Beiträge von BigBlue007

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    Original geschrieben von marlborolights
    Eben, es kommt auf die Bedürfnisse an, wer auf modernes Design, ausgezeichnete Displays oder Spielfähigkeit Wert legt, sollte sich an einen anderen Hersteller wenden.


    Kann man so nicht sagen. ;)


    Die FlexView-Displays findet man so bei anderen Herstellern, wie schon gesagt wurde, kaum. Und über die im ausgeschalteten Zustand so schön schwarz glänzenden Displays manch anderer Hersteller freut man sich genau so lange, bis man realisiert, dass diese Dinger spiegeln wie Sau. :D
    Und was die Spieletauglichkeit angeht: Ich zocke auf meinem R50p mit FireGL T2 -Grafik z.B. HL2 bei 1280er Auflösung mit vollen Details absolut ruckelfrei. Die FireGL T2 entspricht dabei unter Direct3D von der Leistung her exakt der Radeon 9600 (es ist de facto der gleiche Chip), welcher in ausgewählten Modellen der T-Serie verbaut wird. Es gibt auch Modelle mit dem deutlich langsameren und älteren Radeon 7500, aber mit dem 9600er ist das ThinkPad IMHO auch absolut spieletauglich.

    Ja, genau diese Art von Anleitungen meinte ich, als ich von "Gefummele" sprach... :D


    Natürlich geht es so auch, aber mit einem Tool, welches dies alles automatisch macht, gehts natürlich doch deutlich einfacher. ;) Und das oben verlinkte HP-Tool macht exakt dies.


    Übrigens, ganz so einfach gehts auch mit dem HP-Tool nicht: Das Teil benötigt als Input eine bootfähige Disk, es überträgt dann quasi das Bootsystem derselben auf den Stick (also letztlich genau das, was man mit der Beschreibung unter o.g. Link manuell macht). Da eine XP-Partition kein DOS-Bootsystem mehr hat, benötigt man eine bootfähige Diskette (und natürlich auch ein Diskettenlaufwerk, was bei mir z.B. schon ein Problem ist... :D ) oder ein Disk-Image einer bootfähigen Diskette, welches man mit einem geeigneten Tool (z.B. VFD, Virtual Floppy Drive) kurzzeitig als Laufwerk A: mounted. Mit letzter Methode habe ich es gemacht - habe zwar noch tonnenweise Disketten rumliegen, aber kein Laufwerk mehr dafür... :D


    Unser Tool ist da übrigens deutlich intelligenter: Es enthält gleich ein eigenes IBM-PCDOS-System, welches auf den Memory Stick übertragen wird. Das dürfte auch der Grund sein (Lizenz), warum das Tool eine DeviceID-Abfrage macht und mit anderen Sticks nicht zusammenarbeitet.

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    Original geschrieben von demichve
    So ist es! Und wenn jemand rein kommt, habe ich auch kein Problem damit. Dann surft er eben etwas mit.


    Das Mitsurfen ist ja nicht das Problem. DAS würde mich auch nicht weiter stören - Fullflat, kein Kostenrisiko. Wobei es z.B. auch nicht sonderlich prickelnd ist, wenn der Hacker im Zweifelsfalle mit Deinem Account irgendwelche richtig üblen, illegalen Dinge anstellt.


    Aber davon abgesehen - um das Mitsurfen geht es nicht in erster Linie. ;)

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    Es gibt eben Leute, die lesen in der PC-Welt oder anderen Kindergarten-Zeitungen, wie unsicher WLAN ist und dass man Tod-und-Teufel tun muss, um das sicher zu machen, aber mir ist niemand bekannt, dessen WEP-Verschlüsselung wirklich geknackt worden ist.


    Also ich lese als einzige Computerzeitschrift die c't, und für Deinen Bekanntenkreis kann ja keiner was... :D


    Im Ernst: Solange nicht gerade jemand heimlich "mitgehörte" Informationen in einer solchen Art und Weise mißbraucht, dass man es direkt mitbekommt (ausgespähte PINs, Passwörter u.dgl.), oder man es am Traffic bemerkt, bekommt man es ja nicht mit. Und wer es doch merkt, wird nicht unbedingt Werbung damit machen... ;)



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    Original geschrieben von Sir Hoschi
    Als WLAN-Noob hab ich da mal eine Frage, was "knacken" von WEP bedeutet.
    1. Kann derjenige dann meine übertragenen Daten auslesen?


