Beiträge von BigBlue007

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    Original geschrieben von booner
    ihr solltet mal zwischen einer juristischen diskussion und einer diskussion über die gerechtigkeit des lebens unterscheiden. Beides zu vermischen führt zu nichts...


    Das solltest Du aber besser wissen... ;)


    Wie heißt es so schön: "Vor Gericht und auf See ist man in Gottes Hand" :D Will sagen: Je nach konkreter Situation entscheidet ein Richter schon durchaus auch gerne mal nach gesundem Menschenverstand - oder eben einfach "gerecht". Und da sehe ich gerade in diesem Fall hier auch keinen Grund, der konkret dagegen spricht, denn wie schon gesagt gibt es IMHO keinen §, auf den sich der VK berufen könnte, aus welchem heraus er einen kurzen Funktionstest des Gerätes explizit verweigern könnte.

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    Wenn wir schon über gerechtigkeit und gesunden menschenvertand reden, sollten wir vielleicht einfach etwas früher ansetzen und uns fragen, Was einen dazu bewegt, ein gebrauchtes technisches gerät unter ausschluss der mängelrechte zu kaufen?


    Das ist ein völlig weltfremdes Statement, und das weißt Du auch. Denn faktisch JEDER Privatverkäufer schliesst die Mängelhaftung gegen sich aus - und das auch durchaus aus gutem Grund. Was in diesem Fall hier umgekehrt wiederum ein Grund mehr ist, warum der VK dem K die Möglichkeit eines kurzen Funktionstests einräumen sollte.

    Der allergrößte Witz bei Arcor ist übrigens dieser: Die Vertriebshotline schaltet DSL16000 ohne Weiteres bei Leitungsdämpfungen bis 17db frei. Gibt es dann Probleme, wird die Leitung aber nur entstört, wenn sie nicht mehr als 10db hat, ansonsten wird halt auf DSL6000 runtergestuft.


    Das ist wirklich das Allerletzte! :flop: :mad:

    Der Paragraph ist allerdings untauglich, um zu erklären, warum ich bei solch einem Geschäft nicht die Möglichkeit haben sollte, beim Käufer einen Blick auf die Ware zu werfen. Ich glaube auch nicht, dass es einen § gibt, der dies in irgendeiner Form regeln würde (lasse mich aber natürlich gern eines Besseren belehren).


    Wenn sowas vor Gericht entschieden werden würde, ziehen Richter ja bekanntlich immer auch so subjektive Faktoren wie "Lebenserfahrung" u.dgl. mit heran - die (durchaus berechtigte) Frage, warum sich der Verkäufer weigerte, den Käufer das Gerät mal kurz einschalten zu lassen, würde dort m.E. sicherlich gestellt werden... ;)

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    Original geschrieben von *Hirschi*
    Dagegen wird auch niemand etwas einzuwenden haben, jedoch kann dem Verkäufer nicht zugemutet werden, seine Wohnung umzuräumen, nur weil ein Abholer "mal eben" die Ware testen will!


    Das sagt ja auch keiner, dass er das tun soll. Wenn er z.B. keine Möglichkeit hat, eine Antenne anzuschliessen, dann ist das halt so. Aber zumindest eine Steckdose wird er ja wohl irgendwo haben, und als Käufer würde ich halt, wenn ich mehr als nur Schneegestöber sehen wollen würde, einen DVD-Player zum kurz-mal-anschließen mitbringen.

    Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum hier offenbar eine Mehrheit der Leute die Ansicht des Verkäufers teilt.


    Wenn ich als privater Verkäufer ein großes Gerät wie z.B. einen Fernseher, eine Waschmaschine o.dgl. verkaufe und dabei Selbstabholung anbiete, dann ist es - jedenfalls in meiner Denke - eine absolute Selbstverständlichkeit, davon auszugehen, dass der Käufer, wenn er persönlich vorbeikommt, auch die Gelegenheit nutzen möchte, sich das Teil kurz anzuschauen. Und ich denke, dass dies auch absolut legitim ist. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass der Käufer in einem Falle wie diesem hier vom Kaufvertrag zurücktreten kann. Ginge das Ganze vor Gericht, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass viele Richter dies durchaus ähnlich beurteilen würden. Wenn ich z.B. ein gebrauchtes Auto kaufe (durchaus auch via ebay, d.h. Kaufvertrag ist auch schon zustande gekommen), dann erwarte ich auch, dass wenn ich beim Verkäufer bin, ich mir den Wagen nochmal anschauen und ihn probefahren kann.


