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Original geschrieben von demichve
So ist es! Und wenn jemand rein kommt, habe ich auch kein Problem damit. Dann surft er eben etwas mit.
Das Mitsurfen ist ja nicht das Problem. DAS würde mich auch nicht weiter stören - Fullflat, kein Kostenrisiko. Wobei es z.B. auch nicht sonderlich prickelnd ist, wenn der Hacker im Zweifelsfalle mit Deinem Account irgendwelche richtig üblen, illegalen Dinge anstellt.
Aber davon abgesehen - um das Mitsurfen geht es nicht in erster Linie. 
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Es gibt eben Leute, die lesen in der PC-Welt oder anderen Kindergarten-Zeitungen, wie unsicher WLAN ist und dass man Tod-und-Teufel tun muss, um das sicher zu machen, aber mir ist niemand bekannt, dessen WEP-Verschlüsselung wirklich geknackt worden ist.
Also ich lese als einzige Computerzeitschrift die c't, und für Deinen Bekanntenkreis kann ja keiner was... 
Im Ernst: Solange nicht gerade jemand heimlich "mitgehörte" Informationen in einer solchen Art und Weise mißbraucht, dass man es direkt mitbekommt (ausgespähte PINs, Passwörter u.dgl.), oder man es am Traffic bemerkt, bekommt man es ja nicht mit. Und wer es doch merkt, wird nicht unbedingt Werbung damit machen... 
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Original geschrieben von Sir Hoschi
Als WLAN-Noob hab ich da mal eine Frage, was "knacken" von WEP bedeutet.
1. Kann derjenige dann meine übertragenen Daten auslesen?
Ja. Er sieht den kompletten Traffic zwischen dem Router/Access Point und den Client-PCs. An Flughäfen usw., wo man öffentliche Hotspots benutzt (die immer unverschlüsselt sind), tut man daher gut daran, einen VPN-Client zu verwenden (für die Einwahl in Firmennetze eh Pflicht). Der verschlüsselt dann quasi softwaremäßig, so dass ein "Mithörer" des WLAN-Traffics mit diesem nix anfangen kann.
Ansonsten ist es ja i.d.R. so, dass die meisten Webseiten, zu denen man irgendwelche wichtigen Daten (Kreditkartennummern, Passwörter, PINs/TANs usw.) schickt, ebenfalls eine sichere Verbindung herstellen. Auch hier hat man dann, ähnlich wie bei der Verbindung mit einem VPN-Client, eine verschlüsselte Verbindung, zumindest zu genau dieser Webseite.
Aber auf sowas muss man dann halt wirklich achten. Wenn man z.B. mit einem Mailprogramm in der Standardeinstellung (ungesichertes POP3 via Port 25 und SMTP via Port 110) seine Mails abruft, werden Benutzername und Passwort ungesichert übertragen. Ist ein Mithörer in der "Leitung", hat er ab da an vollen Zugriff auf Dein Mailpostfach.
Das Beispiel ist insofern gut, als ich mir relativ sicher bin, dass die allermeisten Benutzer von Mailprogrammen (Outlook Expresss, Outlook, Thunderbird usw.) die Kommunikation via den beiden o.g. Ports nutzen. Dabei bieten die meisten Mailprovider (GMX z.B.) durchaus auch eine gesicherte Verbindung zum POP3- und SMTP-Server an.
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2. Oder meine Verbindung mit nutzen? Wenn ich WEP nutze und am Router ein Häckchen habe "Keine weiteren Geräte zulassen", hilft das bei Punkt 2 weiter?
Nein. Dieser Haken entspricht der weiter oben genannten MAC-Filterung. Der Router lässt dann nur Clients mit bekannten MAC-Adressen zu. Problem dabei: Hat der Angreifer die WEP-Verschlüsselung geknackt, kennt er auch die MAC-Adresse Deines Rechners. Anschließend gibt er seinem eigenen Rechner (bzw. dessen WLAN-Karte) dieselbe MAC-Adresse (ist kein Problem, sogar mit Bordmitteln möglich), und schon ist er drin.
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Ist das mit dem WPA eine Hardware oder eine Softwaresache? Weil das Noxongerät doch Firmwareupdates über WLAN empfangen kann, könnte das da nachgereicht werden?
Ja, könnte es. WPA kann durchaus via Treiber/Firmware realisiert werden, auch wenn sich einige ältere WLAN-Chipsätze aufgrund zu geringer Rechenleistung nicht eignen. Das Weglassen von WPA bei Geräten wie dem Noxon dürfte weniger technische als vielmehr finanzielle Gründe haben.