Es gibt Neuigkeiten von Arcor - diese bestätigen einmal mehr, dass diese Menschen einfach keinen Plan haben... 
Lt. denen haben wir einen DSL2000-Anschluss (was nicht stimmt - lt. PIA ist es nach wie vor DSL16000, der derzeit allerdings als DSL6000 kofiguriert ist), und wir sollen doch mit dem Speed-Test von Arcor drei Mal am Tag einen Test machen und das Ergebnis der Hotline mitteilen. Diese Menschen sind so abgrundtief dumm...
Ich konnte mich jetzt nicht mehr zusammenreißen und habe denen eine letzte bitterböse Mail geschrieben. Ich kümmere mich dann jetzt bis zum nächsten Abrechnungsstichtag nicht mehr um diese Sache und hoffe weiterhin, dass sie es nicht auf die Reihe bekommen und wir diesen Müll kündigen können.
Hier zur allgemeinen Erheiterung mein Schreiben... 
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Beantwortung Ihres EMail-Anschreibens vom 31.07.2006, welches einmal
mehr die völlige Inkompetenz Ihres Servicebereichs belegt, möchte ich
Ihnen Folgendes mitteilen:
Ich habe keinen DSL2000-Anschluss und hatte auch nie einen. Der
Anschluss ist zumindest nominell, wie Sie auch meinen für mich online
via PIA einsehbaren Daten entnehmen können, am 19.07.2006 von vorher
DSL1000 auf DSL16000 umgestellt worden, läuft allerdings seit 23.07.2006
nur noch mit DSL6000-Geschwindigkeit.
Ich möchte hiermit ein letztes Mal den Versuch unternehmen, Ihnen die
Ereignisse der letzten Wochen begreifbar zu machen - Sie sind hierzu aus
eigenem Antrieb offensichtlich nicht in der Lage.
Im Mai 2006 wollte ich via PIA meinen DSL1000-Anschluss auf die
Bandbreite DSL16000 wechseln. Im Zuge dessen konnte ich auch auf die
billigere Internet-Flatrate (vorher 9,95, neu 4,95) wechseln. Die Folge
dieser Umstellung wäre eine Akzeptanz Ihrer neuen AGBs sowie eine
neuerliche 12-monatige Mindestvertragslaufzeit gewesen. Mit beidem hätte
ich kein Problem gehabt, da ich bisher mit meinem Arcor-Anschluss
vollumfänglich zufrieden war.
Als Umstellungstermin wurde mir im PIA der 22.06.2006 genannt, was mir
auch via EMail bestätigt wurde.
Als am 22.06.2006 die Umstellung nicht erfolgte, wandte ich mich an Ihre
Hotline. Dort wurde mir im ersten Anlauf mitgeteilt, dass DSL16000 an
meinem Anschluss nicht verfügbar sei.
Ich informierte mich daraufhin im Internet unter Verwendung der mir
bekannten Daten meines Anschlusses (insbes. der Leitungsdämpfung) und
fand heraus, dass DSL16000 durchaus schaltbar sein müsste, da Sie
(Arcor) DSL16000 bei Leitungsdämpfungen bis 17db schalten, meine Leitung
aber eine Dämpfung von nur 12.59db hat (auch wenn Ihnen diese Daten
möglicherweise nichts sagen, aber vielleicht wissen Sie ja jemanden, der
sich damit auskennt und den Sie kontaktieren können). Ich rief also
nocheinmal Ihre Hotline an. Der Kollege, den ich diesmal an der Leitung
hatte, bestätigte dies auch, nahm den Auftrag entgegen und teilte mir
mit, dass die Umstellung auf DSL16000 am 19.07.2006 erfolgen würde.
Einige Tage vor diesem Termin erhielt ich von Ihnen den
Bestätigungsbrief für den Tarifwechsel. In diesem wurde allerdings nicht
nur der Wechsel auf DSL16000 bestätigt, sondern auch ein Wechsel meines
ISDN-Telefonanschlusses auf eine Tarifoption mit einer Telefonflatrate,
welche monatlich einen Aufpreis von 10 Euro kostet. Dies hatte ich nie
bestellt, weder beim ersten Versuch über PIA, noch telefonisch. Ich
legte daher per Einschreiben Widerspruch gegen die Telefonflatrate ein.
Lt. PIA wurde mein Anschluss dann am 19.07.2006 auf DSL16000 umgestellt
- allerdings auch auf die nicht bestellte Telefonflat. Bei einem
weiteren Hotlineanruf wurde mir der Eingang meines Einschreibens
bestätigt und angekündigt, dass die Telefonflatrate zum nächsten
Abrechnungszeitraum (also zum 19.08.2006) wieder herausgenommen werden
würde. Der für einen Monat berechnete Betrag für die Telefonflatrate
würde mir vor dem Stichtag 19.08.2006 in Form einer Gutschrift auf
meinem Kundenkonto erstattet werden. Hiermit erklärte ich mich
einverstanden.
Der DSL16000-Anschluss funktionierte unterdessen für 3 Tage problemlos.
