Beiträge von BigBlue007

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    Original geschrieben von benny bennz
    Kannst Du vielleicht noch mal kurz auf das optimale Verhältnis von Trocken- und Nassfutter eingehen? Z.Zt. isst sie noch alles was wir ihr vorsetzen. Wie würdest Du es bei so einer jungen Katze kombinieren?


    Ich würde als Trockenfutter auf jeden Fall eine Sorte nehmen, die speziell für Katzenkinder gedacht ist (steht meistens irgendwas mit "Kitten" drauf).


    Vom Verhältnis TroFu - NaFu halte ich es seit jeher so, dass sie ungefähr 3/4 TroFu und 1/4 NaFu bekommen. D.h. ich füttere 75% der angegebenen Fütterungsempfehlung des TroFus, und halt 25% von der des NaFus.

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    Habe gehört dass es bei Aldi ein Nassfutter ohne Zucker, Karamel, Konservierungs- und Farbstoffe geben soll, dass zu über 50% aus reinem Fleisch jedoch außerdem auch aus diesen anderen Tierresten besteht. Was hältst Du davon?


    Hab ich auch gehört, hab es jedoch in den mir zugänglichen Aldi-Filialen noch nicht gesehen. Kann natürlich auch sein, dass in den Sorten ebenfalls tierische Nebenerzeugnisse drin sind - wenn ich diesen Begriff auf der Inhaltsangabe sehe, lese ich gar nicht erst weiter.

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    Original geschrieben von NoNick
    Das ist so nicht ganz richtig. In Deutschland muß alles, was kein Muskelfleisch ist als tierische Nebenerzeugnisse angegeben werden.


    Komisch - wieso findet man dann die Angabe "tierische Nebenerzeugnisse" nur auf Tierfutter, und auch nur auf den billigen Sorten?

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    Deshalb sind das noch lange keine Klauen, Hufe, Urin oder sonst was.
    Haut, Fett, Innereien werden da genauso mit verwendet und das ist für die Mietzen auch sinnvoll und nicht schädlich.


    Es ist sicherlich so, dass bei den Nebenerzeugnissen nicht ausschliesslich tierischer Müll dabei ist, aber eben AUCH. Man findet mit Google haufenweise Informationen darüber, was diese Nebenerzeugnisse bei Tierfuttern alles enthalten. Ich kaufe diesen Scheiss auf jeden Fall nicht.


    Allein schon die Tatsache, dass in diesen Futtersorten von der angegebenen Fleischsorte i.d.R. nur 4% enthalten ist (steht ja auch drauf), ist schon für sich genommen eine Riesenverarsche.

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    Wichtiger als auf die Nebenerzeugnisse zu achten ist, das an erster Stelle Fleisch (oder Nebenerzeugnisse) steht, bei NaFu ist das meistens so, beim TroFu muß man da schon ziemlich suchen, da ist meist Getreide der Grundstoff, was gar nicht gut für die Katzen ist.


    Das ist richtig.

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    Am allerwichtigsten ist aber, das im Futter kein Zucker ist. Zucker können Katzen nicht verarbeiten und kann zu schweren Problemen führen.


    Das ist auch richtig. Und wichtig hierbei ist: Es darf bezweifelt werden, dass die Hersteller der Billigfutter das Beimengen von Zucker (oder auch Baldrian) korrekt deklarieren. Ich weiß auch nicht, ob sie es müssen (was umso schlimmer wäre, wenn sie es nicht müssen).

    Meine beiden essen momentan auch weniger NaFu - solange sie sich ansonsten normal verhält, ordentlich TroFu frisst und nicht abnimmt, würde ich denken, dass es keinen Grund zur Sorge gibt.


    Benny benz: Achte beim Kauf von Futter (egal ob Nass oder Trocken) vor allem darauf, dass bei den Inhaltsstoffen nichts von "tierischen Nebenerzeugnissen" steht. Futter mit solchen Nebenerzeugnissen enthalten typischerweise lediglich 4% der angegebenen Fleischsorte (z.B. Rind), der Rest sind dann so leckere Sachen wie zerriebene Hufe und andere Ekligkeiten, die Du ansonsten wohl nur ins Klo spülen wollen würdest.


    Das von Supermarkt-Futter-Käufern immer wieder gern bemühte Argument, dass viele Katzen ihr ganzes Leben lang diese Art von Futter fressen, wird durch beständiges Wiederholen weder zutreffender noch intelligenter. Aber das habe ich ja ein paar Postings weiter oben schon ausführlich erläutert.

