Beiträge von bernbayer

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    Original geschrieben von checkito
    Studiengebühren ja, aber nur dann, wenn sie auch zu 100 % in den Hochschulen ankommen und nicht den Umweg über irgendeinen Landtag gehen und dann für irgendeinen anderen Kram ausgegeben werden...


    Richtig, sie müssen direkt den Hochschulen zufließen.. Ich denke in Bayern ist das so, wenn ich mich nicht täusche. Da können die Hochschulen sogar die Höhe der Studiengebühren bis zur Höchstgrenze selbst festlegen.


    Steuern und Abgaben kann man und werden auch nach der Höhe des Verdienstes erhoben, man kann da aber nicht mit einbeziehen warum jemand ein bestimmtes Einkommen bezieht und ob er mal Bafög oder andere Förderungen bekommen hat, das wäre viel zu aufwendig. Es geht nur über den Weg der Rückzahlung. Wenn jemand nach dem Studium ins Ausland geht ist die Sache ganz einfach - zurückzahlen. Es müßte aber schon berücksichtigt werden, wie lange er ins Ausland geht, vieleicht nur 1 Jahr oder sogar für immer.

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    Original geschrieben von Printus
    Wer "in die eigene Bildung investieren" soll, muss sich das aber auch leisten können. Woher soll das Geld kommen, wenn die Eltern ein geringes Einkommen haben und es nicht finanzieren können? Woher soll der Student 500 EUR Studiengebühren im Semester, ein paar hundert EUR für Lehrmaterial, seine Lebenshaltungskosten, sprich Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Bekleidung, und alles, was sonst noch zu einem Leben gehört, nehmen? Dazu muss er ja schon einen Verdienst haben, den andere in Vollzeitjobs verdienen, und es darf dann nicht mal ein zu niedrig bezahlter Billigjob eines Aufstockers sein... Wie soll das denn gehen, wenn man Student ohne vorherige Ausbildung ist und sich nur mit jobben etwas verdienen kann, außerdem auch zeitlich studieren und nicht arbeiten soll


    Keine Studiengebühren zu erheben halte ich für unsozial. Wer auf Kosten der Steuerzahler studiert und dann als Akademiker viel mehr verdient als z.B. der Bauarbeiter oder die Verkäuferin, die das auch mit ihern Steuern mitfinanziert haben, dem muß auch zugemutet werden wenn er dann gut verdient, daß er genutzes Bafög oder Darlehen zur Finanzierung der Studiengebühren zu günstigen Konditionen ratenweise wieder zurückzahlt. Ein Studium soll nicht am Geldbeutel scheitern, das wiil auch keiner. Dafür gibt es ja Bafög und für die Studiengebühern auch günstige Darlehen. Es ist ein Märchen, das jemand aus finanziellen Gründen nicht studieren kann. Ein bißchen dazuverdienen kann man ja auch noch wenn man studiert, die Semesterferien sind lang genug. Es geht einfach nicht auf Kosten anderer zu studieren und dann wenn man auf grund der besseren Ausbildung dann später mehr verdient wie z.B. ein normaler Arbeiter, nichts mehr davon wissen will das man auf Kosten anderer studiert hat und das mehr verdiente Geld einstreicht und andere die weniger verdienen ausllacht, nach dem Motto:" Hättest du auch was ordentliches gelernt, dann würdest auch mehr verdienen"


    Die Mietpreise sind halt sehr unterschiedlich in Bayern. Sehr teuer sind die nur im Großraum München, im übrigen Bayern aber sehr moderat. Ein Schlaraffenland ist Bayern sicher nicht, das gibt es nirgends. Aber es hat sich gemausert. Nicht umsonst hat Bayern und Baden-Württenberg Bevolkerungszuwachs durch ZUzug aus norddeutschen Ländern. Ich sags mal so: Es lebt sich ganz gut in Bayern. Im "Ländle" (Baden-Württenberg) lebt es sich allerdings auch ganz gut. Damit will ich nicht sagen, das in den andern Bundesländern alles schlecht ist, das wäre sicher auch nicht richtig.

