Kann sich nicht endlich, nach so vielen Jahren, mal wer erbarmen und unserer Anja ein Doppel-N verkaufen? Oder auch schenken? ![]()
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Kann sich nicht endlich, nach so vielen Jahren, mal wer erbarmen und unserer Anja ein Doppel-N verkaufen? Oder auch schenken? ![]()
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Wieso? Ich denke, bei dem Teil war die Kamera defekt, und zwar gleich bei Lieferung? Oder habe ich da was falsch verstanden? Außerdem wurde ihm doch - zumindest so seine Aussage - ein Tauschgerät zugesichert... :confused:
Abgesehen davon würde ich persönlich (jetzt unabh. von diesem konkreten Fall betrachtet) während der ersten 6 Monate - und natürlich erst recht während der ersten 14 Tage - keine Reparatureinsendungen akzeptieren. Während der 14 Tage sowieso nicht, weil die Alternative "Widerruf" heißen würde, und während der ersten 6 Monate auch nicht, weil ich nach meiner Wahl Nachbesserung in Form von Reparatur ODER Nachlieferung einer mängelfreien Sache verlangen kann.
In einem Punkt muss ich dancgn allerdings, so leid es mir tut, rechtgeben: Dass man bei einem DOA-Fall überhaupt darauf warten muss, dass das Gerät von einer dritten Partei (hier: w-support) repariert und irgendwann zurückgesandt wird, kann nicht sein. Als Kunde hätte ich ebenso gut das Recht, einfach von meinem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Ergo käme - neben dieser Variante - natürlich nur der Tausch gegen ein neues Gerät in Frage, was hier ja offenbar auch angeboten, aber nicht eingehalten wurde.
ZitatOriginal geschrieben von brasax
Der Satz: "Beam me up, Scotty" ist jetzt schon Kult und jeder kennt ihn...
Obwohl nie irgend jemand in der Serie oder in einem der Filme diesen Satz gesagt hat... ![]()
R.I.P., Scotty... ![]()
edit: erledigt ![]()
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mechanik aus Deutschland
ZitatOriginal geschrieben von HappyDay989
Genau wie Deine Ansicht, daß dem eben nicht so ist.
Nein, das ist eben nicht subjektiv, sondern objektiv.
Denn eine "Seele" hat weder eine mechanische noch eine Quartzuhr, so wie überhaupt kein "Ding" eine Seele haben kann. DAS ist die einzige objektive Aussage - alles andere liegt, wie ich sagte, im Auge des Betrachters.
ZitatUnd ein weiterer Aspekt: Präzisionsmechanik ist halt anschaulicher und besser begreifbar als Elektronik, die ja für 99,99 % der Menschheit eine "black box" darstellt, weil die in ihr ablaufenden Prozesse letztlich vollkommen abstrakt bleiben.
Und da haben wir sie schon wieder - die subjektive Rhetorik der "Mechanik-only"-Freaks...
Auf was gründet sich diese Feststellung? Woher kommen die 99,9%? Und vor allem: Inwieweit macht es ein Ding faszinierender, wenn ich sehen kann, wie es sich bewegt? Andersrum - und bewusst suggestiv - gefragt: Kann man einer "Blackbox", in der offenbar irgend etwas vorgehen muss, nicht mit derselben Berechtigung eine Faszination zusprechen, eben weil man nicht sehen (und von mir aus auch nicht verstehen) kann, was genau es ist? ![]()
ZitatGanz philosophisch ausgedrückt: Das mechanische Uhrwerk - und besonders eines mit Tourbillon - versinnbildlicht geradezu den Triumph des menschlichen Geistes über die Schwerkraft.
Das mag zwar philosophisch sein, ist aber physikalisch gesehen - sorry - vollkommener Unfug. Denn auch ein Tourbillon überwindet die Schwerkraft nicht. Ich klopfe mir ja auch nicht vor lauter Begeisterung auf die Schulter, wenn ich eine Treppe hochgelaufen bin...
Nichts desto trotz ist ein Tourbillon unbestrittenerweise in der Tat eine feinmechanische Meisterleistung, die ohne Zweifel auch einiges höher wiegt als die Entwicklung der Quinting.
ZitatMassenhaft in Fernost (z. B. in China) hergestellte Quarzwerke sind immer noch billiger als selbst das preiswerteste mechanische Werk.
Das ist mir schon klar. Nur gilt halt die grundsätzliche Aussage nicht, dass Quartzwerke grundsätzlich billiger wären. Das stimmt nicht, und nichts anderes habe ich gesagt.
