Das würde ich so nicht unterschreiben. Man findet in allen Parteien Politiker die nicht immer die Wahrheit gesagt haben. Daraus kann man aber auch nicht den Schluß ziehen, alle würden ohne Ausnahme lügen. Beim Beispiel Gabriel geht es ja nicht um Wahrheit oder Lüge, sondern um Anspruch und Wirklichkeit, zu deutsch:"Wasser predigen- selber aber- Wein trinken"
Beiträge von bernbayer
-
-
Ganz egal ist das meiner Meinung nach nicht. Politiker müssen sich schon an ihren Aussagen messen lassen, wenn sie glaubwürdig herüber kommen wollen. Den Blick für die wichtigen Probleme soll das ganze selbstverständlich nicht schmälern.
PS: Zu Trittin da fällt mir schon lange nichts mehr ein. Da bleibt nur Kopfschütteln.
-
Wie Anspruch und Wirklichkeit bei manchen Politikern auseinderklaffen sieht man diesen Beispiel:
-
-
-
Es ist zwar richtig daß schon Gesetze aller Regierungungen vom BVG wegen Verfassungswidrigkeit kassiert wurden, trotzdem sollte man da nicht generelle Absicht oder gar Vorsatz unterstellen. Oft ist ja selbst unter Experten umstritten und selbst bei Verfassungsrichtern,(Urteile ergehen nicht immer einstimmig) ob ein bestimmtes Gesetz der Verfassung entspricht oder nicht. Nur weil ein Gesetz vom Verfassungsgericht kassiert wird ist deshalb nicht auch die Partei bzw. die Parteien dies es beschlossen haben verfassungswidrig. Dafür gelten ganz andere Maßstäbe.
-
ZitatAlles anzeigen
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Ich frage mich allen Ernstes, warum Du das Naheliegende mit derartiger Hartnäckigkeit zu negieren versuchst.Die beiden "großen" Parteien liegen abseits vom Wahlkampfgeplänkel näher besammen als mit der Linken. Auf Bundesebene halte ich die Beteiligung der Linken an einer Regierungskoalition wegen einiger weniger verfassungswidriger Programmpunkte für undenkbar. Und zwar in einem Maße, dass es die SPD noch einmal zerreißen könnte, wenn der linke Flügel auf derartigem beharren würde.
Ich weiß zwar nicht, warum die Linken von diesen vollkommen irrealen Punkten nicht einfach abrücken. So lange sie das nicht tun, wird sich auf dem großen Parkett kaum ein verantwortungsbewusster Politiker finden, der in einer solchen Koalition wohlfühlt. Innere Streitigkeiten könnten das Tagesgeschäft dominieren und den Betrieb so gut wie lahmlegen.
Was in den Amateurmannschaften der Länder noch angehen mag, könnte auf Bundesebene das Wohl gesamten Republik gefährden. Man denke nur an die zeitweise Blockade in NRW. Auf Bundesebene geht das nicht!
Von Beginn an war (auch Frau Kraft) klar, dass die Karre unweigerlich gegen die Wand steuern wird. Das auf Länderebene in Kauf zu nehmen halte ich für schlimm genug - auf Bundesebene wird das keiner ernsthaft riskieren wollen.
Was bleibt sind die Konstellationen Schwarz-gelb und Schwarz rot. Wenn es für ersteres nicht reicht, halte ich eine Große Koalition für unabwendbar.
Frankie
Ich hoffe ja du würdest da recht haben. Nur mir fehlt da ein wenig der Glaube daran, daß es eine rot-rot-Grüne Bundesregierung nicht geben wird, falls dies rechnerisch nach der Wahl möglich wäre. Von einer großen Koalition ist die SPD nach den Erfahrungen von 2005 bis 2009 alles andere als begeistert. Sollte es bei der Bundestagswahl der AFD gelingen die 5 Prozent-Hürde zu nehmen, was garnicht so unwahrscheinlich ist, und diese dann evtl. das Zünglein an der Waage sein wird, dann halte ich eine große Koalition auch für wahrscheinlich. Aber was bei der Wahl herauskommt wissen wir alle nicht. Prognosen sind sehr schwierig, weil es gerade schwer einzuschätzen ist, wie diese AFD abschneiden wird. Letztendlich kann aber gerade diese Populistische Ein-Themen-Partei über die zukünftige Regierungszusammensetzung eine wichtige Rolle spielen.Ist zwar alles andere als schön, aber Realität.
-
Ach nee, das ist doch alles mal wieder so kurz vor der Bundestagswahl nur "die böse Springerpresse" die der Linken da ans Zeug flicken will.
http://www.fr-online.de/bundes…ck,23998104,24248998.html -
Laut "Welt" plant die SPD hinter den Kulissen schon die große Koalition. Ich glaube aber nicht das dies zutreffend sondern reine Spekulation ist:
http://www.welt.de/politik/deu…und-ohne-Steinbrueck.html -
ZitatAlles anzeigen
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Etwa meine Wenigkeit. Die Risiken sind aber nur mittelbar der Grund.Versichert eine Bank, für die Risiken dieses (in erster Linie in ihrem Interesse stehenden) Übertragungswegs vollumfänglich einzustehen, wäre ich wieder dabei - wie schon vor mehr als 20 Jahren, als die Technik noch BTX bzw. Datex-P hieß. Momentan, existieren "Wischi-Waschi"-Regeln mit denen man im Schadenfall dem Wohlwollen des Bankinstituts ausgeliefert ist.
Bei mir sind es also nicht die Risiken, die mich abhalten, sondern der Umstand, dass ich sie schlimmstensfalls selbst tragen oder mich darum streiten muss.
Bis sich hier etwas bewegt, müssen teils handschriftlich mit Tinte ausgefüllte gelbe Überweisungsvordrucke reichen, die Rechnungen zumeist beiliegen. Im Hinblick auf das übliche Zahlungsziel von 30 Tagen werfe ich diese dann ein bis zweimal monatlich in den Briefkasten der Bank, wenn ich ohnehin dort vorbeifahre.
Mein so insgesamt erforderlicher Aufwand dürfte eher noch geringer sein als der beim zeitnahen (das würde sich so einstellen) Online-Banking.
Frankie
Das ganze kann je nach Bankinstitut auch ein zusätzlicher finanzieller Aufwand sein. Bei meiner Hausbank würde z.B. jede handschriftliche Überweisung 1 Euro Gebühr kosten sofern man sie nicht selbst ins SB-Terminal bei der Bank eingibt. Angeboten wird auch Telefon-Banking, das halte ich aber eher für noch unsicherer als Online-Banking.