Auch hier gilt: Kurztest ist gut... 
Über das Sipura-Teil hatte ich anfangs auch nachgedacht, habe es dann allerdings verworfen, nachdem ich von der Fritz!Box gehört hatte. Alles in allem finde ich den Adapter mit EUR 150,- angesichts des Leistungsumfangs doch reichlich teuer, bzw. halt nur für eine doch recht begrenzte Zielgruppe interessant. Massenmarkttauglicher wird VoIP damit jedenfalls sicher nicht... 
Der Test mit dem Filesharingprogramm dürfte nur bedingt aussagekräftig sein, da Du ja damit, egal was Du einstellst, faktisch nie wirklich die Bandbreite Deines Anschlusses ausnutzt. Ein aussagekräftigerer Test ist der Download einer großen Datei von einem Server, der schnell genug ist, dass Deine Bandbreite halt wirklich voll ausgenutzt wird. Hier kommt dann nach meiner Erfahrung die QoS-Funktion (von AVM "traffic shaping" genannt) der Fritz!Box sehr gut zum Tragen. Denn ein solches Szenario ist ja soo selten nicht: Ich jedenfalls lade des Öfteren mal größere Treiber o.dgl. runter, oder wenn ich im Homeoffice arbeite und per VPN mit Lotus Notes arbeite, wird die Bandbreite beim Replizieren der Datenbanken auch zu nahezu 100% ausgelastet. Wenn das passiert und man dann nicht auf irgendeine Art und Weise für den VoIP-Traffic Bandbreite reservieren kann, dann siehts schlecht aus mit dem Telefonieren.
Wobei man dazusagen muss, dass manche aktuellere Router inzwischen eine solche Funktion auch schon eingebaut haben. Mein alter ELSA LANCOM hatte mit den neueren Firmwareversionen eine QoS-Einstellungsmöglichkeit, wo man - AFAIK nach Ports aufgeschlüsselt - sagen konnte, dass das Teil dem Traffic über denundden Port soundsoviel Bandbreite reservieren soll. Wenn man einen Router hat, der das kann, sollte man das Traffic-Problem auch mit einem reinen VoIP-Adapter wie den Sipuras umgehen können.
Der Dial-Plan sieht in der Tat sehr kryptisch aus - die Fritz!Box hat allerdings exakt dieselbe Funktion, nur dass diese sehr einfach über das Browserinterface konfigurierbar ist.
Die Beschränkung gegenüber dem Sipura scheint lediglich die zu sein, dass man nicht einen der beiden VoIP-Accounts, die die Fritz!Box unterstützt, zu bestimmten Rufnummern zuordnen kann, sondern nur allgemein festlegen kann, dass bestimmte Nummerntypen über das Festnetz gehen sollen. Welcher der beiden VoIP-Accounts, bzw. (bei ISDN) welche der eigenen Festnetz-MSNs, für ein abgehendes Gespräch verwendet wird, hängt dann einfach davon ab, über welchen der beiden analogen Ports ich das Gespräch führe, denn die Zuordnung der VoIP-Accounts und MSNs erfolgt auf die beiden Analogports.
Wenn man schon einen Router hat, mit dem man zufrieden ist, das Traffic-Problem anderweitig gelöst bekommt und kein DSL-Modem braucht, dann sind die Sipura-Adapter mit Sicherheit das Beste, was man bekommen kann.
Übrigens: Wir haben dasselbe analoge Telefon... :top: 