    Ich bin relativ selten an Stammtischen unterwegs; wenn meine Ansichten gelegentlich mit denen dort anzutreffender Dauergäste deckungsgleich sein sollten, dann ist das reiner Zufall... :D


    Wir können stundenlang über die tollsten Theorien, mehr oder weniger bekannte Bildungswissenschafter u.dgl. mehr diskutieren - all dies ändert nichts daran, dass die Kids (wobei "die Kids" sicherlich eine ungültige Verallgemeinerung ist) heute von ihren Eltern nicht mehr mit dem Maß an zwischenmenschlicher Kompetenz ausgestattet (sprich: erzogen) werden, wie das früher der Fall war.


    Ich glaube nicht, dass das was mit einer "früher war alles besser" - Einstellung zu tun hat, zumal ich für mich ganz persönlich diese Einstellung nicht habe - eher im Gegenteil. Allerdings: Ganz losgelöst betrachtet vom "Warum" - Schule war halt früher wirklich besser, daran kann ja nun niemand ernsthaft zweifeln, der die Verhältnisse früher und heute vergleicht.


    Es gibt sicherlich im Bildungssystem eine Menge zu reformieren. Die erste, wichtigste und vom doing her auch einfachste Reform wäre z.B., dass Bildung nicht mehr Sache der Länder, sondern des Bundes ist. Was für eine völlig hirnrissige Denke ist das, die jemanden auf die Idee bringt, dass in einem Staat 16 unterschiedliche Landesregierungen 16x unterschiedlich Bildungspolitik machen?! Aber das nur am Rande...


    Es mag ja richtig sein, dass in unserer sich weiterentwickelnden Gesellschaft Bildungsaufgaben z.T. auch in den (vor-)schulischen Bereich fallen. Aber da muss man doch bitteschön eine Grenze ziehen. Das ursächliche Problem ist doch, dass die Kids mit der falschen Einstellung in die Schule kommen. Und DAS ist definitiv das Problem des Elternhauses; hier muss und kann kein Bildungssystem und kein anderer Teil des Staates eingreifen. Schlechte Erziehung, mangelnde Bereitschaft, etwas zu lernen, die Erfahrung, dass nichts passiert, wenn man über die Stränge schlägt, und ja - eben auch das Nicht-Beherrschen der Sprache, die in diesem Land gesprochen wird - all das sind Basics, die den Kindern nicht deswegen fehlen, weil wir Defizite in unserem Bildungssystem haben, sondern weil diese Kindern von Eltern großgezogen werden, die ihnen all dies vermitteln SOLLTEN, aber es eben nicht tun. Und dafür kann kein Staat, kein Lehrer, keine Schule irgendwas.


    Kein Zweifel - es gibt an genügend anderen Stellen genügend andere Baustellen, aber das Hauptproblem liegt im Umfeld zu Hause - und NUR dort. Diese Verantwortung lässt sich weder abwälzen, noch lassen sich die Ursachen wiederum in externen Umständen suchen.


    So - Stammtische werde ich allerdings auch nach diesem Beitrag weiterhin nicht aufsuchen... :D

    Warum muss eigentlich das Bildungssystem Defizite beseitigen, die in der Gesellschaft liegen?


    Dass Schüler heutzutage keinen Respekt mehr vor Lehrern haben, dass Kinder mit Migrationshintergrund ohne ausreichende Deutschkenntnisse in die Schule kommen - all dies ist doch kein Problem des Bildungssystems oder zu großer Schulklassen, sondern der Gesellschaft.


    Ich halte offen gesagt nichts davon, dass das Bildungssystem einen Teil des Erziehungsauftrags übernehmen soll, den eigentlich die Eltern zu übernehmen hätten.


    Insofern: Ich halte von der CSU im Allgemeinen und Ede im Besonderen wahrscheinlich genausoviel (oder besser genausowenig) wie die meisten anderen hier. Aber dass man an Schulen mit im Zweifelsfalle wirklich rigorosen Maßnahmen durchgreift und für Zucht und Ordnung sorgt, halte ich für absolut angemessen.


    Um beim Beispiel Handyverbot zu bleiben: Es ist ja nicht so, dass die Kids ihr Handy nicht mehr mitbringen dürfen. Wenns nach mir ginge, könnten sie selbst das Mitbringen verbieten. Aber das dürfen sie ja nach wie vor. Nur während des Unterrichts halt nicht benutzen. Und das sollte doch eigentlich sowieso eine Selbstverständlichkeit sein.


    Kinder werden zu Hause erzogen und in der Schule ausgebildet. Punkt. Wenn sich ein Kind in der Schule nicht benehmen kann, wirds ermahnt, und im Wiederholungsfall rausgeschmissen. Die Sanktionen dafür (empfindliche Geldstrafen) haben die Eltern zu tragen. Wer keine Zeit und/oder keine Lust hat, seine/ihre Kinder richtig zu erziehen, der darf sich halt keine anschaffen.


