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Original geschrieben von faxe318
und genau damit muss man im straßenverkehr eben rechnen: das alte, führerscheinneulinge und unkonzentrierte unterwegs sind oder frauen, die im falschen moment das lenkrad verreißen, wenn sie erschrecken. all denen kann man nicht sagen: "jetzt konzentrier dich halt".
Ja, man muss im Strassenverkehr mit allen möglichen und unmöglichen Dingen rechnen, aber auf die Schreckhaftigkeit anderer Verkehrsteilnehmer kann man nur bedingt Rücksicht nehmen bzw. sie voraussehen.
Es hätte auch eine andere Ausgangssituation geben können die zu einer ähnlich Reaktion der Fahrerin geführt hätte.
Wie hätte das Urteil gelautet, wenn der Fahrer mit 200km/h auf der linken Spur ankommt, die Fahrerin in die Spur wechselt und plötzlich merkt, wie schnell der andere fährt und das Lenkrad verreißt (klingt wie die jetzige Situation). Aber was wäre, wenn der Benzfahrer die dabei die ganze Zeit den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand eingehalten hätte? Ich habe auch selbst schon öfters erlebt, dass die Fahrer selbst das schnellere Fahrzeug hinter einem plötzlich bemerken und hektisch wieder in die rechte Spur wechseln, obwohl man noch mehrer hundert Meter entfernt ist...
Oder wenn sich auf der linken Spur ein annähernd gleich schneller Kleinwagen oder Motorradfahrer befindet. Die Fahrerin übersieht (toter Winkel o.ä.) ihn, merkt beim Wechseln plötzlich das Fahrzeug und verreißt ebenfalls vor Schreck das Lenkrad.
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die anderen aber könnten langsamer und mit mehr abstand fahren und so die unfälle vermeiden. die haben die wahl.
Du sagst es, das ist auch das Hauptproblem im Strassenverkehr. Es wird zu oft der Sicherheitsabstand unterschätzt oder bewußt/fahrlässig unterschritten. Und das von fast allen Teilnehmern, überwiegend bei langsamen Kolonnenfahren. Wenn dann einer mal abrupt bremst... 