Beiträge von BigBlue007

    Ich werde PP selbstverständlich weiterhin auch als Verkäufer anbieten und werde - wie bisher schon bei Verkäufen ins Ausland - die Gebühren auf den Käufer umlegen. Einen entsprechenden Hinweis habe ich schon seit Ewigkeiten in meinen Auktionen, muss also nur den Satz ein wenig ändern.


    Dass ich für ebay Gebühren zahle, weil die mir die Plattform zum Verkaufen zur Verfügung stellen, kann ich ja noch verstehen, da hab ich auch kein Problem mit. Dass ich jetzt auch Gebühren für Zahlungen entrichten soll, ist dagegen nicht einzusehen; das darf schön derjenige zahlen, der mit PP zahlen will oder muss.

    Zitat

    Original geschrieben von HappyDay989
    Raymond Weil ist für mich eine der zahlreichen "Möchtegern-Marken", wobei sich das "Möchtegern" nicht auf die Marke bezieht, sondern auf den ambitionierten Versuch, sich neben Marken wie Maurice Lacroix zu plazieren. Auf mich wirken RW-Uhren designerisch eher uninspiriert und lassen eigenständige Elemente von hohem Wiedererkennungswert vermissen.


    Naja, das gilt zumindest nicht für die bekannteste RW, die "Othello". Die erkennt man eigentlich auch sehr gut wieder... ;)


    Da ich auch aus dem Osten komme :D : Mir ist nicht bekannt, dass man zu DDR-Zeiten irgendwo Meister Anker - Uhren bekommen hätte, allenfalls halt mit entsprechenden Beziehungen, weil die Teile vermutlich - wie so viele der Eigenmarkenprodukte der West-Katalogversender (ganz bekannt z.B. auch Kameras) - im Osten produziert wurden. Üblicherweise waren Bückware ja meist Dinge, die man im Prinzip schon ganz normal und offiziell kaufen konnte, die aber halt Mangelware waren und die es daher so gut wie nie gab. Um Meister Anker - Uhren in der DDR unters Volk zu bringen, musste sicherlich irgend jemand schon ein bißchen mehr bescheissen... :D

    Zitat

    Original geschrieben von Merlin55
    Übrigens: dafür das dies ja ein Thread für Autobegeisterte ist [...]


    Wo steht das? :confused:


    Der Thread hieß, als ich zum letzten Mal geschaut habe, "Der 'Wie schaut euer Fahrzeug aus' Thread". Davon, dass hier nur explizit Autobegeisterte Bilder von ihren Autos posten sollen, steht da nichts. Und so ist es ja auch nicht.


    ;)

    Wenn man das Ganze übrigens zu Ende denkt, kommt man dann letztlich wieder bei der Diskussion an, wo wir gerade im Kreditkartendaten-Thread sind, und es wird deutlich, warum es so emminent wichtig ist, dass das Vorgehen der Behörden in diesem Fall für rechtswidrig erklärt wird.


    Die Vorratsdatenspeicherung ist für sich genommen ja erst einmal noch gar nicht soo schlimm, wie manche vielleicht denken (was natürlich nicht bedeutet, dass man nicht trotzdem dagegen sein sollte). Denn diese betrifft ja tatsächlich nur reine Verbindungsdaten, d.h. es wird gespeichert, wer mit welcher IP-Adresse wann online war, bzw. bei Telefongesprächen, wer mit dem wann und wielange telefoniert hat. Ausdrücklich nicht gespeichert werden dagegen Inhaltsdaten der jeweiligen Kommunikation, d.h. es werden natürlich keine Telefongespräche oder eMails gespeichert, genausowenig wird gespeichert, wer welche Webseiten oder andere Dienste im Internet aufgerufen oder was er von dort runtergeladen hat.


    Somit lässt sich aus den gespeicherten Daten allein also grundsätzlich kein Beweis für irgendeine Straftat konstruieren, nicht einmal für "Lappalien" wie den illegalen Download von Musik oder Filmen aus Tauschbörsen, weil die gespeicherten Verbindungsdaten ja keine Rückschlüsse darauf zulassen (dürfen), dass jemand überhaupt mit einer Tauschbörse verbunden war, geschweige denn was er von dieser heruntergeladen hat. Um gegen jemanden juristisch vorzugehen, ist es also auch weiterhin nötig, ihm nachzuweisen, was er denn nun genau gemacht hat. Die Spürhunde in den Tauschbörsen, die mittracken, welche IP dort was anbietet, sind also weiterhin nötig, um jemanden tatsächlich was Illegales nachzuweisen; einfacher wird halt "nur" das nachträgliche Feststellen, wem die IP gehörte.


