Beiträge von BigBlue007

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    Original geschrieben von galahad13
    Fakt ist jedenfalls das ein Teil der Wahlberechtigten eigentlich nicht das intellektuelle Know-How besitzt um wählen zu können.


    Da sind wir uns auf jeden Fall einig - auch dahingehend, dass es solche Leute durchaus beiderseits der ehem. Grenze gibt... :D


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    Original geschrieben von qwasy
    Solange man keine Fragen und keine Ansprüche an das Leben stellt, kann man sicher mit dem Ex-DDR-Leben auskommen.


    Siehst Du - das ist genau die Art von völlig hirnrissigen Pauschalisierungen, die man jemandem wie Dir, der es halt einfach nicht besser weiß (und auch nicht besser wissen muss) von mir aus durchgehen lassen kann, aber nicht einem in der Öffentlichkeit stehenden Politiker.


    Deine Aussage ist quasy (was`n Brüller :D ), dass die Menschen in der DDR alle keinerlei Ansprüche an ihr Leben hatten und sozusagen anspruchslos vor sich hin lebten.


    Wie gesagt - jemand "Unwichtiges" wie Du kann so einen Schwachsinn natürlich ungestraft verzapfen, aber einem Politiker darf das nicht passieren.

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    Aber Anspruchslosigkeit im Geist - was das Hinnehmen von extern bestimmten, Freiheit beschränkenden Maßnahmen ist - passt besser als erwartet zum dummen Kalb.


    Achso, der EX-DDR-Bürger ist (bzw. war auf jeden Fall damals) geistig anspruchslos. Das werde ich mal meinem Opa erzählen, der einen Professor u.a. in Geschichte hat und damals an einer TU gelehrt hat. Der wird vor Lachen vom Stuhl fallen - d.h. besser nicht; in diesem Alter sollte man mit Sport etwas vorsichtig sein... :D

    Das ist so die Art von Vergleichen, die wirklich niemandem hilft, die aber letztlich auch wieder typisch ist für Wessis, die sich in den gemeinen Ossi einfach nicht hineinversetzen können. Was nicht unverständlich ist - wie sollten sie auch...


    Deiner Beurteilung über Gysi und Lafontaine stimme ich zu 100% zu - das Wahlverhalten oder auch nur die Ausgangssituation mit der von 1933 zu vergleichen, ist dagegen absolut unerträglich. :flop:

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    Original geschrieben von qwasy
    Und dann wüsste ich gerne, wo Stoiber - abgesehen vielleicht von der Wortwahl - daneben liegt? Nur ein Dummkopf stellt keine Fragen....


    Ich verstehe nich so recht, was diese Frage mit dem von Dir gequoteten Teil meines Postings zu tun hat... :confused:


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    Original geschrieben von qwasy
    :rolleyes:
    Es ist erschreckend, wie schnell manche Erinnerung verblassen kann :(


    Du bist sicher auch ein Wessi, oder? ;)

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    - Relativität des Vertrauens - Nachbarn und "Freunde" bespitzelten sich manchmal gegenseitig


    Das ist z.B. so eine urban legend. Das gabs natürlich, aber doch längst nicht in einem Übermaße. Ich kenne z.B. niemanden. Ich kenne auch niemanden, der jeweils von sowas betroffen gewesen wäre.

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    - wer nicht als Teil des Systems funktionieren wollte (etwa durch Einreichen eines Ausreiseantrags), wurde diskrimiert. In allen Lebensbereichen.


    Was heißt "wer nicht Teil des Systems war"? Das mit dem Ausreiseantrag stimmt natürlich. Aber das wars dann auch schon. Na gut, "fast". Aber es wurde ansonsten keiner gezwungen, in irgendeiner Form politisch aktiv zu werden. Zwang war allenfalls eine passive politische Aktivität in Form des Eintritts in die FDJ oder - für bestimmte berufliche Laufbahnen - in die SED. Wirklich was machen musste man dort aber nicht... ;)

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    - manche verschwanden wg. kritischer Äußerungen spurlos


    Ja - das soll sogar im Westen vorgekommen sein... ;)

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    - Mit 20 stand einem das Leben offen - aber der Weg war weitgehend vorgezeichnet


    Stimmt. Aber das kann man natürlich auch als Vorteil sehen. Besser ein vorgezeichneter Weg als gar keiner... ;)

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    - Alles war käuflich - wenn's denn verfügbar war


    Tja, der Konsumwahn - hat, wie man heute sehen kann, auch nicht nur Vorteile... ;)

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    - Schlangestehen morgens ab 6, weil unter der Hand Gerüchte über exotisches Obst ausgetaushct wurden


    Stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl. :D

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    - Reisefreiheit: der gesamte Ostblock stand einem offen. Nach Anträgen.


