Beiträge von BigBlue007

    Ja, allerdings (ich hatte es woanders AFAIR schon mal erzählt) habe ich bisher fast immer, wenn ich mal was umtauschen oder zurückgeben wollte (nicht nur in MMs) anerkennendes Staunen geerntet, weil sich der jeweilige Artikel in einem 100%ig wiederverkaufsfähigen Zustand befand. Die meisten anderen nehmen das offenbar wirklich nicht so genau und wollen ihr Geld zurück für Artikel, die so definitiv nicht mehr als Neuware verkauft werden können. Dass man sowas nicht mehr haben will, ist irgendwo verständlich.


    Aber nun gut, dann ändert sich für mich de facto nichts, wobei ich vorher trotzdem immer fragen werde.

    Das ist aber a) von der Kulanz des jeweiligen MMs abhängig (sprich Deine Erfahrung ist individuell und nicht allgemein gültig), und b) hast Du halt trotz des Mehrpreises das Rückgaberecht nicht, welches Du im Onlineshop natürlich hast.


    Es stellt sich die Frage, was sich MM bei dem Ganzen denkt. Ich meine - die meisten Sachen bekommt man in anderen Läden (richtigen Läden, nicht Online-Shops) auch und für dasselbe Geld. Beratungskompetenz ist in MMs i.d.R. nicht vorhanden. Im Endeffekt bliebe für mich allenfalls der, wie es neulich jemand sehr treffend umschrieben hat, "Mitnahmeeffekt". ;) Aber davon abgesehen... :rolleyes:


    Wobei ich allerdings glaube, dass man auf Anfrage das Rückgaberecht dann doch noch bekommt. Man muss dann halt nur immer vor dem Kauf fragen und sich das Rückgaberecht zusichern lassen. Mündlich würde mir auch durchaus reichen.

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei... ;)


    Was Du beschreibst, gibt es doch schon. Makeln z.B. geht mit R1/R2 (R=R-Taste, Rückruftaste). Oder Anklopfschutz mit #2-Nebenstelle-*1*. Oder Rufumleitung mit den aus der Analogwelt bekannten Codes wie #41-Nebenstelle-*Zielrufnummer*. Steht alles im Handbuch. Daraus folgere ich, dass, soweit die VoIP-Anbieter diese LMs überhaupt unterstützen, diese dann mit einheitlichen Codes aktiviert werden. Das macht auch Sinn - ich würde die Anbieter schon für zumindest so intelligent halten, dass sie für LMs, die man auch schon aus dem Festnetz kennt, auf Programmiercodes zurückgreift, die dort bereits bekannt und etabliert sind.


    Worum es mir wie gesagt ging war die Frage, ob man, wenn man ein ISDN-Telefon an die Box anschliesst und damit über VoIP telefoniert, dann auf diese Codes verzichten und stattdessen mit dem Menüsystem des jeweiligen ISDN-Telefons arbeiten kann. Und das geht halt nicht, und ich bin relativ sicher, dass das auch in Zukunft nicht gehen wird. Auch der AVM-Mensch hat sich diesbzgl. nicht anders geäußert. Die Box braucht in jedem Falle immer die *# - Codes.

    Die Features als solche funktionieren ja schon - zumindest bei den VoIP-Anbietern, die das überhaupt unterstützen. Nur funktioniert es halt nicht über das Menü eines ISDN-Telefons. D.h. für z.B. eine Rückfrage oder eine Dreierkonferenz muss ich halt die *# - Codes aus dem Handbuch kennen und kann nicht, wie man das von ISDN gewohnt war, am Telefon ins Menü und dort eben z.B. "Rückfrage" oder "Dreierkonferenz" auswählen.


    Man arbeitet sicher daran, dass möglichst viele VoIP-Anbieter diese LMs unterstützen, aber ich glaube nicht, dass das o.g. jemals so in dieser Form mit dieser Anlage gehen wird. D.h. man wird für die Nutzung der LMs immer die Codes brauchen.


