Ich sehe ehrlich gesagt nichts, was grundsätzlich gegen einen Mindestlohn spricht. Ich weiß nicht, wie genau die Linken dies begründen, es interessiert mich auch nicht. Der Betrag von 1.400,-, der da im Raum steht, ist natürlich völlig hirnrissig, zumindest dies steht völlig außer Frage.
Ansonsten denke ich persönlich, wenn ich "Mindestlohn" höre, vor allem daran, dass verhindert werden sollte, dass Arbeitnehmer aus dem Ausland, die naturgemäß für sehr viel weniger Lohn arbeiten können als jemand, der sein Leben hier in D zu finanzieren hat, hier für Löhne arbeiten, von denen jemand, der hier ganz normal wohnt, arbeitet und eine Familie hat, nicht leben kann.
Natürlich stellt sich irgendwo die Frage, welche Arbeit mindestens wieviel Wert ist, aber ich denke, soweit müsste man gar nicht gehen. Ich denke, was man auf jeden Fall festlegen können sollte, ist ein wirklicher absoluter Mindestbetrag pro Stunde Arbeit, den wirklich JEDE Arbeit, egal wie einfach sie sein mag, mindestens Wert ist. Wie gesagt - ein Monatsgehalt von 1.400,- ist natürlich irrsinnig, aber z.B. ein Mindest-Stundenlohn von x Euro sollte sich eigentlich festlegen lassen.
Dass sowas auf der anderen Seite Schwarzarbeit fördert und man sich da dann auch wieder was einfallen lassen müsste, steht auf einem anderen Blatt.
Übrigens gibt es in vielen anderen, gut funktionierenden Wirtschaftsländern ebenfalls Mindestlöhne... 