Der weiter oben verlinkte Artikel von Telepolis hat an Aktualität nichts verloren, und jeder, der sich das Ding installieren will, sollte dies zuerst lesen. Ich bin zwar sonst nicht unbedingt ein großer Fan von Telepolis und halte die Jungs i.d.R. für ziemlich weit links stehende Aktivisten
, aber in diesem Falle sehe ich das genauso.
Es spielt keine Rolle, ob man was zu verbergen hat oder nicht. Wenn fremde Leute die Post mitlesen, dann gefällt das auch niemandem, egal was drinstand. Die Sorglosigkeit, mit der insbes. der GMail-Dienst von den Leuten aufgenommen wird, ist in der Tat besorgniserregend und zeigt, dass bei vielen scheinbar Technikverliebtheit mit erschreckender Naivität und Sorglosigkeit einhergeht.
Projekte wie GMail oder jetzt die Desktop Suche lassen mich vermuten, dass die "Google-Grid" - Utopie, von der wir vor ein paar Wochen noch nicht so recht sicher waren, ob man da eher drüber lachen oder sich Sorgen machen sollte, schneller Realität werden wird, als wir es für möglich halten.
Ich persönlich habe mich aus Entwicklungen dieser Art schon längst ausgeklinkt. Ich bin einerseits ein absoluter Fan von Vernetzungen jeglicher Art - in meinem Zuhause ist so ziemlich alles vernetzt, von der Spielekonsole bis zum DVD-Recorder. Aber: Nur intern, alles ordentlich nach außen abgeschirmt, mit Hard- und Softwarefirewall. Heutzutage ohne eine Firewall unterwegs zu sein, ist wirklich dumm. ![]()