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Original geschrieben von Printus
ich weiß nicht was der PSP-Thread ist [...]
PSP = Playstation Portable. Der bzgl. dieser Sache hier interessante Teil beginnt mit einer hochinteressanten und für mich bis dahin neuen Info von DaFunk und ist ab hier zu finden.
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Immer wieder hört man von Kunden daß die sich im ersten Moment über die pingelige UPS-Anmeldung ärgern, ohne allerdings zu wissen daß das spätestens dann sinnvoll ist wenn der Zoll zu einer Prüfung auftaucht und kontrolliert ob alles korrekt verbucht wurde.
Das ist für mich als Privatmensch natürlich zunächst mal irrelevant. 
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Wenn die Ware also nicht korrekt angemeldet wurde bekommt nicht UPS, sondern der Empfänger der Ware Ärger mit dem Zoll.
In diesem Falle nicht - der Zoll hat sein Geld ja schon. 
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Um die Zahlung von Einfuhrabgaben kommst Du nicht herum wenn Du Waren aus Nicht-EU-Ländern bekommst.
Doch, in diesem Falle schon. Denn:
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Du kannst jetzt natürlich sagen daß UPS keinen Auftrag hatte, Du die Gebühren deswegen in diesem Fall nicht zahlen mußt. Dann kann UPS nix machen und Du hast in diesem Fall Glück gehabt.
So ist es.
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Das geht aber nur einmal, denn in Zukunft wird UPS Deinen Datensatz natürlich mit einem entsprechenden Vermerk versehen und dann kriegst Du in Zukunft alle Sendungen nur noch wenn Du schriftlich zugesichert hast die Einfuhrabgaben zu zahlen.
Das ist mir bewußt. Mehr noch: Ich habe in meinem Schreiben sogar extra darauf verwiesen, dass sie für zukünftige Lieferungen bitte meine Faxnummer und meine Mailadresse speichern und mich schriftlich informieren sollen. Das das Ganze nur einmal so laufen kann, war mir schon klar. 
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Ist keiner erreichbar - wie bei dieser Sendung ja der Fall war - fallen nach ein paar Tagen zusätzlich horrende Lagergebühren an. Die werden Dir draufgeschlagen, denn Du bist, wie geschrieben, Einführer der Waren und somit gegenüber dem Zoll verpflichtet. Wenn also durch Dein "Verschulden" - und das hast Du in dem Moment, wo Du als Zollbeteiligter + Einführer unerreichbar bist und keine zeitnahe Anmeldung möglich ist - Lagerkosten anfallen, werden Dir diese zusätzlich in Rechnung gestellt. Und diese Lagerkosten sind kein Pappenstiel, da schnappt man nach Luft wenn man Zahlen hört.
Auch wenn Du dort gearbeitet hast: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass UPS mit einer solchen Forderung durchkäme. Nimm z.B. den Fall an, dass mir irgend jemand aus dem Ausland unverlangt etwas zuschickt und ich daher mit einer Lieferung gar nicht rechnen kann. Ich glaube kaum, dass ich mich dann mit dem Versender einigen muss, dass dieser die Kosten übernimmt. Gleichzeitig würde sich nach Deiner Lesart wohl auch UPS nicht darauf einlassen, diese Forderung an jemand anderen als an mich zu stellen.
Nein, also diesbezüglich würde ich eventuellen Forderungen seitens UPS mehr als entspannt entgegensehen... 
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Jetzt kannst Du sagen: Ich habe auch dafür keinen Auftrag erteilt... das stimmt, Auftraggeber für die Sendung ist der Absender der Ware (der in den AGB's unterschreibt daß er eventuelle Rücksendekosten tragen muß). Und bevor Lagerkosten anfallen, die Du dann auch nicht zahlen willst - obwohl zollrechtlich erforderlich - geht die Ware rechtzeitig zurück zum Absender.
Aha - das klingt schon anders. Ja, genau so denke ich mir das auch.
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In diesem Fall kannst Du dich natürlich aus der Affaire ziehen weil offenbar ein Formfehler passiert ist und UPS nicht nachweisen kann daß Du avisiert wurdest.
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Aber ich weiß nicht ob das sinnvoll und fair ist sich auf den Formfehler zu berufen und sich damit vor Kosten zu drücken, die Dir eigentlich zu Recht angelastet werden und bei denen Du jetzt nur ausnutzt daß UPS nix in der Hand hat gegen Dich.