    Bei echten VoIP-Telefonen wiederum, da sollte es natürlich möglich sein, die LMs bequem aus dem Menü heraus zu nutzen.

    Ich habe mich jetzt mal ein wenig mit dem neuen Modell 7050 befasst; leider nur "virtuell", d.h. durch Lesen des Handbuchs und einen Anruf bei AVM. Mich interessierte insbesondere, welchen Vorteil man eigentlich nun konkret durch die Anschlussmöglichkeit von ISDN-Telefonen gewinnt. Nach den gewonnenen Erkenntnissen bin ich offen gesagt etwas ernüchtert...


    Solange man auch eingangsseitig einen ISDN-Anschluss hat, verhält sich ein an die Box angeschlossenes ISDN-Telefon genau so, wie man es gewohnt ist, wenn es direkt am NTBA hängt. Zustätzlich besteht die Möglichkeit, dem ISDN-Anschluss neben den Festnetz-MSNs auch Internetrufnummern zuzuordnen, die man im ISDN-Telefon genauso verwaltet wie ISDN-MSNs, d.h. man könnte z.B. bei einem DECT-ISDN-Telefon mit mehreren Mobilteilen jedes Mobilteil mit einer separaten Internetrufnummer konfigurieren. Und auch die Identifikation der Nummer, die der Anrufer gewählt hat, ist natürlich gewährleistet, vorausgesetzt, das verwendete ISDN-Telefon zeigt bei ankommenden Anrufen die angerufene MSN an.


    So weit, so klar. Nun denkt man als ISDN-Nutzer, wenns um VoIP geht, ja dann aber vielleicht doch langsam aber sicher daran, sich die erhöhte GG für den ISDN-Anschluss zu sparen. Das macht insofern Sinn, als die meisten der von ISDN bekannten Leistungsmerkmale - allen voran natürlich die mehreren Rufnummern aka MSNs - auch bei VoIP verfügbar sind.


    Wenn man die Anlage nun eingangsseitig nur analog anschliesst, ausgangsseitig dann aber trotzdem ISDN-Telefone anschliesst, dann bleibt vom gewohnten ISDN-Komfort leider einiges auf der Strecke. Letztlich ist das einzige, was in einem solchen Setup dann noch an ISDN erinnert, die oben schon erwähnte Möglichkeit, Internetrufnummern im ISDN-Telefon als MSNs anzulegen. D.h. aus Sicht des ISDN-Telefons sind alle konfigurierten Internetrufnummern sowie die Festnetznummer des analogen Anschlusses jeweils eine MSN.


    Davon abgesehen sind allerdings über das angeschlossene ISDN-Telefon keinerlei Komfortmerkmale aus dem Menü des Telefons heraus nutzbar. Einige VoIP-Anbieter bieten zwar inzw. wie schon gesagt zahlreiche ISDN-"alike" Leistungsmerkmale, allerdings muss man diese alle mit kryptischen *# - Codes aktivieren, so wie man es auch aus dem analogen Telefonnetz kennt.


    Ich hatte einfach deswegen ein wenig recherchiert, weil eigentlich genau das meine Idee war: ISDN dann doch mal abzuschaffen, die zwei MSNs (Hauptnummer bleibt ja beim analogen Anschluss) zu einem VoIP-Anbieter umziehen und dann mit dieser Box und daran angeschlossenen ISDN-Telefon lecker den bekannten ISDN-Komfort geniessen. ;)


    Aber ganz so einfach gehts dann halt leider doch nicht.

    Es kommt halt auch auf die Art und Weise an, wie man tippt. Ich komme locker auf fast 1000 Anschläge pro Minute - und der geschriebene Text ist dann auch gleich mit AES256 encryptet. Beweis:


    aöoenjrcpoiwajfiwjef8w8frjü8wfü2lkjfdvut97hiadfnvü4quü042


    :D


    Beim unverschlüsseltem Schreiben kam ich beim letzten Mal testen aber auch auf ca. 200.


    *scnr* :D