    Ich biete in meinen Auktionen IMMER auch pers. Abholung an, und rechne natürlich damit, dass jemand, der abholt (was selten, aber halt doch gelegentlich vorkommt), die Ware kurz in Augenschein nehmen will. Das Argument mit eventuellen Preisdiskussionen, die ein Käufer dann möglicherweise führen will, zieht nicht. Einfach deshalb nicht, weil man sich darauf ja nicht einzulassen braucht. Ich hatte so einen Fall zwar noch nie (einfach deswegen, weil meine Auktionsbeschreibungen immer 100%ig zutreffend sind), aber wenn es mal passieren würde, würde ich mich halt auf diese Diskussion einfach nicht einlassen. Wenn der Käufer dann tatsächlich wieder abziehen würde, ohne die Ware zu kaufen, kann man immer noch die entsprechenden Geschütze auffahren.

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    Original geschrieben von mayday7
    Weiss ja nicht, welche Leitung Mekong vorher hatte, aber wenns DSL 6000 ist, dann gelten auch die neue AGB, und zwar hat ja Arcor im Juni oder Juli die AGB heimlich verändert und aus "strategischen" Gründen, konnte man als Bestandskunde nur Anfang August wechseln, womit die die ausserordentliche Kündigung oder Sonderkündigung verhindern wollten.


    Wenn ich sage, dass ein Kündigungsrecht besteht, falls sie DSL16000 nicht auf die Reihe bekommen, dann kannst Du mir das schon glauben. Ich kenne die Tricks und Fallstricke ebenfalls, aber eben auch die Rechte, die man trotzdem noch hat.


    Zur Info: Es war bis zur Beantragung von DSL16000 vor ca. einem Monat ein DSL1000-Anschluss, der noch zu den alten AGBs abgeschlossen wurde und die für diesen auch nach wie vor galten. Und dies eben auch weiterhin tun, falls Arcor DSL16000 nicht auftragsgemäß schaltet.

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    Original geschrieben von mayday7
    Du hast DSL 16000? Dann hast du auch mit dem Tarifwechsel die jeweils aktuelle AGB akzeptiert und kannst nicht mehr wegen der kostenpflichtigen Hotline kündigen :)


    Doch. Denn bislang haben sie DSL16000 ja nicht zur Verfügung gestellt, und ob sie das wirklich noch schaffen, steht in den Sternen. Falls sie am Ende sagen (und das hat einer der Hotliner bereits kundgetan), dass sie hier nun doch kein DSL16000 bereitstellen können (obwohl es lt. Hotliner, der die Bestellung aufnahm, problemlos möglich war), dann ist natürlich alles - inkl. Akzeptanz der neuen AGBs - hinfällig und eine Kündigung problemlos möglich. Gar nicht mal wegen der kostenpflichten Hotline, sondern einfach, weil die Mindestvertragslaufzeit des bestehenden Vertrags ja eh schon abgelaufen und somit eine monatliche Kündigung möglich war.



    Davon abgesehen: Man kann über die Telekomiker ja sagen, was man will. Aber eines muss ich ihnen lassen: Im Vergleich zu dem absolut grottenschlechten Service, den Arcor hier in den letzten Stunden an den Tag gelegt hat, ist die Telekom ein Traum. Hotline und Störungsannahme sind dort nach wie vor kostenlos, i.d.R. sehr schnell und vor allem PERSÖNLICH zu erreichen. V.a. bei der Störungsannahme wird man ggf. schnell von jemandem zurückgerufen, der WIRKLICH weiß, wovon er spricht. So jemanden bekommt man bei Arcor de facto nicht ans Telefon.


    Von diesem absolut grottigen Sprachcomputer will ich gar nicht reden.


    Zugegeben - solange das hier ein simpler Standard-ISDN-Anschluss mit Standard-DSL1000 war, lief der halt einfach und wohl auch ohne Probleme. Aber mit der gewünschten Umstellung auf DSL16000 waren bzw. sind die Leute definitiv überfordert, und zwar deutlich! Wenn man wenigstens IRGENDWANN mit IRGEND JEMANDEM sprechen könnte, der auch nur halbwegs weiß, wovon er redet, wäre ja alles halb so schlimm. Aber solche Leute gibt es dort offensichtlich nicht.


    Und dass eine Störungsmeldung Geld kostet, ist gelinde gesagt eine Frechheit.