    Stimmt - heute stehen einem alle Länder offen. Wenn man Arbeit und Geld hat.

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    - Freie Fahrt für freie Bürger: wenn man denn endlich ein Auto zugeteilt bekam


    Man kam auch auf anderen Wegen an ein Auto. Irgendwie hatte auch früher schon fast jeder ein Auto - egal auf welchem Weg.


    Siehst Du, was ich meine?... :D


    Versteh mich nicht falsch - das sind nicht alles zwangsläufig MEINE Argumente. Ich versuche nur, mich in die Leute hineinzuverstzen, die im Osten Protest wählen.

    @Schlueten:


    Sorry, aber das ist eine unsinnige Argumentation.


    Das Internet gabs auch im Westen bis 89 nicht, und wenn wir die DDR heute immernoch hätten, gäbe es auch da Internet - wenn auch sicher mit gewissen Einschränkungen. In China gibts z.B. auch Internet... ;)


    Und was die Meinungsfreiheit angeht - ich sagte doch weiter oben bereits, dass das ja eben genau der Punkt ist. Wenn diese Menschen im Osten, die seit Jahren keine Arbeit haben, wählen könnten zwischen dieser uneingeschränkten Meinungsfreiheit und der Möglichkeit, wieder einen Beitrag für eine wie auch immer geartete Gesellschaft bringen zu können und somit auf normale Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen, dann kann bin ich relativ sicher, dass viele davon sich für Letzteres entscheiden würden. Und man kann ihnen das kaum verübeln.


    Aber das wird ein Wessi wie gesagt nicht begreifen - Euch ist jahrzehntelang eingetrichtert worden, dass im Osten quasi jeder permanent unter irgendwelchen Repressalien zu leiden hatte. Dass im Osten die übergroße Mehrheit der Menschen im großen und ganzen ein recht normales Leben führte; dass das heutige politische System zwar sicher das beste, aber eben nunmal nicht das einzige ist, in dem man irgendwie leben kann, könnt Ihr Euch halt einfach nicht vorstellen... ;)

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    Original geschrieben von Schlueten
    Aber wenn wir mal bedenken, dass Freiheit in unserer Gesellschaft das höchste Gut ist (darüber müssen wir nicht diskutieren, oder?), dürfte die Bilanz sicher etwas anders ausfallen.


    Also doch ein Wessi... ;)


    Weißt Du, ich habe immerhin 18 Jahre in dieser "Unfreiheit" gelebt. Sicher - für MICH ist das heute keine Frage, meine Situation ist definitiv besser, als sie es wäre, wenn die DDR weiterbestanden hätte.


    Aber: Ein Gefühl der Unfreiheit habe ich ehrlich gesagt nie gehabt. OK, man konnte halt nicht überall hinreisen, und man konnte sich nicht auf den Markt stellen und sagen, was man wollte. Aber das war halt nunmal so. Man war dran gewöhnt - so what? ;)


    Überall hinreisen zu können ist eine feine Sache - nützt einem aber nix, wenn man keine Kohle dafür hat. Und auf den Markt kann man sich zwar heute stellen - ändern tut man damit aber auch nix... :D


    Für einen Wessi, der halt nie was anderes gewohnt war als die freiheitlich-demokratische Grundordnung, mag das schwer zu verstehen sein, aber es ist letztlich so wie überall im Leben: Man ist sich immer selbst am Nächsten. Vorrang hat immer die eigene wirtschaftliche Situation (das ist im Übrigen DIE Antriebsfeder des Kapitalismus... ;) ). Und wenn ich keine Arbeit habe, und auch keine Aussicht auf welche, wenn ich also den Eindruck habe, dass ich in der Gesellschaft nicht mehr gebraucht werde - dann wiegt dies mit Sicherheit schwerer. Schei** auf Demokratie... ;)

    Hilden:


    Naja...


