Ich bin zwar kein Techniker, aber von der Sache her funktioniert das Ganze eigentlich sehr simpel:
Bei o2 wird für jeden Genion-Kunden individuell festgelegt, welche Basisstationen seine Homezone abbilden. Jede BST hat eine eigene Nummer, so dass das Netz erfassen kann, bei welcher BST das Handy gerade angemeldet war, als ein Anruf abgesetzt bzw. entgegengenommen wurde.
Telefoniert der Kunde nun, während er bei einer BST angemeldet ist, die zu seinem Homezone-Bereich gehört, wird zu den entsprechenden billigeren Konditionen abgerechnet. Ist das Handy bei einer BST angemeldet, die nicht zur Homezone dieses Kunden gehört, dann halt nicht.
Bei o2-SIM-Karten werden die Nummern der BSTs, die die Homezone des jeweiligen Kunden bilden, auf der Karte abgespeichert. Entsprechend ausgestattete Handys lesen diese Information aus, vergleichen sie mit der Nummer der BST, in der das Gerät gerade eingebucht ist und zeigen dann entsprechend das Häuschen an, wenn man in der Homezone ist. Das ist allerdings nur eine reine Anzeige - die Abrechnung beim Provider funktioniert auch dann korrekt, wenn das Handy kein Haus anzeigen kann.
Rein technisch kann jeder Netzbetreiber so etwas anbieten, da es natürlich in jedem Netz so ist, dass eine BST immer eine eindeutige Nummer hat. Die Realisierung des Ganzen ist also schlicht und ergreifend eine reine Softwaresache beim Netzbetreiber.
Ich hoffe, als Nicht-Mobilfunk-Techniker nicht zu viel Müll erzählt zu haben... 