Beiträge von bernbayer

    Ich benutze für das Online-Banking "Sichere BanK". Ist geauso wie Bankix ein Linux-Betriebssystem für Online-Banking welches man z.B. auf einen USB-Stick installiert hat und damit startet. Gab es im letzten Jahr bei "CB" Damit kann man schon ziemlich sicher Online-Banking nutzen und ist deshalb empfehlenswert. Wichtig ist noch daß man keine TAN-Listen für das Online-Banking verwendet, das ist ziemlich unsicher. Entweder TAn-Generator oder mobile Tan verwenden. Mobille Tan aber nur mit einen einfachen Handy ohne Internetzugang nutzen.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau


    Zu Zeiten direkter Telefonmodemverbindungen, BTX und Datex-P habe ich meine Konten selbstverständlich elektronisch geführt. Dem Internetbanking mit seineen zahlreichen (oftmals noch unbekannten und damit nicht einschätzbaren) Sicherheitsrisiken kann ich aber rein gar nichts abgewinnen. Diese Technik dient ausschließich den Interessen der Bankinstitute, so dass ich vorübergehend ( :) ) wieder gelbe Zettelchen mit Tinte ausfülle. Für mich geht das voll in Ordnung ... wenn die Bankenwelt anderes wünscht, mag sie ein gescheites Verfahren anbieten und vor allem die drohenden Gefahren per AGB komplett übernehmen.


    Frankie


    Du machtst das wirklich? Das kann aber je nach Bank ziemlich teuer werden. Meine Hausbank verlangt z.B. für jede handschriftliche Überweisung 1 Euro Gebühr. Außerdem entfallen nur beim Online-Konto monatliche Kontoführungsgebühren. Da bleibt dann nur das Abwägen zwischen mehr Kosten und weniger Komfort für die Sicherheit oder die Risiken in Kauf zu nehmen.

    Klar kann man politisch durch entsprechende Gesetze gegen Datenmißbrauch vorgehen. Allerdings stößt man da an gewisse Grenzen, da weltweit dagegen vorgegangen werden müßte und da nicht alle Länder mitziehen werden, aus welchen Gründen auch immer. Ich kann mir z:B. kaum vorstellen das die USA ihren Geheimdiensten jegliche Datenspionage gesetzlich unterbinden oder auch nur auf ein vernünftiges Maß einschränken werden. Das Sicherheitsbedürfniss geht da wahrscheinlich aus Sicht der Amerikaner vor jeglichen Datenschutz. Zur Zeit liegt der Fokus fast ausschließlich auf die amerikanischen Dienste, was ja durch die Snowden-Enthüllungen nicht verwunderlich ist. Ich möchte nicht wissen was in dieser Hinsicht z.B. in China abgeht und was die so alles ausspionieren?. Die Gefahr kommt also keineswegs nur aus der USA, das halte ich zumindest für sehr wahrscheinlich.

    Was hat das mit Dikatur zu tun, rein garnichts. Es geht auch nicht darum was ich mir wünsche. Na klar wünsche ich mir wie jeder vernünftige Mensch daß niemand meine Daten illegal ausspäht und abgreift. Die Realität ist aber eine andere und vor diesem weltweiten Problem kann kein Staat der Welt und noch so gute Datenschutzgesetze mir garantieren daß niemand meine Daten ausspäht. Es gibt halt nicht nur Gutmenschen sondern auch schurken die trotz Gesetzen das trotzdem tun. Das heißt jetzt nicht im Umkehrschluß wir brauchen keine Datenschutzgesetze, das wäre genauso falsch. Wenn du glaubst Gesetze könnten Dir ein absolut sicheres Surfen ermöglichen, will ich Dir Deinen Glauben nicht nehmen. Ich bin da nicht so gutgläubig.

    IPv6 sollte man sicherheitshalber auf jedem Fall deaktivieren. Braucht man zur Zeit auch noch nicht. Ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung daß es auf jedem Fall sicherer ist anonym und verschlüsselt sich im Netz zu bewegen als wenn man ungeschützt so quasi mit offener Haustüre sich im Netz bewegt. Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Wenn ich mein Haus verlasse und alle Türen offen lasse ist die Gefahr das Diebe mein Heim aufsuchen auch viel größer als wenn ich die Türen verschlossen habe. Da es sich beim Abgreifen und Ausspähen und Abgreifen von persönlichen Daten im Netz um ein weltweites Problem handelt kann man auf den Sankt Nimmerleinstag warten, wenn man denkt durch Politik und Gesetze wird dieses Problem aus der Welt geschafft. So blauäugig sollte man nicht sein. Absolut sicher ist allerdings nur, das Netz zu meiden, aber wer will das schon.

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Meine diesbezügliche Frage war rein rhetorisch gemeint :pGlaube schützt da nicht :p Selbst wenn man die Nutzung des Flashspeichers einschränkt, können immer noch session-übergreifend Daten gespeichert werden. Problematisch ist ferner, dass die Kommunikation außerhalb des http-Protokolls und damit außerhalb des VPN läuft.
    ... und diesen Datenaustausch betreiben nicht nur die Browser...
    ... und die Einstellungen nimmst DU womöglich über die Adobe-Server vor ?! *uups*


    Flash und Sicherheit schließen sich generell gegenseitig aus.


    Doch ist möglich.Erfordert aber etwas Aufwand. Siehe hier:
    https://www.anonym-surfen.de/help/flash-applets.html


    Ps. Cyberghost verwendet eigenen Flash-Player der die IP verschleiert:
    https://board.cyberghostvpn.co…h-wenn-man-proxies-nutzt/
    Ich kann zum Beispiel mit "Cyberghost" wenn ich einen Schweizer Server von Cyberghost auswähle bei "Zattoo" auch Sender sehen die man mit einer deutschen IP nicht sehen kann, z.B. "ORF 1" usw.

    Ich nutze "Cyperghost" und halte diesen Dienst schon für vetrauenswürdig. Die haben auch damals als in Deutschland die Voratsdatenspeicherung eingeführt wurde ihren Firmensitz nach Rumänien verlegt. Es gibt sicher noch andere auch vertrauenswürdige VPN-Dienste, ich selber kann jetzt da aber keinen konkret benennen. Bei Flash sehe ich das etwas anders, es kommt da auch auf die Einstellungen des Flash-Plugins an, läuft das ganze zusätzlich über VPN ist man auch da durchaus anonym.