    Lafontaine hat damals, wenn ich es richtig zusammenbringe, davor gewarnt, dass die Einheit nicht so einfach - und vor allem nicht so billig - ist, wie die meisten anderen Politiker das damals immer gerne vermittelten, und dass man sich Zeit lassen solle. Im Grunde hat er vor genau der Art von Entwicklung gewarnt, die es dann teilweise auch tatsächlich gegeben hat.


    Im Osten leben heute 20% der Menschen (in Worten: Zwanzig %) an der von der EU vorgegebenen Existenzminimumgrenze - und vom Rest sicher noch eine Menge nicht so weit davon entfernt. Insofern: Wenn der Mann im Osten 20 oder auch 30% holt, dann sind das halt genau die Leute, für die die Wende keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung der persönlichen Lage mit sich gebracht hat.


    Im Westen denken auch heute immernoch viele, dass es den Leuten in der DDR wegen der eingeschränkten Freiheiten dermaßen schlechtging, dass sie die heutigen politischen Verhältnisse in jedem Falle denen von damals vorziehen müssten, egal wie es ihnen wirtschaftlich geht.


    Dies war jedoch nicht der Fall.

    Da wollen wir aber nochmal genau hinhören. Was heißt "auch"? Diese Aussage ist ja nun eine völlig andere als die von Stoiber und bezieht sich einfach nur auf Zahlen und Prozente.



    Vielleicht mal wieder on topic:


    Ich habe vorhin in den Nachrichten ganz was anderes gehört: Es tauchen jetzt alle möglichen anderen Meldungen auf, wo von Augenzeugen weitere verbale Entgleiser Stoibers auf der letztwöchigen Wahlkampftour durch bayerische Bierzelte berichtet wird. Merkel soll ihn inzwischen angerufen und zur Schnecke gemacht haben... :D


    Hinter dem Ganzen könnte natürlich auch ganz was anderes stecken: Nachdem Stoiber es vor 3 Jahren vergeigt hat, gönnt er es Merkel einfach nicht, hofft also, dass die Union nicht gewinnt.


    Im Grunde ist das gar nicht mal so weit hergeholt - seine eigene Position könnte sich im Falle des Gewinns der Wahl durch die Union eigentlich nur verschlechtern: Entweder, er entscheidet sich dafür, einen Ministerposten in Berlin anzunehmen. In dieser Rolle macht er sich zum Affen, denn er weiß auch selbst sehr gut, dass er ein Politiker ist, der nur in Bayern funktioniert, von weiten Teilen der übrigen Bevölkerung aber abgelehnt wird (das war auch schon vor den aktuellen Ereignissen so). Bleibt er hingegen in Bayern Ministerpräsident, würde man ihm das als Schwäche auslegen. Sei es, weil er mit Merkel nicht wolle, oder weil er eben Angst habe, in Berlin zu versagen.


    Wenn hingegen alles so bleibt, wie es ist, ändert sich auch für ihn nichts. Er ist in Bayern weiterhin der Cheffe, Bayern funktioniert auch mit den Roten in Berlin ganz ordentlich, und er kann weiterhin das tun, was er am Liebsten macht: Gegen den politischen Gegner rumseiern... :D


    Zu Kohl-Zeiten (also da, wo man selbst an der Macht war), kam Stoiber in der Öffentlichkeit eigentlich kaum vor. So richtig profiliert (wer das so nennen mag) hat er sich erst, seitdem er sich seit 1998 ständig das Maul zerreißen kann. Warum sollte er darauf verzichten? ;)

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    Original geschrieben von Mitch71
    On-topic: in der aktuellen Heise c´t (Ausgabe 17) habe ich einen vollständigen Vergleichstest von Off-board und On-board Navigationssystemen für´s Mobile gesehen.


    Ist sehr informativ, kann ich nur empfehlen! Z.B. für Nokia 9300 ist dort Smart2Go von der Firma Gate5 beschrieben


    Einspruch: Hörensagen! :D


    Hast Du den Test selber gelesen, oder plapperst Du nur irgendwas nach? In dem Test ist nicht ein einziges Programm für Series80 getestet worden. Auch Smart2Go wurde lediglich in der S60-Version getestet.