Sie können es nicht nur nicht nachweisen - es ist definitiv keine Avisierung erfolgt. Und ganz ehrlich: Möglicherweise hätte ich ja vielleicht sogar doch noch gezahlt, aber nach diesem absolut plumpen Versuch, der IMHO fast schon ein Betrug ist, nun definitiv nicht mehr.
Desweiteren werde ich bei den (ja sowieso nur ausgesprochen seltenen) Gelegenheiten, bei denen ich im Ausland was bestelle, in Zukunft versuchen, UPS möglichst zu vermeiden. Als Absender ist UPS ja sowieso indiskutabel für Privatkunden.
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Ich fände es fairer wenn Du die Einfuhrabgaben zahlst, die Dir zu Recht angelastet werden, auch wenn UPS das jetzt blöderweise nicht beweisen kann.
Sorry, aber nach diesem Versuch als Reaktion darauf, dass ich einfach nur auf meine Rechte verwiesen habe, kannst Du mir mit "Fairness" wirklich nicht mehr kommen.
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UPS kann nix dafür daß Vater Staat Einfuhrabgaben sehen will und es ist immerhin ein Service von UPS daß sie die Zollanmeldungen machen - und das kostenfrei für alle Kunden.
Von "kostenfrei" kann ja wohl kaum eine Rede sein - das kommt ja übrigens noch erschweren hinzu: Die erheben für das Ganze ja eine Gebühr von immerhin ca. EUR 10. Wenn sie als Antwort auf mein erstes Schreiben z.B. vorgeschlagen hätten, dass sie mir diese Gebühr erlassen, weil ihnen eben kein Auftrag vorlag und mir daher diese Gebühr auch nicht bekannt war - DAS wäre dann z.B. ein Umstand gewesen, unter dem ich möglicherweise den reinen Steuerbetrag noch gezahlt hätte. Aber wie gesagt - nun nicht mehr.
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Insofern kommst Du jetzt durch wenn Du die Zahlung verweigerst, aber einen Gefallen für die Zukunft tust Du dir damit nicht und fair ist es auch nicht.
Wie gesagt - "fair" lassen wir bei dem Ganzen jetzt mal bitte außen vor. Und da ich wirklich nur alle Jubeljahre mal was zu Verzollendes im Ausland bestelle und man dabei ja manchmal auch noch auswählen kann, womit der Absender es verschicken soll, habe ich da absolut keinen Stress mit. EUR 50 ist das auf jeden Fall Wert.
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Du bist aber sicher daß man mit euch keine Rücksprache gehalten hat?
1000%ig. Meine Frau war nicht da, und UPS kann wie gesagt auch keine Telefonnummer von uns haben, insofern war es also gleich doppelt gelogen.
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Da ich UPS, seine Funktionsweise inkl. Mahnbuchhaltung und die Zollgesetzgebung kenne würd' ich vorschlagen: Zahle die Einfuhrabgaben ohne Mahngebühren - und fertig. Die Abgaben zahlst Du in jedem Fall zu Recht, egal wie blöd der Fall jetzt gelaufen sein mag.
Wie gesagt - nun nicht mehr. 
Leider kommt dazu, dass dieser Vorfall auch nicht die erste negative Erfahrung mit UPS ist. Es ist mir insgesamt schon 3 Mal passiert, dass der Fahrer ein Paket im Auto hatte und aus Zeit- und/oder Faulheitsgründen keinen Bock mehr hatte, meinen Wohnort, der wohl für UPS etwas ab vom Schuss liegt, noch anzufahren. Deckt sich offenbar in gewisser Weise mit den Beobachtungen von TT-Leser, denn auch in meinen Fällen hieß es bei UPS jeweils, der Fahrer habe niemanden angetroffen, was ich ebenfalls ausschließen kann (bei mir war nicht die Mutter, sondern sogar ich selbst immer anwesend
). Die Fahrer hatten es (jedenfalls in zwei der drei Fälle) am nächsten Tag dann mir gegenüber auch zugegeben, dass sie es zeitlich nicht mehr geschafft hätten.
Die Sache mit diesen 50,- ist für mich somit quasi auch eine Methode, um mich für diese Vorfälle zu entschädigen - UPS selbst hatte es in keinem dieser Fälle für nötig gehalten, mich irgendwie mit einem Goodie zu entschädigen (ein kostenloser Versand eines Pakets z.B., was eigentlich das Mindeste wäre).