Zitat[sarkasmus]Ein bißchen Elektronik im Rand einer Uhr zu verstecken ist angesichts der Möglichkeiten moderner Mikroelektronik nun wirklich keine große Kunst mehr. Swatch hat bei den "Skin"-Modellen doch schon vor über einem Jahrzehnt vorgemacht, wie ultraflach und klein sich Uhrwerke und Batterien bauen lassen. Und der Rest des Antriebs an der Quinting ist auch nur gut kaschierte (weil transparente) Plastik-Mechanik[/sarkasmus]
Siehst Du, und das ist der Unterschied zwischen Dir und mir, und das ist auch der Grund, warum ich recht habe, wenn ich sage, das Du verbohrt bist. Denn während ich, wie bereits gesagt, sowohl an mechanischen als auch an Quartzuhren faszinierende Aspekte unterschiedlicher Art finden kann, bist Du Dir nicht zu schade, selbst eine unzweifelhaft großartige und von vielen Uhrenfans seinerzeit mit Respekt betrachtete Quartzuhr noch schlechtzureden.
Stelle ich mich hin und sage, dass ein Tourbillon nüchtern betrachtet auch nur ein Stück Metall ist? Nein. Weil ich auch tatsächlich nicht dieser Meinung bin, obwohl es eigentlich genau so ist. Diese Toleranz, hier wie da (mechanisch wie Qartz) eine Faszination zu entdecken oder zumindest zuzugestehen, dass diese im Auge des Betrachters liegt, fehlt Dir halt leider.
Naja, nicht unbedingt. Hin und wieder geht bei ebay eine für um die 3000,- über den Tresen, aber ich warte noch ein wenig... ![]()
Der Preisverfall bei diesem Modell war immens. Der Hersteller "Quinting" war zwischenzeitlich pleite, und man hatte wahrsch. einfach übersehen, dass es sehr schwierig ist, Kunden zu finden, die 30k Mark für eine Quartzuhr ausgeben.
Re: Re: Re: Re: Re: Mechanik aus Deutschland
ZitatOriginal geschrieben von HappyDay989
Lies meinen Kommentar bitte richtig, bevor Du Dich echauffierst. Ich habe im Zusammenhang mit Quarzuhren nicht von "billigen Wegwerfmodellen" gesprochen, sondern von seelenlosem Funktionalismus. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Schon klar, aber auch dies muss ich zurückweisen. Es ist doch eine völlig subjektive Ansicht, dass nur etwas, das aufgezogen werden muss (sei es manuell oder automatisch
), eine "Seele" hat... ![]()
Fakt ist, dass die Mehrzahl (insbes. der nicht ganz so teuren) mechanischen Uhren mit mehr oder weniger standardisierten ETA-Werken bestückt ist, die heute auch nicht mehr unbedingt in der guten alten Handarbeit hergestellt werden, die manch einer noch im Hinterkopf hat.
Andererseits beinhaltet ein eigens für ein bestimmtes Modell entwickeltes Quartz-Kaliber - wie eben z.B. das für eine Ventura v-tec, um beim Beispiel zu bleiben - doch im Grunde genauso eine ingenieurstechnische Leistung - nur halt eben auf einem anderen Gebiet. Warum bitteschön hat ein mechanisches Uhrwerk eine "Seele", ein anspruchsvolles Quartzwerk (das ja auch irgendwann irgendjemand entwickelt haben muss) dagegen nicht? ![]()
ZitatDaß Quarzuhrenwerke zudem weitaus billiger in der Massenfertigung sind, hat der Quarztechnik zum Durchbruch verholfen. Na und?
Diese Aussage ist z.B. komplett falsch bzw. eine unzulässige Verallgemeinerung, denn in Zeiten von wirklich billigen mechanischen Standardwerken von ETA oder gar aus Fernost ist dies so einfach nicht mehr zutreffend.
Deine übrigen Äußerungen zeigen mir, dass Du genau einer aus der von mir weiter oben genannten Fraktion bist, und mit so jemandem lässt sich eine sachliche Diskussion i.d.R. nicht führen. Daher kann ich auch nicht so recht in den Lobgesang der anderen User einstimmen - sicher hast Du eine Menge interessanter Infos zum Thema "mechanische Uhren", jedoch erscheint dies aufgrund Deiner Ablehnung der Entwicklungsarbeit, die durchaus auch in einem anspruchsvollen Quartzwerk stecken kann, unter einem weniger guten Licht.
ZitatMit "verbohrt" und was Du mir da noch an den Kopf wirfst, hat das alles überhaupt nichts zu tun. Es geht bei mechanischen Uhren einfach um die Faszination, die so ein kleines Räderwerk versprüht. Und diese Faszination kann keine Elektronik jemals erzeugen.
