Beiträge von BigBlue007

    Wir rekapitulieren mal, weil hier schon wieder einiges an Halbwissen zusammengekommen ist... ;)


    Das Gerät ist vom März letzten Jahres. Die ersten 6 Monate sind vorbei. Seit Oktober letzten Jahres muss madx, wenn er bei seinem Verkäufer (mpt) Gewährleistungsansprüche geltend machen will, BEWEISEN, dass die reklamierten Fehler bereits bei der Übergabe des Gerätes vorhanden waren. Denn: Die gesetzliche Gewährleistung deckt AUSSCHLIESSLICH Defekte ab, die bereits bei Übergabe der Ware vorhanden waren. In den ersten 6 Monaten wird lediglich zu Gunsten des Kunden angenommen, dass dies so war, und der Händler müsste das Gegenteil beweisen. Danach ist es dann wie gesagt umgekehrt.


    Daraus folgt: mpt hat das Gerät freiwillig angenommen, um für den Kunden die Garantieabwicklung mit w-support durchzuführen. Wenn sie (mpt) schlau waren, haben sie das in irgendeinem Auftrags- o.ä. Formular auch so vermerkt. ;)


    Für die Qualität des vom Hersteller mit der Bearbeitung von Garantiefällen beauftragten Unternehmens w-support ist mpt nicht verantwortlich. Ansprüche aus der gesetzlichen Gewährleistung, die bei der vorliegenden Wartezeit schon längst zu einem Rücktritt vom Kaufvertrag ausgereicht hätten, sind nicht gegeben.


    Es bleibt am Ende allenfalls ein etwas fader Beigeschmack wegen der genannten Kommunikationsprobleme. Im Nachhinein gesehen wäre es wohl besser gewesen, den Kunden seine Garantieansprüche gleich direkt beim Hersteller geltend machen zu lassen. Schneller wärs dann zwar auch nicht gegangen, aber wenigstens bekommt man dann nicht so was hier auf die Mütze, ohne dass man das Ganze selbst proaktiv beeinflussen könnte...



    nutellatoast:


    Ansprüche aus der Garantie kann man nicht beim Hersteller UND/ODER Verkäufer geltend machen, sondern AUSSCHLIESSLICH beim Hersteller, es sei denn, es ist beim Kauf explizit vereinbart worden, dass der Verkäufer gleichzeitig auch die Garantieabwicklung für den Hersteller übernimmt.



    madx:


    Es ist eben NICHT Nonsens, dass Du Dich in diesem Falle auch selbst mit w-support hättest abgeben müssen. Einen Anspruch auf Gewährleistung hattest/hast Du nicht, da Du diesen nicht bewiesen hast (und mit Sicherheit auch nicht beweisen kannst), ergo hat mpt lediglich freiwillig die Einsendung des Gerätes an w-support für Dich übernommen.

    Zitat

    Original geschrieben von kaputer
    So, heute kam dann auch die Bestätigung per Post. Der Text ist der gleiche wie in der Email.


    Aber das Layout des Briefes... Meine Herren! Die haben vorgedrucktes Briefpapier mit Kopf und Fuß genommen. So weit so gut, aber die haben dann alle Sachen noch einmal da drüber gedruckt.


    Waren im Brief auch dieselben Rechtschreibfehler wie in der Mail? Ich sage nur (und das ist nur eins von mehreren Beispielen) "Wiederspruch"... :D <--- ROTFL

    Was ich noch nicht verstanden habe: Befand sich das Gerät noch innerhalb der ersten 6 Monate der Gewährleistung? Falls ja, dann müsste sich mpt - bei aller Freundschaft - in der Tat sehr schnell was einfallen lassen.


    Falls es, wie von madx geschrieben, wirklich "nur" Garantie gewesen sein sollte (aber wir wissen ja, dass die meisten den Unterschied nicht kennen, von daher hat das auf Verdacht nichts zu sagen, dass er "Garantie" geschrieben hat ;) ), dann sieht die Sache natürlich anders aus. mpt hätte in diesem Falle theoretisch auch gar nichts machen brauchen - die Garantieabwicklung macht normalerweise der Kunde direkt mit dem Hersteller.


    Und ja, mir ist bekannt, dass es auch nach den 6 Monaten auch noch Gewährleistung gibt, aber wegen der Beweislastthematik und der IMHO recht eindeutigen Tatsache, dass es hier nicht um Schäden ging, die von Anfang an vorhanden waren, brauchen wir dies nicht weiter diskutieren.

    Mein erstes Posting hier... :eek: :D


    Musste nur gerade heftig lachen, als ich beim Zappen kurz beim Spiel hängenblieb.


    Wontorra ist ja ein richtiger Witzbold... :D


    Das viele Geld des Russen ist also Schuld. Solange es jemanden gäbe, der mit hunderten von Millionen um sich werfen kann, müssten sich die Bayern auch in Zukunft damit begnügen, maximal ins Halbfinale zu kommen.


    Interessant... :D


    Wo wurde denn der Profifussball erfunden?! Wo ist es denn schon seit Jahrzehten so, dass im Schnitt die Mannschaft die besten Chancen hat, die das meiste Geld hat, um sich gute Spieler zu leisten?! Aber wenn der böse Russe kommt und plötzlich viel mehr Geld hat als wir, da ist plötzlich das Grundprinzip des Profifussballs schuld daran, dass die Bayern nicht gewinnen können.


    ROTFL! :D