    Ja. Er sieht den kompletten Traffic zwischen dem Router/Access Point und den Client-PCs. An Flughäfen usw., wo man öffentliche Hotspots benutzt (die immer unverschlüsselt sind), tut man daher gut daran, einen VPN-Client zu verwenden (für die Einwahl in Firmennetze eh Pflicht). Der verschlüsselt dann quasi softwaremäßig, so dass ein "Mithörer" des WLAN-Traffics mit diesem nix anfangen kann.
    Ansonsten ist es ja i.d.R. so, dass die meisten Webseiten, zu denen man irgendwelche wichtigen Daten (Kreditkartennummern, Passwörter, PINs/TANs usw.) schickt, ebenfalls eine sichere Verbindung herstellen. Auch hier hat man dann, ähnlich wie bei der Verbindung mit einem VPN-Client, eine verschlüsselte Verbindung, zumindest zu genau dieser Webseite.


    Aber auf sowas muss man dann halt wirklich achten. Wenn man z.B. mit einem Mailprogramm in der Standardeinstellung (ungesichertes POP3 via Port 25 und SMTP via Port 110) seine Mails abruft, werden Benutzername und Passwort ungesichert übertragen. Ist ein Mithörer in der "Leitung", hat er ab da an vollen Zugriff auf Dein Mailpostfach.
    Das Beispiel ist insofern gut, als ich mir relativ sicher bin, dass die allermeisten Benutzer von Mailprogrammen (Outlook Expresss, Outlook, Thunderbird usw.) die Kommunikation via den beiden o.g. Ports nutzen. Dabei bieten die meisten Mailprovider (GMX z.B.) durchaus auch eine gesicherte Verbindung zum POP3- und SMTP-Server an.

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    2. Oder meine Verbindung mit nutzen? Wenn ich WEP nutze und am Router ein Häckchen habe "Keine weiteren Geräte zulassen", hilft das bei Punkt 2 weiter?


    Nein. Dieser Haken entspricht der weiter oben genannten MAC-Filterung. Der Router lässt dann nur Clients mit bekannten MAC-Adressen zu. Problem dabei: Hat der Angreifer die WEP-Verschlüsselung geknackt, kennt er auch die MAC-Adresse Deines Rechners. Anschließend gibt er seinem eigenen Rechner (bzw. dessen WLAN-Karte) dieselbe MAC-Adresse (ist kein Problem, sogar mit Bordmitteln möglich), und schon ist er drin.

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    Ist das mit dem WPA eine Hardware oder eine Softwaresache? Weil das Noxongerät doch Firmwareupdates über WLAN empfangen kann, könnte das da nachgereicht werden?


    Ja, könnte es. WPA kann durchaus via Treiber/Firmware realisiert werden, auch wenn sich einige ältere WLAN-Chipsätze aufgrund zu geringer Rechenleistung nicht eignen. Das Weglassen von WPA bei Geräten wie dem Noxon dürfte weniger technische als vielmehr finanzielle Gründe haben.

    Der Text dürfte normalerweise nichts mit Kabel oder Sat zu tun haben, jedenfalls dann nicht, wenn der Text rein technisch funktioniert und das Problem beim Anbieter selbst liegt. Denn wenn auf der Sat.1-Textseite steht, dass einige Seiten derzeit aus technischen Gründen nicht aktualisiert werden, dann kann es eigentlich nicht sein, dass das nur bei Kabel-, nicht aber bei Sat-Empfang so ist. Eigentlich logisch, oder? ;)


    Auch bei mir (Digital-Sat-Empfang) kommt auf der Sat.1-Seite 100 dieser Hinweis.


    Via Kabel übrigens genau dasselbe.


    Anders kann es ja auch gar nicht sein.


    Der Pro7-Text funktioniert dagegen problemlos. DSF habe ich nicht (d.h. habe schon irgendwo, aber nicht in meiner Senderliste).

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    Original geschrieben von demichve
    Ich habe auch den Noxon und stand vor dem gleichen Problem. Wenn ich aber sehe, vieviele WLANs in der Nachbarschaft überhaupt nicht geschützt sind, habe ich das Risiko akzeptiert.


    Das ist eine geile Haltung! :top: :D


    Das ist ungefähr so wie "Kondome? Wozu? Alle meine Bekannten benutzen auch keins". :D:D


    *scnr*

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    Auch WPA bietet keinen 100% Schutz, wenn auch einen deutlich besseren.


    Einen wirklich 100%igen Schutz bietet überhaupt gar nichts. In keinem Bereich. WPA ist aber bislang noch nicht geknackt wurden (also auch nicht unter Laborbedingungen), geschweige denn dass es irgend jemand mit einem Tool und einem Laptop vor Deiner Haustür knacken könnte. Vernachlässigt man die theoretische Tatsache, dass jede Verschlüsselung irgendwann zu knacken ist (was der Grund ist, warum es nie eine 100%ige Sicherheit geben kann), dann ist WPA derzeit durchaus 100%ig sicher.

