ZitatOriginal geschrieben von ChickenHawk
Es muss ja nicht zwingend sein, dass ein Elektriker einer "falsche" Leitung verlegt hat. Über die Jahre haben sich dort die Anforderungen eben verändert. Kann ja sein, dass das Haus aus den 50ern ist, damals war eine 1,5 mm Leitung eben völlig ausreichend (bzw. man hat das genommen was zu bekommen war). In diesem Fall bezweifele ich, dass man sich noch an den ausführenden Handwerker wenden kann.
Das ist natürlich nun großer Unsinn. ![]()
Es wurde ja hier, wenn ich den TE richtig verstanden habe, ein NEUES Kabel gelegt. Wenn ich einen Elektriker kommen lasse, der einen NEUEN Herd anschließen soll, dann hängt das hierbei zu verwendende Kabel natürlich NICHT davon ab, wie alt das Haus ist, sondern welche elektrischen Anschlusswerte der Herd hat und welcher Kabelquerschnitt demzufolge zu verwenden ist. Dies geht ja auch aus der Installationsanweisung des Herdes hervor. Und wenn die Anschlusswerte bzw. die Installationsanleitung eben ein 2.5qmm-Kabel vorschreiben, dann ist ein 2.5qmm-Kabel zu verwenden.
edit: Sehe gerade, dass offenbar vor dem Brand (also beim Anschluss des Herdes) kein neues Kabel gelegt wurde. OK, Verständnisproblem. Das ändert allerdings nichts daran, dass wenn ich schon einen Elektriker einen Herd anschließen lasse, dieser dann auch wissen muss, wie der Herd richtig angeschlossen wird bzw. ob der Anschluss an die vorhandenen Leitungen überhaupt möglich ist. Und sollte das vorhandene alte Kabel für den neuen Herd zu unterdimensioniert gewesen sein, was ja die Aussage des zweiten Elektrikers ist, dann haftet trotzdem wie gesagt der erste Elektriker, auch wenn der kein neues Kabel gelegt hat.
M.W. dürfen Herde ja tatsächlich wirklich nur von Elektrikern angeschlossen werden. Das kann man sinnvoll finden oder nicht; Fakt ist aber zumindest, dass die Leute dann natürlich auch dafür geradestehen müssen, wenn sie Mist bauen.
OB er tatsächlich Mist gebaut hat, kann man natürlich aus der Ferne nicht sagen.