-
[QUOTE] Original geschrieben von kopporama
Keines der von dir genannten Beispiele passt auf den Fall Guttenberg. [/QUOTE
Darum ging es jetzt aber nicht. Es wurde ja hier behauptet, das man bei Aberkennung des Doktortitel grundsätzlich seinen Arbeitsplatz verliere. Das ist aber so pauschal eben nicht richtig, es kommt auf den Einzelfall an.
-
Zitat
Original geschrieben von kopporama
Aber welche Position eines "Doktors" wäre realitätsnah und bedeutungslos genug, dass so ein "Fehler" ohne Konsequenzen bleiben könnte? Die sind ja eher selten als Parkplatzwächter oder Klofrau angestellt.
Parkplatzwächter oder Klofrau das wäre sehr ungewöhnlich, da hast du sicher Recht. Wenn derjenige der den Doktortitel verliert z.B. mehrere Richtungen studiert hat aber nur in einer Richtung einen Doktortitel hat aber in einer anderen Fachrichtung arbeitet, dann wird der Verlust des Doktortitel wohl kaum eine Rolle für das lArbeitsverhältnis spielen. Oder er hat z.B. eine Anstellung ohne Außenwirkung z.B. als erfolgreicher Entwickler neuer Produkte in einen Industrieberieb.
-
Zitat
Original geschrieben von kopporama
Interessante Theorie, es gibt aber auch noch eine andere. Analog zum Verteidigungsminister wäre so jemand Manager in einer Firma. Der Schaden für den AG und auch den Manager selbst wäre enorm, eine weitere Arbeit im Sinne der Firma gar nicht mehr möglich. Da würde ich als AG auch meinen besten Freund kündigen (nur den Job, nicht die Freundschaft).
Völlig klar, ich habe ja selbst ein Beispiel genannt mit dem angestellten Arzt, wo das vermutlich zur Kündigung führt. Nur die pauschale Aussage, es führt in jedem Fall zur Kündigung, das ist falsch.
-
Wo wiederholt sich denn mein letzter Beitrag, wo es darum ging ob ein AG einen Mitarbeiter der den Doktortitel verliert, entlassen würde? Nirgends nämlich.
-
Wie ich die Realität sehe, das mußt du schon mir überlassen. Ich sehe sie halt anders wie du, wenn es dir nicht gefällt ist das dein Problem.
-
Zitat
Original geschrieben von autares
Die Frage ist doch nicht, ob er zurücktreten soll oder nicht. In jedem Unternehmen der freien Wirtschaft wäre solch ein Mitarbeiter gefeuert worden.
So pauschal ist das in keiner Weise zutreffend. Das kommt darauf an, wie der jeweilige Arbeitgeber das einschätzt. Wenn der Mann oder die betreffende Frau gute Arbeit leistet und der DR-Titel für die jeweilige Position total unwichtig ist, dann wird der AG ihn kaum entlassen. Anders wird er das vieleicht sehen, wenn der Betreffende z.B. als Arzt angestellt ist, da könnte der Verlust des Doktortitel Umsatzverluste für den AG bedeuten, weil ein Teil der Patienten dann den Arzt ohne Doktor-Titel nicht mehr vertraut. Es kommt auch da auf den Einzelfall an, einen Automatismus gibt es da nicht.
-
Na wenn du das sagst, dann muß es wohl stimmen
Bin aber kein CSU-Mitglied und will es auch nicht werden, ob die das schlucken?
-
Nein, Politiker im allgemeinen sind nicht mein Vorbild, da täuscht du dich gewaltig und für eine Anstellung in der Bayerischen Staatskanzlei halte ich mich für nicht geeignet. So anmaßend bin ich wirklich nicht.
-
Zitat
Original geschrieben von horstie
Da Boehmer das Interview dem Tagesspiegel gegeben hat, sollte man vielleicht dessen Aussage vertrauen:
http://www.tagesspiegel.de/pol…uer-moeglich/3886618.html
bernbayer Du brauchst da nicht in einem extra Beitrag drauf zu antworten, aber nebenbei interessieren würde es mich schon: Glaubst Du eigentlich noch, dass Guttenberg das Ganze tatsächlich versehentlich passiert ist?
Ich denke schon das Böhmer den entscheitenden Satz gesagt hat. Oder hat das ZDF ihm diesen Satz nur angedichtet? Kann ich mir nicht vorstellen. Zu deiner Frage: Ich weiß es nicht und glauben heißt nichts wissen.
-
Darum geht es jetzt doch garnicht. Hier wird in der Berichterstattung durch Weglassung unterschwellig der Eindruck erweckt, auch Böhmer sei für einen Rücktritt von Guttenberg, obwohl er diese Meinung eben nicht vertritt. Es geht also nicht darum, ob man die Meinung von Böhmer für richtig hält oder nicht.