    Verbindet man jetzt den Gedanken über die Vorratsdatenspeicherung mit dem, was die Polizei da in Halle Tolles geleistet hat, dann ergibt sich hingegen ein ganz anderes Bild. Sollte dieses Vorgehen rechtens sein, dann bekommt die Polizei anhand der in Zukunft möglicherweise gespeicherten Daten ein ganz hervorragendes Mittel an die Hand, um die Kommunikation eines jeden Bürgers ohne jeden Anfangsverdacht zu untersuchen. Wenn z.B. nachts um 4 jemand eine DoS-Attacke startet, dann steht mal eben jeder, der nachts um 4 online war, unter Generalverdacht.


    Solange das bisherige Prinzip unseres Rechtsstaates erhalten bleibt, das besagt, dass um gegen eine Person polizeilich zu ermitteln, ein konkreter Anfangsverdacht gegen diese Person vorliegen muss (Ausnahme mit streng umrissenen Regeln: Rasterfahndung), ist die Vorratsdatenspeicherung gar nicht soo schlimm, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Denn auch das Vorhandensein der hierbei gespeicherten Daten ändert nichts daran, dass die Behörden gegen eine Person einen Anfangsverdacht haben müssen, der NICHT aus diesen Daten stammt, um diese Daten dann zwecks Verifizierung zu prüfen.


    Wird jedoch das Vorgehen der Hallenser Polizei im Nachhinein für rechtens befunden, dann geht damit - und natürlich dann erst recht zusammen mit der Vorratsdatenspeicherung - ein gutes Stück des Rechtsstaats den Berg herunter.


    Und wenn wir dann irgendwann in 100 Jahren mal herausgefunden haben, dass die Amis ihre Twin Towers selbst haben einstürzen lassen (ich sag nur "24"... :D ), dann wissen wir, wem wir all das zu verdanken hatten... :D

    Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen "Zeig mir, wie Du über Dein Auto sprichst, und ich sage Dir, wer Du bist"... ;)


    Man kann hier die Leute, die ein Auto halt einfach als fahrbaren Untersatz sehen und diejenigen, die sich in welcher Form auch immer über ihr Auto identifizieren wollen, ganz gut unterscheiden.


    Und wer sich über die vielen neuen Autos beschwert, sollte auch immer mit berücksichtigen, dass es ja durchaus unterschiedliche Wege gibt, wie jemand an ein neues Auto kommt. Das heißt ja nicht automatisch immer, dass dieser jemand mal so eben ohne Weiteres in der Lage war, 30k oder mehr Euro auf den Tisch zu legen. Ich erinnere mich auch an Zeiten, da gewisse bekannte Handyhändler Bilder von Europcar-Mietwagen der Oberklasse als ihre eigenen posteten... :D


    Meinen neuen Passat habe ich z.B. deswegen, weils ein Firmenwagen ist. Einer, für den ich zwar auch selbst einiges zahle (da unser Firmenwagenprogramm eine Eigenbeteiligung vorsieht, und dann kommt natürlich die 1%-Regelung dazu), aber das ist eben in Summe erheblich weniger, als wie wenn ich mir dieses (oder auch ein beliebiges anderes NEUES) Auto gekauft bzw. finanziert oder geleast hätte.


    Ansonsten hätte ich mir dieses spezielle Auto auf normalem Weg nicht gekauft, einfach weil das Preis-/Leistungsverhältnis nicht stimmt. Selbst als Firmenwagen hätte ich eigentlich was Kleineres genommen, wenn dieser nicht gerade zufällig sofort verfügbar und aufgrund bestimmter Umstände günstiger als normal gewesen wäre.


    Und so gibt es sicherlich auch für den einen oder anderen anderen Neuwagen hier andere Gründe als unermesslichen Reichtum... ;)

    Mal ganz davon abgesehen, dass wenn einer mehrere Artikel bei einer Geschäftsauflösung aufkauft mit dem Ziel, sie dann (sicherlich gewinnbringend) zu verkaufen, er dann gewerblich handelt und somit a) ein Gewerbe anmelden und b) Gewährleistung bieten muss.


    Das nur am Rande... ;)