    Und dieses dauernde Gerede bzgl. der Migrationsthematik, dass wir hier jahrzehntelang versäumt haben, die Leute richtig zu integrieren, kann ich ehrlich gesagt auch nicht mehr hören. Wir haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten so Manches versäumt. So what? Shit happens... Dass meine Generation sich inzw. im Wesentlichen selber um seine Altersversorgung kümmern muss, war so auch nicht geplant, und ist inzwischen ein Fakt. Und? Jammere ich rum? Entweder, ich kümmere mich halt drum, oder ich hab später Pech gehabt.


    Und ja, sicher hätte man sich eher darüber Gedanken machen müssen, was passiert, wenn wir an unseren Schulen irgendwann 50% oder mehr Kinder mit Migrationshintergrund haben. Hat man halt nicht. So wie man manch anderes halt auch nicht gemacht hat. Und? Deswegen muss man trotzdem verlangen können, dass ein Kind mit Migrationshintergrund fließend deutsch spricht, wenn es in die Schule kommt. Und zwar weil ihm das zu Hause beigebracht wurde, und nicht vom Staat. Egal, was wir bei der Migration versäumt haben: JEDER Ausländer HÄTTE deutsch lernen können, wenn er nur gewollt hätte. Versäumnisse hin oder her - auch zu sowas gehören immer zwei...


    Alles in allem kann ich das, was da in Bayern geplant ist, nur gutheißen. Bzw. es geht mir noch gar nicht weit genug. Handys haben an Schulen nix verloren. Notfälle, die ein eigenes Handy eines Schülers rechtfertigen würden, existieren nicht.


    Mag sein, dass hier wieder mal meine Ossivergangenheit durchbricht, aber Fakt ist nunmal, dass man zu meiner Zeit noch Respekt vor Lehrern hatte, und wer ihn nicht hatte, der (und dessen Eltern) bekamen ganz schnell ganz heftig aufs Dach. Der Lehrerberuf war ein Angesehener, gute Lehrer waren echte Respektspersonen. Und das war richtig so.


    Hats mir geschadet? Nein. Wenn ich mir dagegen die Schulen heute anschaue, dann brauche ich nicht lange nachzudenken, warum ich mich um meine Rente wohl wirklich lieber selber kümmern sollte...


    Das einzige wirkliche Problem unseres Bildungssystems ist, dass man den Kids die Ärsche mit Seidenpapier abwischt, anstatt draufzuhauen - und zwar so, dass es wehtut... (beides natürlich nur im übertragenen Sinne ;) )

    Da hängen sich die Focusleute aber ziemlich weit aus dem Fenster... :D


    Ob der Dienst wirklich so illegal ist, wie im Text mehrfach einfach als Tatsachenbehauptung hingestellt, ist noch keineswegs klar.


    Dass man die heruntergeladenen Files selbst dann nicht via Filesharing anbieten sollte, ist eine Binsenweisheit.


    Auf Bild-Niveau sinkt der Artikel mit diesem Statement ab:


    Kunden müssen auch bedenken, dass sie ihre Kreditkartendaten einer Firma überlassen, die offensichtlich keinen regulären Firmensitz hat und nicht erreichbar ist. Sollte das Unternehmen die Daten – jetzt oder in Zukunft – missbrauchen, hat man kaum eine Handhabe.


    Gegen so etwas hat man IMMER eine Handhabe - nämlich indem man einfach unberechtigte Kreditkartenbelastungen von seiner kartenausgebenden Bank zurückbuchen lässt.

    Für eine Hausratversicherung habe ich derzeit keine Verwendung, und unfallversichert bin ich über meinen Arbeitgeber (auch bei privaten Unfällen).


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    Original geschrieben von nutellatoast
    Ich komme auf über 55 € oder bist Du jetzt alleine? :D


    Alleine nicht, versichere mich aber trotzdem als Single, da meine Freundin derzeit noch über ihre Eltern mitversichert ist (Studentin)... ;)

    Es gibt auf der Seite auch einen neueren Vergleich aus 2006. Der Tipp mit der WGV war sehr gut. Die RSV für 138,- scheint fast unschlagbar zu sein und ist immerhin 50,- günstiger als die HUK. Bei der Privathaftpflicht ist sie mit 42,- ebenfalls billiger (24,-) als die HUK. Da ist dann zwar Asstel mit 29,- der Preisbrecher, allerdings ist für die 13,- weniger auch die Deckungssumme deutlich geringer.


    Da insbes. der Preisunterschied bei der RSV recht erheblich ist und die WGV IMHO ähnlich zuverlässig sein sollte wie die HUK (hatte mit denen zwei Mal als gegnerische Kfz-Haftpflicht zu tun - gab keinerlei Probleme, zahlten sehr schnell), werde ich dann jetzt also WGV-Kunde.


    Danke für Eure Tipps! :top: