Dieser oder ähnliche Vorwürfe werdem immer wieder erhoben, ich halte sie für nicht gerechtfertigt.
Beiträge von bernbayer
-
-
Jetzt sei mal nicht so knauserig, "Connect" will auch leben und da kann nicht alles umsonst sein. Ist sowieso noch die einzige Fachzeitschrift für Telekommunikation die überlebt hat. Alle anderen wie z.B. "Funky handy" usw. gibt es schon lange nicht mehr.
-
Heute auf "Teltarif" zu lesen:
http://www.teltarif.de/telekom…sdpa-plus/news/44499.htmlDenke das paßt ganz gut in diesen Thread.
-
Naja, ich habe es erst vor gut 15 Minuten installiert. Werde mich dann heute abend etwas ausführlicher damit befassen. Jetzt muß ich erst was arbeiten.
-
Seit heute steht das Mango-Update auch für das "Omnia7" mit Telekom-Branding zur Verfügung. Ich habe es gleich installiert, mein erster Eindruck ist, daß sich die Verbesserungen im überschaubaren Rahmen bewegen.
-
ZitatAlles anzeigen
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Das ist in meinen Augen ein riesiger Trugschluss.Um als Neugeborener im jungen Erwachsenenalter zum Beitragszahler werden zu können, bedarf es zunächst einmal eines für ihn zur Verfügung stehenden Arbeitsplatzes. Die gibt es aber nicht.
Die Zahl der Beitragszahler ergibt sich aus der Zahl der Beschäftigungsverhältnisse und nicht etwa aus der Zahl derer, die sich um diese Arbeitsplätze bewerben. Durch eine höhere Geburtenrate in den vergangenen Jahren wäre im Wesentlichen die Zahl der Arbeitssuchenden gestiegen und nicht die Zahl derer, die tatsächlich arbeiten und infolge dessen auch Beiträge zahlen.
Erkläre mir mal bitte nachvollziehbar, wie eine steigende Zahl Arbeitssuchender ohne Beschäftigung die Rentenkasse füllen soll. Eher das Gegenteil wird eintreten.
Frank
Jeder Neugeborene hat ja auch Bedürfnisse und steigert so das Brutto-Spzialprodukt. Dadurch entstehen dann auch zusätzliche Arbeitsplätze. Er ist also nicht nur ein zukünftiger zusätzlicher Bewerber am Arbeitsmarkt sondern auch Verbraucher. -
Bleibt aber trotzdem richtig,daß sich das Verhältnis Beitragszahler zu Rentenbezieher durch sinkende Geburtenraten immer weiter verschlechtert. Ob man da unter andern mit Zuwanderung gegensteuern soll ist eine politische Frage, bei der die Meinungen weit auseinander gehen dürften. Ein Allheilmittel gegen zu niedrige Geburtenraten ist das jedenfalls auch nicht. Sinkende Geburtenraten sind natürlich nicht die ausschlließliche Ursache für das Sinken des Rentenniveaus in der Zukunft, dies behauptet auch niemand. Da spielen u.a. auch die zunehmenden prekären Arbeitsverhältnisse ebenfalls eine gewisse Rolle.
-
Zitat
Original geschrieben von autares
Ich sage ja nicht, dass wir eine Akademikerquote von 80% brauchen. Meiner Meinung nach, muss das Bildungsniveau allgemein angehoben werden. Kraftfahrer und Bäcker sind nun einmal Jobs, die mit der Globalisierung günstig wegrationalisiert bzw ausgelagert werden können. Bildung dagegen verschafft einen kompetetiven Vorteil.Und um die Ausgangsfrage mal wieder aufzugreifen: ich würde es viel lieber sehen, dass Rentner weitere Nullrunden hinnehmen müssen und dafür Bildung und Jugend gefördert wird.
Du wirfst hier einiges durcheinander. Renten sind keine Almosen (Sozialleistung) des Staates, sondern werden durch die Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finnanziert. Das Geld der Rentenversicherung steht deshalb auch nicht dem Staat zur Finanzierung anderer Ausgaben zur Verfügung. Die gesetzliche Rentenversicherung bekommt zwar jährlich einen Zuschuß des Staates, der ist aber lediglich ein Ausgleich für versicherungsfremde Leistungen, welche die Rentenversicherung erbringen muß, weil es der Gesetzgeber so will. Die Rentenerhöhungen richten sich deshalb nach den Lohnerhöhungen des letzten Jahres, abzüglich von Dämpfungs- und Nachhaltigkeitsfaktoren, die ich jetzt hier nicht näher erläutern kann. Unterbliebene Null- und Minusrunden werden den Rentern auch nicht geschenkt, sondern mit zukünftigen Rentenerhöhungen verrechnet.
Wenn manche der Jüngern jammern, daß sie einmal viel weniger Rente bekommen werden als die heutige Rentner-Generation, dann sind daran zum Teil selber schuld, weil sie nicht genügend Nachwuchs in die Welt setzen. Das war bei der Kriegs- und Nachkriegsgeneration anders, die haben ihr Soll in dieser Hinsicht erfüllt und deshalb auch noch ein höheres Rentenniveau.
-
Heute gibt es doch viel mehr Sozialeistungen wie früher, unser Staat hat noch nie soviel für Sozialleistungen ausgegeben als heute. Kindergeld gab es früher mal erst ab den dritten Kind. Bafög und Elterngeld gab es überhaupt nicht, Anerkennung von Erziehungszeiten bei der Rente gab es ebenfalls nicht, um nur einige Beispiele zu nennen.
-
Du zahlst mehr Steuern? Das möchte ich mal bezweifeln, die Steuersätze lagen früher insgesamt viel höher. Der Spitzensteuersatz lag früher mal bei 52 Prozent und wo liegt er heute?