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    Original geschrieben von Mozart40
    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ;) Alle Stadtstaaten haben starke wirtschaftliche und finanzielle Probleme, auch Hamburg und Bremen wo CDU und SPD regieren. Wenn ich die allg. Linken-Diskussion hier verfolge, erinnert mich das doch an unsere 80 Millionen Bundestrainer, alle wissen aus dem Stand das das was da propagiert wird nicht funktioniert und das nicht gehen kann und ganz anders gemacht werden muß. Die letzten Jahre mit Rot/Grün und Schwarz/Rot waren dummerweise für die meisten Bundesbürger keine Offenbarung und funktioniert wohl nur auch nicht. Okay der Spitzensteuersatz wurde regelmäßig gesenkt, das ist ja was.


    bye Kai


    Es gibt sicher spezifische Probleme in Stadtstaaten die es so in Flächenstaaten nicht gibt, da sind sie aber selbst auch teilweise mitschuld. Denn den Zusammenschluß dieser Zwergstaaten mit einen anderen Bundesland zu einer größeren Einheit wollen sie absolut nicht. Die Konzepte welche die Linke anbietet haben noch nirgendwo in der Praxis funktioniert, es sind nur Theorien. Liest sich schön auf dem Papier, in der Praxis bedeutet das wirtschaftlichen Abstieg und weniger Wohlstand. Außerdem sind sie die Nachfolgepartei der SED, was die in 40 Jahren DDR angerichtet haben, wissen wir ja.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Vielleicht ist es nicht nur die Partei die da Regiert, sondern auch andere Umstände.
    Ob hier wirklich allein die Politik dafür verantwortlich ist, daß es in einigen Bundesländern besser läuft als in anderen, könnte man natürlich nur beweisen, wenn man ein zweites SPD-Regiertes Bayern hätte, in dem alles gleich ist wie heute, nur eben eine andere Regierung. Ob es da wirklich besser oder schlechter wäre, als es jetzt ist?
    Und Berlin ist nicht Bayern, was in Bayern funktioniert, kann in Berlin gewaltig schief gehen.


    Tatsache ist aber das in Bayern in den 50 Jahren Regierungszeit der CSU der Wohlstand auch für die kleinen Leute gewachsen ist und Bayern in der Wirtschaftskraft NRW überholt hat, wo ja die SPD ähnlich lange regiert hat. So neoliberal kann also die Politik der CSu nicht gewesen sein, die kleinen Leute sind ja nicht verarmt sondern auch "reicher" geworden.

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    Original geschrieben von RyoBerlin
    Naja ich glaub die SPD ist in der Mehrheit korrekt wäre dann die SPD regiert zusammen mit der Linken ;)


    Allerdings muss eine Landesregierung immernoch die Regelungen der Bundesregierung umsetzen und nicht andersrum.


    Das ist schon klar, aber du wirst nicht leugnen wollen, das die Landespolitik auch auf den Wohlstand der Bevölkerung im jeweiligen Bundesland Einfluß hat. Besonders gut schneidet Berlin im bundesweiten Vergleiich nicht ab, auch nicht bei der Bildung.

    In Berlin da regieren doch die Linken zusammen mit der SPD. Mehr Wohlstand für die kleinen Leute als z.B in Bayern oder Baden-Württenberg gibt es da aber nicht, sondern weniger. Man sieht da halt in der Therorie klingen die Rezepte der Linken gut, in der Praxis sind sie ein Flop. In Bayern hat über 50 Jahre die CSU regiert,und die hat sicher nicht alles richtig gemacht, aber sie hat Bayern von einen Agrarland zu einen wirtschaftlich aufsteigenden Land gemacht, wo der Wohlstand der kleinen Leute natürlich auch gewachsen ist. Keine neoliberale Politik wie manche immer wieder der Union andichten wollen, sondern soziale Politik. Die Skandale eines F.J. Strauß hat dabei niemanden gestört. Zwar ein kleiner "Bazi" aber er macht gute Politik, so war durchwegs die Einschätzung in Bayern.

    Die Erbschaftssteuer ist durch die Vielen Ausnahmen und Freibeträge keine große Einnahmequelle für den Staat. Berücksichtigt man noch den großen Verwaltungsaufwand für der Erhebung, bleibt nicht mehr allzuviel übrig.. Jeden nach seiner Leistungsfähigkeit zu besteuern, sollte über die Einkommenssteuer erfolgen. Will das aber nicht weiter vertiefen, hier geht es ja um die Bundestagswahl.

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    Original geschrieben von Printus
    Darin stecken allerdings folgende Denkfehler: der Reichtum der Reichen ist in vielen Fällen nicht hart selber erarbeitet, sondern inzwischen wird das meiste Vermögen vererbt.


    Erbschaftssteuer das ist eine typische Neidhammelsteuer. Die gehört ganz abgeschafft. DAs Vermögen wurde schon längst versteuert. Nur weil es von einer die nächste Generation übertragen wird, soll es nochmal versteuert werden und wenn es wieder in die nächste geht aufs neue usw. Nach 5 mal Weitervererben wurde evtl. mehr Steuern bezahlt, als der Vermögen an Wert darstellt. Weg damit.