    Wenn die hier bis Ende des Monats DSL16000 nicht stabil ans Laufen bekommen, wird zur Telekom gewechselt. Die bieten zwar hier "nur" DSL6000 an, aber mehr wärs ja dann bei Arcor auch nicht, und da kein ISDN-Anschluss benötigt wird, kommt man mit einem Analog-Anschluss + DSL6000 + Flatrate von Congster zwar auf ca. 5 Euro pro Monat mehr, aber das ist mir der vergleichweise erstklassige Service locker wert. Ich war bislang wirklich immer der Meinung, ich wäre jemand, der Hotlines, Support usw. nicht braucht. Aber Arcor hat mich wirklich zur Weißglut gebracht. Und wenn die Telekom 10 Euro teurer wäre - diese Pappnasen sehen keinen Cent mehr, wenn sie es nicht auf die Reihe bekommen.

    Thunderstorm:


    Kleiner Bug ist mir bei Deinem letzten Theme aufgefallen: In manchen Boxen ist die Titelzeile schwarz auf schwarz. Geht man z.B. ins Nachrichten-Menü, ist die Überschrift "Nachrichten" kaum zu lesen. Selbiges in den "Kontakten", in "Unterhaltung", im "Organizer" sowie in diversen Submenüs von "Einstellungen". Das sollte sicher weiß werden.


    Ob Du da nochmal schauen könntest? Ansonsten ein wirklich schönes Theme!

    Das klingt alles sehr gut... ;) Übrigens hast Du den Anschluss (es ist der von Mekong) seinerzeit eingetütet. Habe ich auch gerade eben erst erfahren, hätte Dich sonst schon von Anfang an kontaktiert.


    Aber kannst Du uns bei unserem Problem jetzt irgendwie helfen? Wie gesagt - ein aktuelles Speed-Modem 200 habe ich ja (hatte Arcor im Zuge des Bandbreitenwechsels kostenlos rausgeschickt), und letztlich ist mir auch relativ egal, ob ich die Fritzbox direkt anschließe, oder halt über das Modem. Mein Problem scheint im Moment ja vielmehr zu sein, dass Arcor uns unseren DSL16000 nun schon vorauseilenderweise auf DSL6000 reduziert hat und jetzt irgendwas von angeblich erforderlichen 10db faselt. Wie bekomme ich wieder DSL16000 auf die Leitung?

    Also, aktueller Stand ist Folgender:


    Der Hotliner heute morgen meinte ja, er würde meinen Anschluss auf DSL6000 zurückschrauben. Ich hatte dann im Verlauf des Tages selber noch die Idee, mal stattdessen das Arcor-Modem (Speed-Modem 200) anzuschließen, welches Arcor geschickt hatte.


    Allerdings synchronisiert sich dieses jetzt auch nur noch mit 6000er Geschwindigkeit.


    Ich die Hotline also nochmal angerufen. Die meinten dort, dass die Fritzbox in der Tat Schuld sein könnte, darüber hinaus sei meine Leitungsdämpfung allerdings mit 12.5db auch zu schlecht, und deshalb müsse man den Anschluss auf jeden Fall auf DSL6000 runterschrauben. Ich fragte, warum denn plötzlich 12.5db zu schlecht seien, wenn nach allem, was man im Internet zu diesem Thema findet, Arcor DSL16000 bis 17db (bis 31.05.06 sogar bis 21db) aktivieren würde. Ja, das sei halt so, man habe zu viele Probleme gehabt und würde daher nun nur noch bis 10db DSL16000 aktivieren.


    Ich sagte dann, ich wolle das Verhalten nun aber trotzdem gerne nochmal mit dem Arcor-Modem testen, aber auch dieses würde sich nur mit max. DSL6000 connecten. Daraufhin schwor der Hotliner aber Stein und Bein, dass bei unserem Anschluss zwar eine Änderung runter auf DSL6000 im System hinterlegt sei, diese aber noch nicht ausgeführt worden wäre und ich immer noch DSL16000 anliegen hätte.


    Das glaube ich allerdings nicht. Auch die zwischenzeitlich nochmal angeschlossene Fritzbox, bei der man ja schön sehen kann, wie sie versucht zu syncen, synct nur noch mit DSL6000 und versucht auch gar keine höhere Geschwindigkeit mehr. Irgendwie erzählen die mir bei der Hotline also offenbar einen vom Pferd.


    Was ist von der 10db-Aussage zu halten, und vor allem: Wie bekomme ich diese Nullen dazu, mir wieder DSL16000 aufzuschalten??


    So ist übrigens der Status des Speed-Modems derzeit: