Beiträge von BigBlue007

    Um das final beantworten zu können, müsste man nach wie vor wissen, ob hier nun die Herstellergarantie oder die Händlergewährleistung zum Tragen kam.


    Scan doch mal den Schriebs ein, den Du unterschrieben hast.


    Außerdem wichtig: Hast Du über den Tausch des Gerätes einen Beleg bekommen?

    Daran habe ich inzw. zugegebenermaßen auch Zweifel, denn es fanden sich im Web in der Tat keine Hinweise darauf, dass dieser Hersteller eine freiwillige 2jährige Garantie übernehmen würde.


    Wenn dem so ist, und wenn der MM eine kostenlose Reparatur angeboten hat, dann liegen dem Ganze natürlich die entsprechenden Regelungen des BGB zugrunde. Dass der MM sich eigentlich darauf hätte berufen können, dass der Kunde nachweisen muss, dass der Fehler schon zum Zeitpunkt des Kaufs vorlag, ist zwar nach wie vor zutreffend, allerdings wäre es dann jetzt IMHO zu spät dafür, wenn sie nun schon eine kostenfreie Reparatur zugesagt haben.


    Wenn das alles so ist, dann hat klimajacke jetzt natürlich ganz andere Möglichkeiten. So muss er z.B. keine wochenlange Reparatur hinnehmen, sondern könnte dem MM eine Frist zur Aushändigung des Gerätes setzen und bei fruchtlosem Verstreichen den Kaufvertrag wandeln (was er aufgrund der langen Zeit schon längst hätte machen können). Weiterhin hätte er dann auf die durchgeführte Reparatur wiederum eine 2jährige Gewährleistungsfrist. Bei einem Tauschgerät bezöge sich dies natürlich auf das komplette Gerät.

    Nachtrag: Ich habe jetzt etwas gemacht, das ich noch nie gemacht habe: Ich habe meine Postings aus diesem Thread (außer der Diskussion mit Dir am Schluss) entfernt. Zum einen deshalb, weil ich vor einiger Zeit zugegebenermaßen mal versprochen hatte, mich aus Themen wie diesen besser komplett rauszuhalten, zum zweiten allerdings auch, weil mir diese spezielle Art des Dagegenhaltens ehrlich gesagt reichlich auf den Keks geht. :flop:


    Es kann nicht sein, dass man sich jedes Mal bei sowas anhören muss, man würde keine andere Meinung neben sich gelten lassen, nur weil man das macht, was JEDER gute Diskutierer immer tut. Da braucht man dann auch gar nicht mehr zu diskutieren. Für Rhetorik und Stilmittel entschuldige ich mich nicht - weder hier noch sonst irgendwo.


    Aber wie gesagt - Hauptgrund ist, dass ich meine Zusicherung diesbzgl. vergessen hatte. Ihr könnt Euch jetzt wieder in Ruhe über den Papst unterhalten.

    Es hat in der Tat keinen Sinn, mit Dir auch nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Das muß jeder selbst entscheiden. Aber Du stellst Deine Entscheidung als die wahre dar und alle anderen sind doch nur lächerliche Instrumentierungen von nicht legitimen Institutionen.


    Du hättest wenigstens den kompletten Kontext zitieren können. Denn gleich darunter sagte ich, dass ich diese Frage auch nicht beantworten kann.


    Ich kann sie allenfalls für MICH beantworten.


    Ich verstehe nicht, warum Du immer so vehement darauf bestehst, ich würde meine Meinung als die einzige Wahrheit hinstellen und nichts daneben gelten lassen. Warum tust Du das? Das ist eine unsinnige und einfallslose Art des Diskutierens. Wenn einem eine andere Meinung nicht passt, wirft man demjenigen am besten zuerst mal vor, er würde seine Meinung über die von allen anderen stellen.


    Was ist Dein Problem? Soll ich vor bzw. in jeden Satz ein "IMHO" oder ein "m.E." einfügen? Fühlst Du Dich damit dann besser? Das kann ich gerne machen. Ich wäre halt nur der Meinung gewesen, dass das auch so klar sein sollte. Ich beschreibe, was ICH denke, was ICH für MICH als Wahrheit und Realität empfinde. Ich sage, was ICH lächerlich finde. Das ist doch logisch, auch ohne dass ich das bei jedem Satz dazuschreibe.