Am 22.06.2006 jedoch bemerkte ich, dass sich meine Fritzbox Fon WLAN
7050 nicht mehr mit der 16000er Geschwindigkeit mit der Gegenseite
synchronisierte. Anhand des Logs der Box konnte ich sehen, dass diese
mehrere Synchronisierungsversuche mit abnehmender Geschwindigkeit
vornahm und sich dann schliesslich immer mit einer DSL6000
entsprechenden Geschwindigkeit synchronisierte. Ich informierte erstmals
am 23.07.2006 Ihre Störungsstelle hierüber. Hierbei teilte man mir mit,
dass die Leitungsdämpfung meines Anschlusses mit 12.59db für DSL16000 zu
schlecht sei. Auf meine Frage, warum die Vertriebshotline dann DSL16000
bis zu einem Wert von 17db verkaufen würde, anwortete man mir, dass
Vertrieb und Entstörung mit zwei unterschiedlichen Werten arbeiten
würde. Der Vertrieb würde DSL16000 in der Tat und nach wie vor bis 17db
verkaufen, im Falle von Problemen würde die Leitung allerdings nur bis
10db entstört und bei allen Werten dazwischen auf DSL6000 zurückgefahren
werden.
Ich nahm dies zunächst zur Kenntnis und informierte mich weiter im
Internet. Hierbei fand ich heraus, dass das DSL-Modem der von mir
verwendeten Fritzbox auch bei anderen Kunden in Verbindung mit DSL16000
Probleme bereitete, obwohl die Box mit aktueller Firmware eigentlich
vollständig ADSL2+ - kompatibel sein sollte. Ich rief daraufhin erneut
die Störungsstelle an und schlug vor, dass mein Anschluss, welcher
bereits nach meiner ersten Störungsmeldung auf DSL6000 umgestellt wurde,
noch einmal auf DSL16000 gestellt werden sollte, und ich dann das
Verhalten unter Verwendung des von Ihnen gelieferten Speed-Modem 200,
welches ich bis dahin noch nicht eingesetzt hatte, nocheinmal testen
wollen würde. Ihre Hotline stimmte dem zu. Allerdings hat man es bis zum
heutigen Tag nicht geschafft, den Anschluss wieder auf tatsächliche
DSL16000 umzustellen, da sich auch das Speed-Modem 2000 nur und
ausschliesslich mit DSL6000er Geschwindigkeit verbindet. Ich verwende
ein Tool zum Auslesen der Verbindungsdaten des Speed-Modem 200, an
welchen ich sehen kann, dass das Modem gar nicht erst versucht, sich mit
einer höheren Geschwindigkeit als DSL6000 zu verbinden. Wäre der
Anschluss auf DSL16000 geschaltet, wäre dies aber der Fall, selbst wenn
sich das Modem dann nach mehreren Synchronisierungsversuchen aufgrund
der Leitungsqualität letztlich doch mit einer langsameren
Geschwindigkeit verbinden würde.
Zusammenfassend stelle ich fest, dass der von mir beauftragte
DSL16000-Anschluss für genau 3 Tage (vom 19.07.2006 bis 22.07.2006)
geschaltet war und seitdem nur noch als DSL6000-Anschluss besteht.
Ich gebe Ihnen hiermit letztmalig die Gelegenheit, sämtliche
Anschlussdetails bis spätestens zum nächsten Abrechnungszeitpunkt
(19.08.2006) bestellungsgemäß zu realisieren. Das bedeutet konkret:
1. DSL16000-Anschluss, der sich ADAPTIV natürlich auch mit einer
geringeren Geschwindigkeit verbinden darf, aber trotzdem als
DSL16000-Anschluss konfiguriert sein und für einen überwiegenden
zeitraum auch mit dieser Geschwindigkeit nutzbar sein muss.
2. Löschung der nicht beauftragten ISDN-Telefonflatrate.
3. Internet-Flatrate zum Preis von EUR 4,95 pro Monat.
Weiterhin erwarte ich eine Kulanzgutschrift über weitere 10 Euro für den
Ersatz meiner Aufwändungen (Einschreiben, Hotlineanrufe, Zeitaufwand).
Dies natürlich zusätzlich zur Gutschrift, welche die für den aktuellen
Abrechnungszeitraum berechnete Telefonflatrate ersetzt.
Sollte ich zum nächsten Abrechnungsstichtag auch nur einen dieser Punkte
nicht realisiert vorfinden, ist die Bestellung des Bandbreitenwechsels
hinfällig, somit auch die Akzeptanz der neuen AGBs und die 12-monatige
Mindestvertragslaufzeit. Ich werde dann meinen kompletten Vertrag mit
Ihnen sofort kündigen und zur Telekom wechseln. Mir ist bekannt, dass
ich dort für dieselbe Leistung etwas mehr zahle, dafür bekommt man dort
allerdings auch kostenlose Hotlines und im Problemfalle wirklichen
Service geboten. Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass dies
wirklich etwas Wert ist und dass sich die Einsparungen, die bei Ihnen im
Haus an dieser Stelle offensichtlich vorgenommen werden, in einem nicht
akzeptablen Maß auswirken. Die Inkompetenz, welche Sie während dieses
gesamten Vorgangs an den Tag legen und welche bei Ihrer Aussage Ihres
letzten Schreibens, ich hätte angeblich einen DSL2000-Anschluss,
vermutlich noch nicht zu Ende ist, ist absolut untragbar.
MfG