Printus:
Vermutlich wurde auch Folgendes schon mehr als einmal in diesem Thread gesagt: Würde man Deiner Argumentation folgen, dann müsste man alles verbieten, was "formbare Jugendliche" beeinflussen könnte. Filme, Serien, Bücher usw..
Es kann doch nicht sein, dass etwas komplett verboten wird, nur weil es auf eine sehr begrenzte Menschenmenge (Jugendliche mit suboptimalem sozialen Hintergrund) einen negativen Einfluss hat. Mit welchem Recht soll man MIR den Zugang zu so etwas verbieten? Dann müsste man wie gesagt konsequenterweise ALLES verbieten, was so einen Einfluss haben könnte. In jeder Actionserie bekommen die fraglichen Subjekte mindestens so realitätsnähere Tipps zur Ausübung von Verbrechen jeglicher Coleur wie in solchen Spielen.
Die fraglichen Spiele sind ja i.d.R. schon als FSK18 eingestuft, d.h. dürfen nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden. Das muss es dann aber bitteschön auch gewesen sein. Ein komplettes Verbot ist eine nicht hinzunehmende staatliche Bevormundung, die sich völlig einseitig (und somit sinnloserweise) gegen ein ganz bestimmtes Medium richtet. Ohne die Konsequenz, dann auch alles andere zu verbieten, was diese armen Irren gefähren könnte, ist sowas völlig inakzeptabel.
Davon abgesehen bringt so ein Verbot in der Praxis eh nichts, da es selbstverständlich Mittel und Wege geben wird (sowohl für die Jugentlichen als auch und erst recht für Erwachsene wie mich), trotzdem an die Games ranzukommen.