    Es kann doch nicht sein, dass Du jedes Mal (diese Argumentation Deinerseits ist ja nicht das erste Mal hier), wenn Dir nicht passt, was ich über eine Sache denke, mir vorwirfst, ich würde meine Ansichten jedem anderen überstülpen wollen und würde keine anderen Meinungen tolerieren. Es ist doch das ganz normale Wesen einer jeden Diskussion, dass jeder seine Argumente immer wieder bekräftigt und den anderen versucht zu erklären, warum aus seiner Sicht er Recht hat und die anderen nicht. Und die anderen machen dasselbe.


    Nichts anderes mache ich hier. Mir ist bewußt, dass meine Ansichten hierzu in keiner Weise mehrheitsfähig sind, oder hälst Du mich für blöde und denkst, dass ich ernsthaft daran glauben würde, ich könne irgend jemanden mit dem, was ich sage, überzeugen?! Natürlich weiß ich, dass das nicht der Fall ist. Und darum geht es auch nicht. Es geht - wie immer in solchen Fällen - einfach nur darum, dass ich MEINE Ansichten zum Ausdruck bringe und auf die Meinungen anderer reagiere. Ich beabsichtige eben NICHT, irgend jemanden von dem, was ich sage, zu überzeugen. Ich beabsichtige lediglich, verständlich zu machen, warum ich so denke wie ich denke.


    Warum das gerade von Dir immer wieder so dargestellt wird, als würde ich keine anderen Meinungen neben meiner gelten lassen, ist mir ehrlich gesagt unverständlich.


    Zitat

    Man könnte fast meinen, Du lebst Deine eigene Religion. ;)


    Das mag so sein... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    @BB007: Ob zum Glück oder leider, kannst Du vielleicht nur dann entscheiden, wenn Du so eine Person kennst.


    Das ist wohl war. Schließlich hat ein Mensch - i.d.R. jedenfalls - auch einen Charakter, der sich losgelöst von seinem religiösen Glauben beschreiben lässt.


    Ich bewundere solche Menschen in gewisser Weise durchaus auch. Deine Tante ist jetzt, an ihrem Lebensabend, in der Gewissheit, dass sie ihr ganzes Leben hindurch Gutes getan, Menschen geholfen, nie irgend jemandem was Böses getan hat. Und wer kann das schon von sich behaupten?!?


    Dennoch wurde sie durch eine Institution und mit einer - sorry, aus meiner Sicht ist es das halt - Lüge instrumentalisiert. Sie hat in ihrem Leben auf Vieles verzichtet, was für Andere selbstverständlich war. Sie wird das natürlich nicht so empfinden - ganz im Gegenteil. Aber es ist ja halt nunmal so.


    Die Frage ist doch die: Was ist besser - das eigene Leben einer Ideologie verschreiben, sich ihr unterordnen, zu verzichten, um dann am Ende der Tage sagen zu können, dass man damit glücklich war und vielleicht sogar viele andere damit glücklich gemacht hat, oder ein Leben zu führen, das man im Wesentlichen selbst bestimmt. Sollte ein Mensch nicht auch Gutes tun können, ohne sich einer Ideologie zu verschreiben? Oder andersherum: Bringt man einen Menschen nur dazu, Gutes zu tun, indem man ihn der Möglichkeit einer wirklich freien Entfaltung beraubt und ihn stattdessen in ein ideologisches bzw. religiöses Korsett zwängt?


    Ich kanns auch nicht beantworten... :( Aber wenn ich sehe, dass sich die Menschen auf dieser Welt zu allen Zeiten einschl. heute immer wieder und in erster Linie deswegen in die Haare kriegen, weil der eine an Gott und der andere an Allah glaubt, dann kann ich dem Ganzen insgesamt leider nichts Positives abgewinnen, auch wenn es völlig außer Zweifel steht, dass Religiösität durchaus auch Gutes hervorbringen kann. Weil ich eben Zweifel daran habe, ob der Preis für dieses Gute nicht zu hoch ist...