Siehst Du - genau das ist doch aber "verbohrt". Denn dies ist eine völlig subjektive Aussage. Wirklich faszinierend finde ich bei mechanischen Uhren inzwischen auch nur noch Neuentwicklungen, wie z.B. das von TH letztes Jahr gezeigte Modell mit kleinen Keilriemchen. DAS ist in der Tat überaus faszinierend. Normale mechanische Werke haben hingegen für mich inzwischen nicht mehr unbedingt so viel Faszination, obgleich ich trotzdem i.d.R. mechanische Uhren mit solcherlei - eher einfach gestrickten - Werken trage (derzeit z.B. eine Mido All Dial). Umgekehrt finde ich als Technikfreak bestimmte Quartzuhren ebenfalls durchaus faszinierend, z.B. eben die besagten Venturas, bei denen die Ziffern nicht, wie sonst üblich, aus nur 7, sondern aus deutlich mehr Segmenten bestehen. Auch Funkuhren finde ich von der Technik her grundsätzlich faszinierend, weil ich es beeindruckend finde, wie man heutzutage sogar in Stahlgehäuse eine Antenne und einen Empfänger bauen kann, der in 1000km Entfernung ein Langwellensignal empfängt. Obgleich die allermeisten Funkuhren zugegebenermaßen hässlich und daher rein vom Designaspekt her abzulehnen sind. ![]()
Was ich damit sagen will ist, dass es im Auge des Betrachters liegt, was faszinierend ist und was nicht. Ich schätze mich selbst hierbei so ein, dass ich halt beiden "Welten"
gegenüber offen bin und jedenfalls nicht behaupte, dass nur die eine oder nur die andere Technik eine "Faszination" ausstrahlt. Unter den Fans der mechanischen Uhren gibt es aber leider sehr Viele - und Du gehörst dazu -, die einer Quartzuhr einfach per se absprechen, dass ihre Entwicklung genausoviel oder gar noch mehr Entwicklungsarbeit benötigen kann wie eine mechanische Uhr, und dass sie nicht minder faszinierend sein muss. Ich rede hier nicht von Swatch-Uhren, und ehrlich gesagt auch nicht von analogen Breitling-Quatzuhren, sondern von den zwar sicher nicht sehr zahlreichen, aber doch vorhandenen Quartzuhren, die sich von der Masse abheben. M.E. eines der besten Beispiele für eine Quartzuhr, die für mich persönlich eine größere Meisterleistung darstellt als viele mechanische Uhren, und die mich auch ausgesprochen sehr fasziniert, ist diese hier:

Das komplette Werk dieser Uhr inkl. Antrieb befindet sich im schmalen äußeren Ring, auf den die Minuterie aufgedruckt ist. Der Rest ist transparent. Ihre Faszination bezieht diese Uhr aus der Tatsache, dass man auf den ersten Blick nicht erkennen kann, wodurch die Zeiger angetrieben werden, denn es gibt keinerlei sichtbaren Antrieb. Wenn man es weiß (bzw. genau hinschaut), dann sieht man, dass es kleine, transparente Scheiben mit Zahnrädern sind, auf denen die Zeiger montiert sind und die vom Rand der Uhr her angetrieben werden.
Wenn ich irgendwann mal zu einem halbwegs günstigen Preis (nicht mehr als 2000 Euro) so ein Teil in die Finger bekomme, werde ich wahrscheinlich schwach werden... ![]()
Re: Re: Re: Mechanik aus Deutschland
ZitatOriginal geschrieben von HappyDay989
Wer eine mechanische Uhr kauft, für den ist das "Geiz ist geil"-Prinzip nicht das ultimative KO-Kriterium, und der ist auch kein seelenloser Funktionalist (für Leute solchen Schlages wurde nämlich die Quarzuhr erfunden).
Als jemand, der sowohl mechanischen als auch gut gemachten Quartzuhren gegenüber offen ist, muss ich obiges Statement vehement zurückweisen. Es ist nicht die zugrundeliegende Technik einer Uhr, die diese zum billigen Wegwerfmodell macht. Abgesehen von den verbohrten "Eine-Quartzuhr-ist-keine-richtige-Uhr" - Typen wird niemand mit objektivem Blick anzweifeln, dass es durchaus auch Quartzuhren mit Stil gibt. Und wenn ich z.B. eine Ventura v-tec delta für ca. 1.000 Euro kaufen will, dann erwarte ich vom Verkäufer natürlich dieselbe Betreuung wie jemand, der denselben Betrag für eine mechanische Uhr investiert. Und bekomme sie natürlich auch.
ZitatOriginal geschrieben von qwasy
Leider ist diese Sichtweise symptomatisch für viele Diskussionen zu diesem Thema.
Welche Sichtweise? Ich habe hier mit keiner Silbe eine Sichtweise gezeigt oder eine Meinungsäußerung getätigt (wie der eine oder andere weiß, habe ich mir eine Selbstverpflichtung bzgl. des Heraushaltens aus derartigen Diskussionen auferlegt, die ich in aller Regel einzuhalten versuche...
). Ich wollte lediglich prüfen, wie ich Deine Einlassungen zu verstehen habe.