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    Mit MAC-Filter und versteckter SSID erscheint mir das "Noxon-Risiko" noch akzeptabel.


    MAC-Filter und nicht gebroadcastete SSID bringen gar nichts. ;) Zwischen Deinen Nachbarn und Dir besteht folgender Unterschied: Bei den Nachbarn kommt wirklich jeder Depp rein, der sich auch am Flughafen in einen Hotspot einklinken kann. Bei Dir muss der Depp halt Google bedienen können und ein kleines Tool haben. Und es dauert halt ein bißchen länger... ;)

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    Bevor bei mir einer einbricht, sind erst die Nachbarn dran! :D


    Wenn Dir das reicht - schön. ;)


    Zugegeben: Zumindest einen Vorteil hat diese Naivität: Man lebt wahrscheinlich deutlich unbeschwerter... :D:D

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    Original geschrieben von ruhm
    booten kann man von einem Memorystick wenn das Bios vom Computer booten über USB unterstützt und wenn es ein USB1 Stick ist.


    Soviel ich weiss geht das booten von USB2 Sticks nicht.


    Genau andersherum. ;) Bootfähige USB1x - Sticks sind die große Ausnahme (es gab AFAIK gar keine), bei USB2.0 eher die Regel. Verlässliche Angaben findet man bei den Herstellern aber kaum.


    Sandisk-Sticks z.B. sind zwar durchaus bootfähig, allerdings liefern die kein Tool mit, um den Stick bootable zu machen. Denn das ist die Crux bei dem Ganzen: Man kann nicht einfach mit dem Explorer, so wie man das mit einer Diskette machen kann, einen Memory Stick formatieren und bootfähig machen.


    Es gibt zum einen manuelle Methoden, wo man Bootsektorfiles usw. braucht. Ist halt ein wenig Gefummele. Besser ist es, wenn der Hersteller ein Tool mitliefert.


    Unsere (IBM/Lenovo) Memory Sticks z.B. haben ein solches Tool.


    Ein Tipp für alle anderen: Bei der bösen Konkurrenz :D HP gibt es zum freien Download das HP USB Disk Storage Format Tool. Dieses arbeitet, anders als andere Tools (unseres z.B. ;) ) mit scheinbar allen Sticks, die bootfähig gemacht werden können. Ich habe damit z.B. einen Sandisk Cruzer bootfähig gemacht.

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    Original geschrieben von Klose1
    Danke für die ausführliche Antwort. Dann bleibe ich wohl bei Tiscali. Ist halt nur ärgerlich, da die Ftp ports gesperrt sind.


    :confused:


    Warum sperren die FTP-Ports? Das ist ein grundlegendes Internetprotokoll - ich kenne keinen Provider, der keinen FTP-Traffic zulässt und wüsste auch nicht, warum dies einer tun sollte...

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    Original geschrieben von Drummaster
    Der einzige Haken ist das nur Web Verschlüsselung unterstützt wird [...]


    WEP-Verschlüsselung. ;)


    Und ich persönlich würde dies nicht als Haken bezeichnen, sondern als k.o.-Kriterium. Wer heute noch sein WLAN mit WEP verschlüsselt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Den Aufriß mit dem regelmäßigen Schlüsselwechsel (den man ja letztlich, wenn man ehrlich ist, sowieso nicht macht) kann man sich auch gleich sparen und die Verschlüsselung einfach ganz abschalten; kommt für jemanden, der's drauf anlegt und in Dein Netz will, fast aufs selbe raus. ;)

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    Original geschrieben von hjanss
    Mit anderen Worten Du hast die UI Gruppe richtig abgezockt..


    Weiß nicht, ob ich das so bezeichnen würde, aber wenn, dann hat's nicht die Falschen getroffen... :D

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    Fritz Box für 86 Euro "gekauft" und bei Ebay für 180 verscherbelt.


    Stimmt sogar - wobei ich die 7050 nach wie vor noch hätte und wohl auch noch lange weiter gehabt hätte, wenn nicht ganz überraschend doch noch das Sinus Pro 800 erschinen wäre. Der ebay-Verdienst an der 7050 war also nicht geplant, allerdings liegst Du mit Deiner Schätzung fast auf den Euro genau richtig. :top: :D


    Aber wie gesagt - wer mit seinen Kunden so umgeht, hat es nicht anders verdient.