    Zitat

    Ob sie im Endeffekt "Recht" hat oder Du, ob wir nach dem Tod beim Petrus anklopfen und er uns reinläßt oder ob es nach dem Tod "Puff" macht und wir sind weg, das weißt weder Du noch sie, noch ich.


    Naja, ich wäre kein überzeugter Ungläubiger, wenn ich nicht sicher wäre, dass es halt wirklich einfach nur "Puff" macht. Und ich habe damit auch kein Problem. Viele Menschen sind ja einfach nur deswegen religiös, weil sie nicht mit dem Gedanken leben können, dass es am Ende einfach vorbei ist. Dass da nix mehr kommt.
    Aber so ist es halt nun mal. Für mich jedenfalls. Wir leben unser Leben, und irgendwann - hoffentlich später als früher - ist es halt vorbei. Puff. Deswegen ist es auch weniger wichtig, was wir danach zurücklassen, sondern wie wir gelebt haben...

    Zitat

    Original geschrieben von booner
    Gut. Dann lag deinerseits eindeutig ein Nacherfüllungsverlangen ggü. MM vor, du hast MM also im Rahmen deiner Mängerechte in Anspruch genommen mit der Folge, dass die Verjährungsfrist deiner Ansprüche aus Sachmängelhaftung ("Gewährleistungsfrist") bei dem raparierten bzw. ausgetauschten Gerät (zumindest bezüglich des gerügten Mangels) neu zu laufen beginnt, vgl. § 212 I Nr. 1 BGB.


    Das kannst Du immer noch nicht sicher wissen, solange Du nicht weißt, welchen Schriebs er dort unterschrieben hat. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Religion wurde zu oft schon mißbraucht.
    Dennoch ist sie deshalb nicht gleich das Übel der Welt.
    Für viele Menschen steht sie über ALLEM.


    Das solltest Du auch akzeptieren lernen!


    Das tue ich. Ich muss es nicht gut finden, aber ich weiß natürlich, dass es so ist. Ich versuche hier auch niemandem meine Meinung aufzudrücken - ich bringen sie einfach nur vehement zum Ausdruck - was für manche vielleicht auf dasselbe hinausläuft... ;)


    Abgesehen davon haben SIE es eigentlich auch nicht anders verdient, denn der Vatikan ist ja nun auch wahrlich alles andere als offen für Neues, für andere Meinungen usw.. Da werden dann katholische Pfarrer, die sich zusammen mit Protestanten zum Essen an einen Tisch setzen, schon mal abgesägt... Das mag jetzt mit Blick auf den einzelnen Katholiken ein wenig weit hergeholt erscheinen, aber insgesamt betrachtet ist der Verein wahrlich nicht unbedingt ein gutes Beispiel dafür, wie man andere Dinge neben sich gelten lässt.


    Der Papst schwingt andauernd große Reden darüber, dass alle Menschen gleich wären, egal woran sie glauben, dass alle in Frieden miteinaner leben müssen usw. usf.. Aber im "Kleinen", wenns eben z.B. um den ökumenischen Gedanken zwischen Katholiken und Protestanten geht, ist von dieser "wir sind doch alle Eins" - Theorie nicht mehr viel zu spüren...


    Nun gut, da gibt es tausende Beispiele, wo man sich dran aufreiben könnte. Wie man das bewertet, bleibt jedem selbst überlassen.


    Zitat

    Ich schwöre Dir: wenn Du jemanden kennen würdest, dem Religion soviel bedeutet und wüßtest, wie sehr Du ihn mit solchen Postings verletzen würdest, würdest Du Dich nicht so oft, so offensiv und so einseitig zum Thema äußern.


    Das mag sein. Leider - oder zum Glück? - kenne ich keine solche Person, zumindest nicht persönlich.



    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    [...] Dank der Reformation, die anderen Religionen - allen voran dem Islam - zu fehlen scheint.


    "Reformation" ist ein gutes Stichwort. Interessanterweise hat die Reformation ja nicht dazu geführt, dass sich in der römisch/katholischen Kirche etwas Grundlegendes geändert hat, sondern sie hat die evangelische Kirche hervorgebracht, auf welche die römisch-katholische bekanntermaßen alles andere als gut zu sprechen ist.