auto und fahre in irgendeine Strasse, wo jemand wohnt, der ein offenes Netz betreibt. OK, in meinem Fall zahlts tatsächlich die Firma. Ansonsten hätte ich halt eine private UMTS-Karte und 'ne Datenflat. Und dann habe ich Internet, egal wo ich bin. Wer macht sich bitteschön den Aufwand, schon vor einer Reise herauszusuchen, wo am Zielort Menschen mit offenem WLAN wohnen, um dann dort extra dahin zu fahren?!? Das sind ein paar wenige Freaks, die sich keinen kommerziellen Hotspot-Zugang und keine Datenkarte leisten können oder wollen.


    Bei einer solchen überschaubaren Klientel entsteht nunmal kein flächendeckendes Netz, nicht mal etwas, das auch nur annähernd flächendeckend wäre.


    Die Idee von Freifunk und Co. ist sicher ehrenhaft und nett gemeint - durchsetzen wird sich nichts davon. Es ist wie bei praktisch allem anderen auch: Eine Sache wird nur dann wirklich für die breite Masse sinnvoll anwendbar, wenn sie von jemandem angeboten wird, der damit Kohle verdienen will. Wenige Ausnahmen wie etwa Wikipedia bestätigen die Regel.


    In speziellen Situationen, wenn z.B. eine Gemeinde nicht mit DSL versorgt wird, macht sowas durchaus Sinn. Aber der typische Datenreisende interessiert sich schon heute nicht für Freifunk und Co., weil er eine Datenkarte im Notebook stecken hat. Insofern werden Freifunk und Co. Insellösungen für einige spezielle Fälle bleiben, betrieben und genutzt von technikinteressierten Freaks. Eine flächendeckende Versorgung wird keines dieser Projekte jemals erzielen. Schauen wir einfach in einigen Jahren nochmal in diesen Thread - mal sehen, wer am Ende Recht hatte... :D

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    Original geschrieben von clio
    Ich lebe nicht in einer Traumwelt, sondern schließe mich schlichtweg nicht jeder Panikmache an und mache nicht alles schlecht!


    Das ist keine Panikmache (es wurden schon aktenkundig Leute hopps genommen, über deren Anschluss ohne deren Wissen Illegalitäten getrieben wurden). Und was heißt "schlecht machen"? Ich persönlich halte von solcherlei Amateurlösungen in der Tat nichts, aber das kann ja jeder sehen, wie er will, und ist insofern ein subjektiver Faktor. Objektiv zutreffend hingegen ist, dass Fon seine Mitglieder nicht über dieses Sicherheitsrisiko aufklärt, geschweige denn etwas dagegen unternimmt.


    Es gäbe es mit Sicherheit formelle Möglichkeiten, wie ein Fon-WLAN-Betreiber abzusichern wäre. Wenn sich z.B. eine kleine Kneipe einen T-Mobile-Hotspot in seine Räumlichkeiten hängt, dann nutzt dieser netzseitig ja auch den DSL-Anschluss des Inhabers. Trotzdem bekommen die Behörden von der Telekom in so einem Fall mit Sicherheit auch gleich mitgeteilt, dass unter der jeweiligen IP ein HotSpot läuft, der von der Telekom bereitgestellt und vom Kneipier betrieben wird.


    Fon müsste sich in D um einen vergleichbaren rechtlichen Status bemühen, d.h. müsste einen Weg finden, um seine Mitglieder von vornherein davor zu schützen, dass sie durch Mitsurfer in einen Tatverdacht geraten. Wie das genau zu realisieren ist, weiß ich auch nicht. Muss ich ja aber auch nicht wissen; ICH will ja kein weltweites kostenloses WLAN aufbauen... ;)

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    Zu meinen Nachbarn habe ich sehr viel Vertrauen - und ich glaube kaum, dass sich jemand anderes, der ausgerechnet bei FON angemeldet ist, sich mit seinem Laptop vor unser Haus stellt und "in meinem Namen" schlimme Dinge anstellt.


    Also ich kenne meine Nachbarn hier, die in Reichweite meines WLAN wohnen (d.h. nicht nur im selben Haus, sondern auch ein paar Häuser weiter) nicht alle persönlich. Wenn ich hier eine WLAN-Suche mache, finde ich 7 Stück. Und gegenüber wohnt einer, der seinen Monitor genau am Fenster stehen hat und bei dem man abends desöfteren gar lustigen Schweinskram sehen kann. ;) Und abgesehen davon hat man schon Pferde kotzen sehen - direkt vor der Apotheke mit einem Rezept im Maul... :D

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    Ich finde das Fon-Konzept nach wie vor höchst attraktiv und werde es nutzen, solange es funktioniert!!!


    Mach das. Ich werde auch weiterhin in jedem Thread zu diesem Verein schreiben, was für ein riesengroßer Mist das ist und welcher potentiellen Gefahr man sich aussetzt.


    Letztlich ist die Idee von einem "weltweiten WLAN" sowieso Schwachsinn - das Ganze interessiert heute genauso wie irgendwann in der Zukunft nur ein paar Freaks weltweit. Die verkaufen halt ihre Router, werden noch ein paar Monate im Gespräch sein, und irgendwann sind sie weg. Das wirklich überall verfügbare WLAN wird auf Basis von HSDPA, WiMAX oder wasauchimmer in ein paar Jahren flächendeckend zur Verfügung stehen und gegen Geld von kommerziellen Anbietern offeriert werden - wie es sich gehört. Solche WLAN-Amateurlösungen ala Freifunk oder eben Fon interessieren heute schon kaum eine Sau - und erst recht nicht mehr, wenn WLAN oder ein wie auch immer geartetes Pendant dazu kommerziell und wirklich flächendeckend verfügbar ist.



    edit: Lustig ist auch, wenn man sich mal anschaut, wie "ernsthaft" Freifunk sich mit dem Thema beschäftigt. Der Wiki enthält einen Link "Rechtliches". Dort steht die überaus interessante Frage:


    "Wie ist das mit der Haftung in freien Netzen? Darf ich meine Internetverbindung überhaupt teilen? Informationen zu derartigen Fragen sammeln wir hier."


    Hinter dem entsprechenden Link "F&A Rechtliches" gibt es dann - genau - gar nichts. Oder konkret:


    "(Dieser Artikel enthält momentan keinen Text)".


    Auch die FAQ auf freifunk.net geht mit keinem Wort auf diese Frage ein.